Marcus Tandler

Personal.de – Die Lösung bei akutem Fachkräftemangel

Jobbörsen Urgestein Michael Weideneder ist wieder im Personalbereich aktiv! Der ehemalige Stellenanzeigen.de Gründer und langjährige Geschäftsführer hat Anfang diesen Jahres unter der tollen Domain Personal.de eine Art Branchenbuch für die Suche nach Personalanbietern online gestellt. Personal.de soll personalsuchende Unternehmen und Personalanbieter noch einfacher und komfortabler zusammenbringen.

Ein nettes Video fasst das Business Model von Personal.de in 90 Sekunden knackig zusammen:

Personalsuchende Unternehmen können ab sofort ihre erste Stellenanzeige kostenfrei schalten und sich so einen ersten Eindruck vom neuen Weg der Personalsuche machen. Auch Personalanbieter können sich melden und einen kostenfreien Testzugang erhalten!

Die 6-Sekunden-Stellenanzeige

Gerade im Recrutainment Blog gefunden > Stellenanzeigen in Form von Vine-Videos

Vine ermöglicht ein einfaches Erstellen sogenannter “Looping Videos” – also kurze, maximal 6 Sekunden lange Videos, die in Dauerschleife abgespielt werden.

Ersonnen wurde die wohl erste deutsche Vine Stellenanzeige von Voith Career – da der Twitter Kanal gerade mal eine Handvoll Follower hat und auch der Tweet kaum Beachtung gefunden hat (laut bit.ly wurde der Link bislang nur 66x angeklickt) hier die dort erwähnte Vine-Stellenanzeige.

Bislang wohl eher Spielerei als valides Recruiting-Instrument, aber 6 Sekunden sind halt auch eine recht sportliche Vorgabe für eine Video-Stellenanzeige.

In den U.S.A. gibt es da schon ein paar deutlich kreativere Vines und auch auf Mashable gibt es einen interessanten Post mit Best-Practice Beispielen wie große Brands Vine einsetzen. Noch mal 6 weitere schöne Beispiele finden sich bei FastCompany.

Und noch ein cooler Link > kreative Bewerbung im LEGO-Style für einen Job in einer Werbeagentur.

Lesetipps

Ich habe mal wieder ein paar sehr interessante und lesenswerte Artikel gefunden, die ich euch nicht vorenthalten will.

Eine sehr kreative Idee zur Rekrutierung von vielbeschäftigten Top-Kreativen von einer Agentur aus Dubai > Talent-Wilderei mit versteckten Telefon

Ebenfalls im Blog der Wollmilchsau – ein lesenswerter Artikel über Recruiting in Online-Games – das härteste Assessment-Center der Welt

Jochen hat in der KarriereBibel Tipps für Azubis – Wie bewerbe ich mich für einen Ausbildungsplatz?

Auch fürs Vorstellungsgespräch hat Jochen ein paar gute Tipps parat – Dresscode: Die richtigen Farben fürs Vorstellungsgespräch

Im KarriereSpiegel findet sich eine nette Story über einen Fussballverückten Mediziner – Schalke bis der Arzt kommt
Vorsicht: Nichts für BVB-Fans!

Eva hat die neuste Auswertung parat, wie hoch der Marktanteil neuer Jobs auf den großen Jobbörsen aussieht – StepStone weit vor dem Monster!

Eva hat außerdem vor kurzem ein sehr interessantes Interview geführt – und zwar mit Joel Spolsky von StackOverflow > Change the Gravity

Und abschließend noch ein Hinweis auf eine tolle neue Jobbörse > MutterSchafft – Mutterschafft will Mütter mit Unternehmen verbinden – sehr spannende Plattform für weibliche Fach- & Führungskräfte mit Familie!

Was wirklich zählt: Wir wollen alles!

Gudrun Happich ist Executive Business Coach, Diplom-Biologin und Autorin zweier Wirtschaftsbücher. Die Inhaberin des Galileo . Instituts für Human Excellence will in ihrem neuen Buch Was wirklich zählt! Leistungsträger und Führungsnachwuchs zu ihrer Idealposition führen, die beruflichen Erfolg und persönliche Erfüllung bringt.

Ich habe Gudrun Happich gefragt, weshalb sie uns dazu motivieren will, „alles zu wollen“ und worum es in ihrem neuen Buch geht.

Nach Ihrer Erfahrung sind häufig die besten Führungskräfte unzufrieden. Wie kommt das?

