Marcus Tandler

Gehalt bleibt Tabuthema in Deutschland

Via Grandmaster Kenk bin ich gerade auf den neuen StepStone Gehaltsreport 2011 gestossen. Der Report wurde bereits Anfang des Monats veröffentlicht, aber nachdem nicht mal der hauseigene StepStone Blog darüber berichtet hat, ist der Report irgendwie komplett an mir vorbeigegangen…

Die Umfrage, bei der insgesamt über 7.000 deutsche Fach- und Führungskräfte darüber Auskunft gegeben haben, ob und wenn ja, mit wem sie sich über ihre Einkünfte austauschen, kommt zu dem Ergebnis, dass gerade mal 16% der Deutschen offen über ihr Einkommen reden. Ein vergleichbar geringer Wert, verglichen mit anderen europäischen Ländern, wie bspl. Frankreich, wo dies immerhin 42% aller Befragten tun.

Wundert mich nicht wirklich, dass gerade in Deutschland dieser Wert so gering ist. Nur die Österreicher sind noch diskreter, so sprechen 2/3 der Befragten nicht mal mit den engsten Familienangehörigen über ihre Einkommenssituation. Ich gehe mal davon aus, dass sich dieses Verhalten in Österreich dieses Jahr ändern wird, so ist es ja seit Anfang des Jahres Pflicht in Österreich in Stellenanzeigen auch ein zu erwartendes Gehalt anzugeben – kein Grund also mehr übermässig diskret zu sein beim Thema Gehalt, wo nun quasi jeder nachrecherchieren kann, wieviel jemand anders verdient (zumindestens grob über den Daumen gepeilt).

Die ganze Studie, die insgesamt sehr gelungen und informativ ist, kann hier direkt bei StepStone kostenlos heruntergeladen werden.

Einige der Key-Facts hat StepStone noch in einer ziemlich coolen Infografik aufbereitet (kleiner Tipp -> es macht Sinn unter der IG eine Box mit dem embed-code der Grafik anzubieten) ->

Gehaltsreport Infografik

Hab ich was verpasst?

Sorry mal wieder für die längere Auszeit hier im Blog, aber dieses besch**** Winterwetter hier in München macht einfach keinen Spaß… dank Designreisen war ich die letzten 14 Tage auf einer kleinen Sonnen-Tanken-Tour durch Abu Dhabi, Dubai und der traumhaften Insel Mauritius – lieber Sonnenbrand als Gefrierbrand!

Natürlich, wie immer wenn ich mal ein paar Tage Urlaub genieße, hat Google mal wieder ein recht umfangreiches, und elementares Update gefahren, und verzahnt seit ein paar Tagen Ihre Suche noch mehr mit Ihrem neuen Social-Produkt Google+ … nicht verwunderlich, dass Google jetzt richtig in die Offensive geht, und jeden Hebel zieht, um den Suchenden ihren neuen Dienst schmackhaft zu machen, denn nur mit technikbegeisterten First-Movern lässt sich der Kampf ums Social Web gegen Facebook nicht gewinnen… Gerade auch die People-Search birgt halt ein immenses Potential für Google.

Ich selber bin jetzt nicht sooo der Fan von dieser Verzahnung, da ich lieber unpersonalisierte Suchergebnisse sehe, und man halt auch befürchten muss, dass der Google+ Spam in der nächsten Zeit jetzt noch mehr zunehmen wird… Man hat ja sowieso schon den Eindruck, dass höchstens die Hälfte neuer Google+ Nutzer, die einen eincirclen, auch wirklich reale Menschen sind – zu verlockend ist die Aussicht mit einer Horde von tausenden virtuellen Personen in Zukunft die Suchergebnisse nachhaltig zu seinem eigenen Gunsten zu verändern (auch wenn das in der Realität nicht wirklich so funktioniert…) – Aber hier geht´s halt um nichts geringeres als den Kampf um die Vorherrschaft im Internet – da muss sich der gemeine Suchmaschinennutzer halt den großen Zielen der Suchmaschinenbetreiber unterordnen…

An dieser Stelle hier noch ein Hinweis auf meinen Post “Der Endgegner” hier im Blog – ich kann mir gut vorstellen, dass weiter in diese Richtung marschiert wird, und irgendwann der Endgegner der Jobbörsen-Branche vor der Tür steht (und dann kam es natürlich wieder ganz unerwartet…).