Leistungsträger wie Sie wollen Karriere machen. Sie wechseln im Laufe Ihres Berufslebens immer wieder die Stelle oder den Arbeitgeber. Da eine angebotene Position meist nicht vollständig dem eigenen Profil entspricht, fangen Sie an, sich anzupassen. Bei jedem Stellenwechsel ein bisschen mehr. Sie entfernen sich dabei immer ein Stück weiter von sich selbst. Oft dauert es viele Jahre, bis Sie diese Diskrepanz überhaupt feststellen! Trotz äußerem Erfolg spüren Sie dann eine tief sitzende Unzufriedenheit, die zu einer Negativspirale aus fehlender Motivation, Überforderung und letztlich abfallenden Leistungen führen kann.

Was können Menschen tun, die dermaßen unzufrieden sind?

Mit dem Buch möchte ich Sie als Leistungsträger dabei unterstützen, Ihre Berufung und Ihre ideale berufliche Position herauszufinden und zu erreichen. Wie immer bei mir: sehr praxisnah und mit konkreten Handlungsanleitungen. Wer seine Stärken, Talente, Werte und Leidenschaften kennt und seiner Berufung nachgeht, erbringt dauerhaft Höchstleistungen – ohne Burnout-Gefahr. Sie sind dann mit Leichtigkeit und Leidenschaft bei der Sache. Das bringt Ihnen beruflichen Erfolg UND persönliche Zufriedenheit. Wie das geht? Eigentlich ist die Erklärung ganz einfach: Nur wer an seinem ‚richtigen‘ Platz ist, ruft sein volles Potenzial ab. Es geht also nicht um ‚Selbstverwirklichung‘ als Selbstzweck. Ihr Unternehmen und Sie selbst profitieren gleichermaßen davon.

Schlagen Sie ein Rezept vor, wie diese ideale Position zu finden ist?

Ich bin nicht so sehr ein Fan von Patentrezepten – die funktionieren nach meiner Erfahrung nämlich meistens nicht. Was meine 20-jährige Coaching-Praxis als allgemeingültig gezeigt hat, ist Folgendes. Im Kern geht es um drei Dinge, auf die es wirklich ankommt, wenn Sie nicht nur erfolgreich, sondern auch zufrieden sein möchten.

Sie brauchen

  • die für Sie richtige Aufgabe
  • in der für Sie richtigen Rolle
  • und dies im für Sie richtigen Umfeld.

Auf diesem Weg zur idealen Position erarbeiten Sie Antworten auf drei grundlegende Fragen:

  • Wer bin ich?
  • Was will ich wirklich?
  • Wie komme ich unter realistischen Bedingungen dahin?

Sie können sich sicherlich vorstellen, dass der Weg immer sehr individuell ausfällt. Wir begleiten im Buch vier Coaching-Klienten bei der Suche nach dem richtigen Berufsweg. Als Leser verfolgen Sie dabei deren völlig unterschiedliche Strategien, Praktiken und Lösungswege. So können Sie Parallelen zu Ihrer eigenen Situation ziehen.

Welche Stolperfallen gibt es, wenn wir herausfinden wollen, wer wir sind und was wir wirklich wollen?

Beispielsweise gibt es Stärken, die uns unglücklich machen! Als Leistungsträger sind Sie ‚Macher‘ im durchaus wörtlichen Sinne. Egal welche Aufgabe Ihnen gestellt wird – Sie lösen sie immer bestmöglich. So eignen Sie sich im Laufe des Berufslebens viele Fertigkeiten an, die Sie zwar perfekt können – aber eigentlich gar nicht mögen. Diese Fähigkeiten werden dann – wenn wir sie nicht kritisch hinterfragen – als Stärken betrachtet.

So kann zum Beispiel eine Führungskraft sehr gut in der Akquise sein, schlicht deshalb, weil sie sehr gut mit Menschen kommunizieren kann. Trotz des Akquise-Erfolgs machen sie vertriebliche Aufgaben jedoch unglücklich. Es geht also darum, zu erforschen, ob Sie etwas nicht nur sehr gut beherrschen, sondern ob es Ihnen gleichzeitig Spaß, Freude, macht! Nur wenn Sie mit Leidenschaft dabei sind, wird es Sie auch dauerhaft befriedigen.

Sie sprechen vom ‚Schätze heben‘, wenn es um eigene Potenziale geht. Was meinen Sie damit?