Auch in der Jobbörsen Branche hat sich einiges getan, so gehen Kai Deininger und LinkedIn mittlerweile einvernehmlich wieder eigene Wege. Sehr schade, denn ich halte recht viel von Kai, und fand dessen Sprung auf den LinkedIn Deutschland-Chefsessel eigentlich einen recht smarten Move! Ich bin mal gespannt, wo Kai bald wieder auftauchen wird – er bekommt sicher ein paar interessante Anrufe im Moment.

StepStone hat bei seiner polnischen Seite das Licht ausgeknipst – herber Rückschlag für die hier in Deutschland so erfolgsverwöhnten StepStoner!

Vor schon etwas längerer Zeit hab ich diesen interessanten Artikel gefunden -> Was kostet Social Media Recruiting – sehr interessante Studie, die definitiv einen *Click* wert ist!

Und wo wir schon bei Social und Jobsuche sind – hier eine nette Infografik “The new Social Job Seeker“, die sicherlich für dein ein oder anderen von euch interessant sein könnte.

Dann fragt der Thorsten, ob man denn in Zukunft überhaupt noch Personalberater braucht – ein heißes Thema, und Thorsten führt ein paar spannende Punkte auf, wieso es in Zukunft für Personalberater immer schwerer werden könnte, vor allem, wenn man nicht auf den Social Zug aufspringt.

Und abschließend noch ein Hinweis auf DAS beste Jobangebot ever im BewerberBlog, obwohl ich dieses Jobangebot persönlich noch viel spannender finde -> Stephen Hawking sucht nämlich einen persönlichen Assistenten – wohl der Traumjob schlechthin, denn mit einer lebenden intellektuellen Legende zusammenzuarbeiten ist wohl das coolste überhaupt!

Das Gehalt der Anderen

Seit dem Jahreswechsel müssen österreichische Stellenangebote ja Angaben zum Gehalt beinhalten – gesetzlich ist das wie folgt geregelt ->

Im Stelleninserat ist das für den ausgeschriebenen Arbeitsplatz geltende kollektivvertragliche oder durch Gesetz oder andere Normen der kollektiven Rechtsgestaltung festgelegte Mindestentgelt anzugeben. Diese Angabe hat

  • betragsmäßig,
  • unter Anführung der Zeiteinheit von Stunde/Woche/Monat,
  • ohne anteilige Sonderzahlungen,
  • unter Einrechnung personenbezogener Zulagen, die bereits zum Zeitpunkt der Ausschreibung bekannt sind (z.B. bei Vorarbeitern).

zu erfolgen.

Der Arbeitgeber kann im Stelleninserat auf seine Bereitschaft zur kollektivvertraglichen Überzahlung hinweisen.

Das Ganze ist natürlich etwas tricky, vor allem, wenn für den jeweiligen Beruf kein Kollektivvertrag vorliegt, in dem ja der jeweilige gesetzliche Mindestlohn aufgeführt ist. Für Jobs um die sich Personaler und Headhunter kloppen, wie bspl. talentierte Software- und Web-Developer, ist die Angabe eines Mindestgehalts mitunter eher abschreckend, auch wenn die meisten Stellenanzeigen Phrasen wie “Für Berufseinsteiger bieten wir ein Mindestbruttogehalt von € XX.XXX pro Jahr; darüber hinaus ist das Gehalt abhängig von Erfahrung und Eignung verhandelbar” verwenden, um zu signalisieren, dass gute Leute mit Erfahrung auch durchaus mehr verdienen können, als wie in der Anzeige angegeben.

Was meint Ihr – sollte die deutsche Bundesregierung hier mitziehen, und ebenfalls eine gesetzliche Pflicht für Gehaltsangaben in Stellenanzeigen schaffen? Ich hatte ja vor etwas längerer Zeit über eine vom Monster initiierte Umfrage gebloggt, die ergeben hat, dass sich immerhin satte 91% der Befragten eine Gehaltsangabe in Stellenanzeigen wünschen würden. Auch eine ähnliche Umfrage vom Bewerberblog ergab ein vergleichbares Ergebnis – wenigstens ein Mindestgehalt würde sich der Großteil der Befragten schon wünschen.

Ich bin mal gespannt, wie sich das Ganze entwickelt, und wie österreichische Personaler die Situation beurteilen, wenn ein paar Monate ins Land gezogen sind – es bleibt spannend!