Jeder Leistungsträger hat eine Fülle von Potenzialen. Oft werden in Persönlichkeitsanalysen nur die ‚Klassiker‘ aufgedeckt, wie Motive, Werte und Stärken. Es existieren aber noch viele weitere Besonderheiten, die sich lohnen, aufgespürt zu werden. Je mehr innere Schätze Sie ‚heben‘, desto spannender das Ergebnis: Das stimmige Gesamtbild, Ihr roter Faden im Leben, wird sichtbar.

Bei der Suche nach Ihren „unbekannten“ Potenzialen erforschen wir Schatzfelder wie Prozesskompetenzen, Wissens- und Themengebiete, Prägungen, bestimmte Aktivitäten und Aufgaben, Menschentypen, Lieblingsumfelder und –Rollen. Und ganz besonders wichtig: die genialen Kombinationen.

Erforschen Sie Ihre inneren Schätze mit diesen Fragen:

  • Gibt es eine Tätigkeit oder Aufgabe, die Sie besonders gut beherrschen?
  • Gibt es einen Prozess, den Sie besonders gut beherrschen?
  • Gibt es ein Thema, in dem Sie sich besonders gut auskennen?
  • Gibt es eine bestimmte Menschengruppe, mit der Sie besonders gut können?
  • Gibt es ein Umfeld, in dem Sie sich besonders wohl fühlen?
  • Welche familiären Besonderheiten fallen auf, wenn Sie sich systematisch mit den Berufen und Eigenheiten Ihrer Familienmitglieder und Vorfahren auseinandersetzen?
  • Welche unterschiedlichen Rollen haben Sie schon eingenommen? Gibt es darunter Rollen, die Ihnen besonders Spaß gemacht haben?
  • Können Sie zwei oder mehr Ihrer Motive, Werte oder Eigenschaften so kombinieren, dass daraus eine besondere Stärke entsteht?

In ‚Was wirklich zählt!‘ lesen Sie, wie es nach der erfolgreichen Schatzsuche weitergeht.

Vielen Dank Gudrun für dieses interessante Interview!

10 Tipps für einen gesünderen Arbeitsplatz 2014

Ein neues Jahr hat begonnen, die Probleme vom alten sind aber immer noch dieselben. Die einen klagen ständig übe Rückenschmerzen, den anderen fehlt die Motivation. Wir neigen vor allem jetzt in der dunklen Jahreszeit dazu, krank zu werden. Es sind aber nicht immer nur die äußeren, witterungsbedingten Einflüsse, die uns zu schaffen machen. Oft sind es einfache Dinge, die wir an uns selbst oder in der direkten Umgebung ändern können, um uns besser zu fühlen.

Es gilt aktiv zu werden. Prävention ist ein wichtiger Bestandteil im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Die wichtigste, die primäre Prävention, ist jene, die eine Krankheit schon vorbeugt, bevor sie entsteht. Es kann also viel getan werden, um unsere Gesundheit zu erhalten und auch zu fördern. Die folgenden 10 Tipps steigern das Wohlbefinden am Arbeitsplatz erheblich.

1. Richtiges Sitzen

Ergonomische Büroarbeitsstühle sind mittlerweile schon zur Norm geworden. Tipps für die richtige Einstellung wird den Mitarbeitern jedoch vorenthalten. Oft fehlen Ergonomieberater, die den Stuhl jedem einzelnen Mitarbeiter individuell einstellen. Es kommt nicht nur darauf an, einen ergonomischen Stuhl zu besitzen, man muss damit auch ergonomisch sitzen.

Eine sehr gute Beratung gibt es im folgenden Video von Eckhard Hillebrand. Beim Sitzen ist beispielsweise darauf zu achten:

  • Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel größer gleich 90 Grad
  • Mit dem Gesäß bis zur Rückenlehne – vollflächiges Sitzen
  • 2-3 Fingerbreit Abstand zwischen Kniekehle und Sitz – kein Blutstau
  • Armauflagen als Verlängerung der Tischkante (Ober- und Unterarm bilden etwa 90 Grad)
  • Lordosenstütze etwa auf Gürtelhöhe
  • dynamisches Sitzen – die Wirbelsäule wird nur durch Bewegung ernährt
  • Bildschirmoberkante auf Höhe der Augen
  • Bildschirm parallel zur Fensterfront platzieren
  • ergonomische Maus und Tastatur benutzen (vertikale Maus, in der Mitte gespreizte Tastatur)

2. Steh-Sitz-Arbeitsplatz

Unser Körper ist anatomisch nicht dafür ausgelegt, 8 Stunden am Tag zu sitzen. Unsere Wirbelsäule wird dadurch enorm belastet. Deshalb ist es, wie oben schon erwähnt, sehr wichtig, dass wir dynamisch sitzen. Schaukeln auf dem Stuhl ist also kein Zeichen von fehlendem Anstand, sondern zeugt davon, dass wir uns um unsere Gesundheit kümmern.