Oh, und dann hab ich noch diese Social Interview Geschichte entdeckt – hier die Case Study kurz via YouTube visualisiert. Nette Idee der US amerikanischen Agentur R/GA, die auf den Facebook-Pinnwänden vorselektierter Bewerber Fragen über die Fähigkeiten ebendieser gepostet haben, um somit wertvolles und authentisches Feedback von deren Freunden einzusammeln. Schon eine Überwindung, einem potentiellen Arbeitgeber zu erlauben die eigene Pinnwand als Recruiting-Instrument zu verwenden… Aber die Frage ist, ob so wirklich ein authentisches Bild zustande kommt, denn welcher Freund grätscht einem schon in den Bewerbungsprozess, und äußert sich negativ… ?! Immerhin sind die Kommentare ja auch für den Bewerber sichtbar, und damit ein Streit vorprogrammiert, sofern negative Dinge geäußert werden… trotzdem natürlich durchaus spannend!

Die schrägsten Bewerbungspannen

Auf Spiegel Online habe ich heut morgen die 15 schrägsten Bewerbungspannen beim Bewerbungsgespräch gefunden. Ganz lustige Sachen dabei, auch wenn die Fälle natürlich auch frei erfunden sein könnten, so werden ja weder Namen noch die Firma genannt. Das eine Dame während dem Bewerbungsgespräch mit “Hallo Schatzi!” ans klingelnde Telefon geht, und dann auch noch mitten im Gespräch kurz die Einkaufsliste durchgeht, klingt zwar in der Tat lustig, aber gehört wohl eher in die Abteilung Bewerbungsgespräch-Mythen.
In Jo´s Karrierebibel (die Jo ja trotz neuem Job für den Yello Strom Blog noch immer die Referenz der Karriere-Blogs im deutschen Netz ist) gibt´s passenderweise gleich noch 11 fatale Bewerbungsfehler, die man umbedingt vermeiden sollte, wenn man sich im neuen Jahr auf Jobsuche begibt.

Eva hingegen wandelt auf Nostradamus´ Spuren, und versucht einen Ausblick auf die Jobbörsen-Branche 2012 zu geben. Ein paar gute Punkte dabei, auch wenn ich nicht glaube, dass JobScout24 bald mit CareerBuilder gemerged wird – auch bei der Monster´schen Übernahme vom Jobpiloten hatte man damit gerechnet, dass die Domain, und damit die Marke, bald vom Markt verschwindet, aber selbst heute gibt´s noch den guten alten Jobpilot! Aber 2012 wird in der Tat spannend werden – vielleicht wird ja auch meine Prophezeiung im nächsten Jahr ein Thema -> Der Endgegner

Noch ein kurzer Tipp -> “Berechnung über das Recruiting-Potenzial auf dem deutschen Absolventenmarkt” von Marcus Reif – ich versteh zwar nur Bahnhof, aber klingt spannend, und evtl. ist der Post für den ein oder anderen Leser interessant!

Dies & Das – Wochenend-Edition

Woche ist fast rum, und gleich geht´s auf zum Weihnachtsmarkt an der Münchner Residenz -> Betrunken Gutes tun lautet das Motto, und ich hoffe mal, dass Orkan Joachim erst heute Nacht so richtig an Fahrt aufnimmt, und uns nicht den Weihnachtsmarkt wegpustet…

Hier noch ein paar schnelle Lesetipps für´s Wochenende ->
Eva hat gerade einen dreiteiligen Jahresrückblick gebloggt – wirklich lesenswert! Ist schon ne Menge passiert dieses Jahr – und wer sich nicht mehr genau an alles erinnern kann, hier Teil 1, Teil 2 & Teil 3 ihres Jahresrückblicks.

Zwei innovative Recruiting-Strategien hab ich auch noch -> BMW mit Hilfe von Augmented Reality (sehr cool!), und die Lufthansa mit einem innovativen Spiel zur Berufsorientierung für Schüler und Schulabgänger.

Auch ein guter Lesetipp -> Die bloggende Wollmilchsau mit einem Exkurs über Neurowissenschaften und Marketing – sehr interessant!

Und abschließend noch ne coole Infographic -> Is your Job killing you? – In diesem Sinne euch allen ein schönes & vor allem arbeitsfreies Wochenende!

Neues Jahr, neuer Job

The same procedure as every year – Die gesamte Jobbörsen Branche freut sich jedes Jahr auf den Jahreswechsel, denn gerade im Januar / Februar steigen Suchanfragen & Traffic um ein Vielfaches! Den guten Vorsätzen beim Jahreswechsel sei Dank, beschließen viele Arbeitnehmer, sich eine neue Stelle zu suchen, um endlich der Monotonie, dem schlechten Gehalt, oder dem cholerischen Chef zu entrinnen.