Das beste wäre ein in der Höhe hydraulisch oder elektrisch verstellbarer Tisch. Somit könnten wir unsere Arbeit immer mal wieder vom Sitzen ins Stehen verlagern. Durch die Bewegung und Haltungsänderungen beugen wir vielen Krankheiten vor.

Jedoch besitzt nicht jeder das Privileg, an einem Steh-Sitz-Arbeitsplatz arbeiten zu können. Hier empfiehlt es sich, einige Tätigkeiten wie das Telefonieren im Stehen zu verrichten. Auch kurze Besprechungen mit den Kollegen können so abgehalten werden. Wenn nötig, können Regale oder Schränke als Ablage genutzt werden.

Eine Regel besagt, dass man 60 Prozent im Sitzen, 30 Prozent im Stehen und 10 Prozent im Gehen arbeiten sollte.

3. Drucker und Kopierer weiter weg platzieren

Das papierlose Unternehmen ist trotz seiner Vorteile leider noch nicht flächendeckend umgesetzt worden. Es sind wohl die meisten, die ihre Dokumente nicht digital lesen und archivieren, sondern die dies noch auf gedrucktem weißen Papier tun. Oft stehen Drucker, Kopierer und Scanner direkt neben dem Arbeitsplatz, was den Vorteil der kurzen Wege hat.

Jedoch sollten wir auch hier unsere Gesundheit in den Vordergrund rücken. Die Devise ist Bewegung. Wenn die Peripheriegeräte in einem separaten Raum stehen oder in einem Bereich am Ende des Büros, sind wir immer wieder aufgefordert, uns zu bewegen. Unser Körper wird es uns danken.

4. Licht am Arbeitsplatz

Gerade jetzt im Winter, wenn das Licht Mangelware ist, spüren wir seine Auswirkung auf unseren Organismus. Licht ist ein essentieller Lebensbestandteil. Unsere innere Uhr richtet sich danach (zirkadianer Rhythmus). Es ist also wichtig, jeden Tag genügend Licht aufzunehmen. 

Leider sind immer noch einige Büros wie "Bunker" ausgestattet. Entweder man befindet sich wirklich im Bunker und hat nicht die Möglichkeit, Tageslicht herein zu lassen oder das bisschen Tageslicht wird durch Schränke, Regale und Sonstigem vom Eindringen abgehalten. 

Hat mein keine natürliche Lichtquelle am Arbeitsplatz, sollten Tageslichtlampen anstatt normalem Glühlampen eingesetzt werden. Diese ahmen die Lichtfarbe des Sonnenlichts nach und besitzen einen UV-Anteil.

In jenen Büros, wo jedoch Fenster existieren, kann durch eine einfache Umgestaltung der Räume mehr Tageslicht hereingelassen werden. 

Lichtmangel kann auf Dauer gesundheitliche Folgen mit sich bringen (Depression).

5. Richtig lüften

Auch das Klima ist ein wichtiges Kriterium für das Wohlbefinden und die Gesundheit. Vor allem in den Wintermonaten ist darauf zu achten, dass wir richtig lüften. Ist die relative Luftfeuchtigkeit zu hoch, können Wände beginnen zu schimmeln. 

Die beste Methode ist das Stoßlüften. Für eine kurze Zeit werden die Fenster ganz geöffnet und es kann ein optimaler Lufttausch stattfinden. Mit einem Hygrometer kann die relative Luftfeuchte gemessen werden. Diese sollte immer etwa bei 50 Prozent liegen.

Ständig gekippte Fenster sind deshalb nicht optimal, da sie nicht die ganze Luft im Raum austauschen und in der Heizungsperiode sehr viel Energie verschwenden.

6. Pflanzen

Jeder weiß, dass ein Spaziergang im Grünen die Seele befreit. Auch im Büro können Pflanzen unser Wohlbefinden steigern. Jedoch ist darauf zu achten, wenn man ein grünes Büro einrichten möchte, dass die Pflanzen bei niemand allergische Reaktionen auslösen. Und wie bei so vielem, sollte man nicht übertreiben. Es ist ein Büro und kein Dschungel.

Eigenschaften von Pflanzen:

  • psychologische Wirkung (beruhigend, stressmindernd)
  • filtern Staub und Schadstoffe aus der Luft und verbessern die Luftqualität
  • dämpfen den Lärmpegel
  • sorgen für ein gutes Klima, da sie die Luftfeuchtigkeit regulieren

7. Bildschirmpausen

Unsere Augen verrichten Höchstleistungen, wenn wir täglich auf den Bildschirm starren. Tränende Augen oder ständiges Zukneifen sind die ersten Anzeichen dafür, dass man etwas verändern sollte. Oft liegt es nur an den Einstellungen des Bildschirms oder an der falschen Sitzhaltung (siehe oben). 

Wer sehr viel am Bildschirm arbeitet, sollte sich eine Software für Bildschirmpausen installieren. Diese erkennt, wie lange man schon am Rechner sitzt und erinnert einen von Zeit zu Zeit daran, eine Pause einzulegen. Einige Programme zeigen währenddessen Simulationen für kleine Entspannungsübungen. 

8. Leichte Mahlzeiten

Mittagspause und ab in die Gaststätte zur goldenen Möwe. Dieses Ritual, Fast-Food am Mittag zu essen, pflegen leider sehr viele. Danach wundert man sich, warum man so gerädert und müde am Arbeitsplatz sitzt. Unser Verdauungssystem hat durch diese schwere Kost sehr viel zu verarbeiten. Die ganze Energie wird darin gesteckt, das fettige und Kohlenhydrat reiche Essen zu verdauen. 

Viel besser wären leichte Mahlzeiten. Einige Kantinen bieten spezielle, ballaststoffreiche Gerichte an. Diese liegen nicht so schwer im Magen und durch die Ballaststoffe bleibt man länger satt. Wer jedoch nicht die Möglichkeit hat, ein solches Gericht in der Kantine zu sich zu nehmen, sollte seine Mahlzeiten gezielt aussuchen. 

9. Schlafen/ Powernapping in der Mittagspause

Der Begriff Powernapping ist in aller Munde. Er bedeutet, seine Energiereserven durch einen kurzen und erholsamen Schlaf wieder vollständig aufzufüllen. Jedoch sind dafür einige Dinge zu beachten. Es ist wichtig, nicht zu lange zu schlafen. 10 bis 30 Minuten sind ein Richtwert. In dieser Zeit sollte man am besten sein Smartphone und das Geschäftstelefon ausschalten. Es empfiehlt sich auch, den Kollegen bescheid zu geben, dass man in der nächsten halben Stunde nicht gestört werden möchte. 

Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, kann Entspannungstechniken wie die progressive Muskelentspannung oder autogenes Training ausprobieren. Viele Unternehmen bieten hierzu schon Kurse an.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass der Mittagsschlaf zur Gesundheit beiträgt und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter danach erheblich steigt. Eine Win-Win-Situation also.

10. Mehr Bewegung auf dem Weg zur Arbeit

Wir steigen zuhause ins Auto ein, fahren zur Arbeit und suchen uns dort einen Parkplatz, der sich am besten direkt vor dem Arbeitsplatz befindet. Bewegung ist für viele zu einem Fremdwort geworden. Wie nun schon häufig erwähnt, ist eine ausreichende Bewegung aber sehr wichtig.

Was wäre denn, wenn wir mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren? Was wäre, wenn wir zu Fuß dorthin gehen? Wir müssten nicht in teure Fitnessstudios gehen und würden uns viel wohler fühlen. Schon alleine das Gefühl, morgens etwas für seine Gesundheit getan zu haben, trägt erheblich zum Wohlbefinden bei. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir auch immer etwas für unseren Geldbeutel und unsere Umwelt tun. Wir verbrauchen keinen Kraftstoff. 

Ist der Weg zur Arbeit jedoch zu weit, um mit dem Fahrrad oder zu Fuß dorthin zu gelangen, können wir dennoch etwas tun, um uns mehr zu bewegen. Es muss nicht immer der Parkplatz direkt am Arbeitsplatz sein. Wer ein zwei Straßen weiter weg parkt, kommt auch ans Ziel. Haltestellen für Bus und Bahn gibt es alle paar Hundert Meter. Also warum nicht mal eine oder zwei Haltestellen früher aussteigen?