Einer aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens IPSOS für LinkedIn nach, wird es auch Anfang des nächsten Jahres wieder hoch hergehen auf den einschlägigen Online-Jobbörsen, so würden 21% der befragten Arbeitnehmer am liebsten sofort ihre Stelle wechseln! Mir liegen jetzt keine vergleichbaren Daten für das Vorjahr vor, allerdings scheint mir das schon ein relativ hoher Wert zu sein. Man stelle sich nur mal vor, dass jeder fünfte deutsche Arbeitnehmer Bäumchen-wechsel-Dich spielt, und seinen Job wechselt – eine heftige Fluktuation!
Aber wir leben halt auch nicht mehr in der 50er oder 60er Jahren, wo häufige Jobwechsel nicht wirklich en vogue waren – heutzutage zuckt kein Personaler mehr mit der Augenbraue, wenn ein Ü30 Bewerber schon für drei oder vier verschiedene Unternehmen gearbeitet hat. Ich hab mal ein wenig recherchiert, allerdings nur einen Vergleich der durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von 1992 mit 2008 gefunden – aber dennoch ganz interessant.
Die ganze Studie könnt ihr euch übrigens hier runterladen.

Ebenfalls sehr interessant -> Sebastian Pantel´s Selbstversuch -> Mein Monat mit Hartz4
Wem diese kurze Zusammenfassung zu kurz ist, der kann sich gleich noch durch den Selbstversuch begleitenden Blog wühlen. Wirklich empfehlenswerte Lesekost!

Und abschließend noch ein lustige Stellenanzeige für einen “Social Media Berater im Außendienst” – aha… gleich mal bewerben #LOL

Diskriminierung nach Sternzeichen

Chinesische Unternehmen gehen Berichten nach immer mehr dazu über, nur noch Bewerber mit bestimmten Sternzeichen einzustellen. In dem verlinkten Artikel wird ein Unternehmen zitiert , dass in einer Stellenanzeige folgendes schreibt ->

We don’t want Scorpios or Virgos, and Capricorns, Pisces and Libras will be prioritised

Bewerber mit Sternzeichen Skorpion oder Jungfrau müssen sich also erst gar nicht auf die Stellenanzeige bewerben, da Bewerbungen von Steinböcken, Fischen und Waagen entsprechend bevorzugt werden… krasse Sache!

Auch ein chinesischer Student mit Tierkreiszeichen Krebs wird zitiert, der sich vor kurzem auf eine Stelle bei einer Heiratsagentur eine Absage erhalten hat, weil die Agentur lieber Wassermänner und Skorpione einstellt – “Aquarius and Scorpios are more suited to the job“.

In Deutschland wäre so etwas ja dank dem deutschen AGG undenkbar, allerdings wohl schwer nachzukontrollieren. Immerhin gibt ja jeder Bewerber sein Geburtsdatum, und damit auch sein Sternzeichen bei der Bewerbung an, so dass Unternehmen entsprechend vorsortieren könnten.

Hat jemand von euch schon mal von einem vergleichbaren Fall in Deutschland gehört?

Mal ein wenig weitergedacht -> wenn sich so etwas durchsetzt, könnte es in China bald ein paar Monate geben, in dem verhältnismässig mehr Kinder gezeugt werden, als in anderen – quasi um den Neugeborenen die besten Chancen im erst viele Jahre später startendenden Berufsleben zu geben. Klingt lächerlich, aber könnte bald zu bitterer Realität in China werden…

Geheimagenten gesucht!

Du trinkst Martini lieber geschüttelt als gerührt? Ideal – wie wär es mit einer Karriere als Geheimagent?

Der britische Geheimdienst GCHQ sucht derzeit mit einem Online-Rätsel nach interessiertem Nachwuchs. Gerade der GCHQ sucht stets nach uniquen Möglichkeiten neue, vornehmlich jüngere, Mitarbeiter zu rekrutieren, so wurden 2007 in diversen Videospielen, wie bspl. “Splinter Cell – Double Agent” virtuelle Anzeigen für “Careers in British Intelligence” geschaltet. Diese Kampagne damals war sogar scheinbar recht erfolgreich, so hatte sich der Traffic im Aktionszeitraum, mit zwischen 4.000 und 7.000 Visits, auf die Jobangebote veracht bzw. fast verzehnfacht!

Diesmal versuchen es die Jungs & Mädels vom GCHQ mit einem kryptischen Knobelrätsel, welches sich auf der URL CanYouCrackIt.co.uk befindet ->

Can you crack it Screenshot

Natürlich schön web2.0´ig mit Facebook-, Twitter- & G+ Buttons, um die virtuelle Sau schön durchs Dorf zu treiben.

Die (vermeintliche) Lösung findet sich natürlich mittlerweile auch schon im Netz – Vorkenntnisse in Linux, Assembler und C-Programmierung sind eindeutig von Vorteil.

An mehreren Stellen im Netz wird natürlich auch schon der weitere Lösungsweg aufgezeigt – allerdings könnte es auch mehrere Lösungen für das Problem geben, und die “So you did it” lediglich ein Fake… (so ließen sich ja einfach diejenigen Pseudo-Hacker herausfiltern, die lediglich den Google-Suchschlitz bemüht habe…)

Can you crack it - gelöst -Screenshot

In der .PNG Dateil im Header nämlich finden sich ebenfalls ein paar in Base64 encodierte Daten (da gibt´s ein schönes PlugIn für Google´s Chrome Browser) – Die Ziffern & Zahlen scheinen also nicht die einzigen Komponenten der Lösung zu sein (oder gar irrelevant, und vielmehr ein Ablenkungsmanöver?), womit die Lösung doch etwas komplexer wäre… Spannend!

Freunde finden, wo andere nicht einmal suchen ?

Soso… StepStone ist also mal wieder zur beliebtesten Karriere-Website des Jahres gewählt worden – Glückwunsch auch von dieser Stelle zum vierten Erfolg dieser Art in Folge! Auch im Bereich Suchmaschinenoptimierung geben die Düsseldorfer gerade mächtig Gas, und zwar mit dem besten aller SEO-Werkzeuge überhaupt -> TV-Werbung!
TV Werbung => Brand Searches => mehr Google-Liebe und bessere Rankings … so einfach ist SEO heutzutage wenn man die dafür nötigen tiefen Taschen hat…
(für diejenigen, die das Thema mehr interessiert, empfehle ich die Lektüre eines Artikels, den ich vor knapp einem Jahr drüben in meinem privaten Blog gepostet habe -> Die Sache mit dem Brand)

Zwar finde ich den Spot jetzt nicht so berauschend – klar sollte ein Job “Leidenschaft, Passion und Freude bedeuten“, aber für die meisten Leute ist es heutzutage wichtiger überhaupt einen Job zu haben, der vor allem auch sicher ist! StepStone gehört ja immer noch zur Axel-Springer Gruppe, die ja auch die BILD verlegt.

Auch die neuen Anzeigenmotive der flankierenden Print-Kampagne sind teilweise etwas komisch, so war in besagter BILD am Sonntag letzten Sonntag eine ganzseitige Anzeige mit dem Sprüchle ->

Freunde finden, wo andere nicht einmal suchen

Und das auf ein Bild gedruckt, von jemand telefonierend, am mit allerhand Zeugs vollgestellten Schreibtisch arbeitet. Inwiefern hat dieser Typ jetzt neue Freunde gefunden? Und wie ist das überhaupt gemeint? Oder surft der Typ gerade auf Facebook, und findet so neue Freunde? Sollte man sich also via StepStone einen neuen Job suchen, wo man auch während der Arbeitszeit auf Facebook rumsurfen darf? (Die Diskussion hatten wir ja gerade erst…) Sorry, aber ich kapier das nicht…

Egal – dann lieber mal rüber zu Thorsten surfen, der einen hervorragenden längeren Artikel zum Thema “Wenn Personalmarketing an der Realität scheitert” gebloggt hat.

Oh, apropos Jobsuche -> via Eva hab ich heute die Story vom vermeintlichen Stellenangebot eines Killers auf Craigslist gefunden – gruselig! Umbedingt lesen – eine krasse Geschichte!

Und dann noch eine wirklich tolle Infographic, wie man ein “A+” Bewerbungsschreiben verfasst. Die hätte mal dieser Herr genauer studieren sollen, bevor er diese Bewerbung rausgeschickt hat – definitiv die lustigste Bewerbung dieses Jahres, und wie heißt es so schön -> Dreistigkeit siegt! Ob soviel Dreistigkeit allerdings wirklich gut ankommt sei dahingestellt…

Und abschließend noch ein Hinweis auf das Jobware Weihnachtsrebus Gewinnspiel, der auf der Facebook-Fanpage von Jobware gelöst werden will. Nette Idee der Paderborner!

Work hard, Play hard

Gerade via Thomas vom W&V HRmarketing Blog gefunden -> Das “Work & Play” Booklet des auf Mobile Advertising spezialisierten Berliner Tech-StartUps madvertise. Schöne Idee – gut umgesetzt – I like

Außer das bei den Restaurant-Empfehlungen für London meine beiden absoluten Lieblingsläden fehlen -> das Asia de Cuba im St. Martins Lane Hotel, sowie das Nobu.

Madvertise Work & Play

Berlin, Madrid, Barcelona oder London? What´s it gonna be?