Unsere Gesundheit dankt es uns!

Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag von Stefan Reinsprecht vom Arbeit macht gesund Blog!

Dies & Das Montagsedition

Aktuell fehlt ein wenig die Zeit für tiefgreifende Posts hier im JOBlog. Unser StartUp OnPage.org erfordert im Moment einfach meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Nichtsdestotrotz wenigstens ein paar interessante Lesetipps aus der JOBlogosphäre:

Eye-Tracking Studie zeigt optimale Gestaltung von Stellenanzeigen – Jeder liest anders!

Auf Zeit Online gibt es passenderweise Tipps für die optimale Gestaltung einer Stellenanzeige > “So sieht eine sinnvolle Stellenanzeige aus“.

Eva analysiert in Zukunft regelmässig den Marktanteil deutscher Jobbörsen – hier die Auswertung der Top10 Stellenbörsen mit den meisten neu geschalteten Jobs in KW1 & 2.

Die 10 schlimmsten Jobinterview-Pannen” in Jo´s KarriereBibel. Jochen hat übrigens letzte Woche einen weiteren sehr spannenden Post publiziert > “Wie die Karrierebibel wurde, was sie ist” über den Anfang der KarriereBibel hin zur erfolgreichen Selbstständigkeit als Blogger, Berater und Coach.

Interessantes Interview mit Julie Meyer im KarriereSpiegel.

Und abschließend noch ein kurzer Tipp > Diese Woche startet die erste Twitter-Jobmesse Deutschlands. Einige renommierte Unternehmen sind Mittwoch und Donnerstag am Start und machen mit bei diesem Virtuelle-Jobmesse-Experiment. Wer mitmachen will kann unter #deinjob mitmachen und Fragen an die teilnehmenden Unternehmen stellen. Ich bin mal gespannt, wie das Ganze laufen wird, immerhin sind 140 Zeichen (bzw. noch -8 Zeichen für das #deinjob Tag) nicht gerade viel Platz für karriererelevante Fragen und Antworten…

Lesetipps fürs Wochenende

Wieder ein paar lesenswerte Linktipps fürs Wochenende:
Erwerbsloser schockt Arbeitgeber mit Fragebogen – wie Du mir, so ich Dir?
Where did all the tech jobs go? – übersichtlich als Infografik zusammengefasst
Freaks sind die besseren Führungskräfte – hat das irgendwer jemals bezweifelt?
Der exzellente Recrutainment Blog hat außerdem zu einer Blogparade aufgerufen > Machen wir 2014 zum Jahr der Berufsorientierung – los los

Die goldene Runkelrübe

HR-Bloggerkollege Henner vom excellenten Personalmarketing2Null Blog verleiht zusammen mit Jannis Tsalikis im Dezember erstmals die Goldene Runkelrübe für die schlechteste Personal-Kommunikation. Gesucht werden die abschreckenste Stellenanzeige, das furchtbarste / peinlichste Karriere-Video, die unattraktivste Karrierewebsite sowie der misslungenste Social Media-Auftritt.

Goldene Runkelrübe

Wer Vorschläge hat – immer her damit an die pfuipfuipfui@goldene-runkelruebe.de. Einsendeschluss ist der 15.November – viel Erfolg #lol

Toller interaktiver Lebenslauf

Ich liebe kreative Lebensläufe! Der Designer Robby Leonardi hat sich etwas besonderes kreatives ausgedacht – einen interaktiven Lebenslauf in Form eines simplen Jump & Run Spiels im Stil von Super Mario.

Interactive Resume

Auch sein Design Portfolio ist recht schick – surft einfach mal auf seine Seite!

In Sekunden zu einem Kick-ass Bewerbungsvideo

Ein paar schnelle Lesetipps fürs Wochenende. Dank Jochen bin ich auf einen ziemlich coolen Service aufmerksam geworden -> Resum>me
Resum>me erstellt aus Deinen LinkedIn Profil ganz automatisch ein schickes Video + nette Infografik. Leider nur auf englisch, was deutsche Firmennamen und Jobtitel mitunter etwas komisch klingen lässt, aber nichtsdestotrotz ein netter Service um die nächste Bewerbung etwas multimedial aufzupeppen. Das ganze dauert wirklich nur ein paar Sekunden – einfach mal ausprobieren!

Die größte News der Woche war wohl die Übernahme der Your Career Group durch StepStone. Die Your Career Group betreibt ja ein paar spezial Jobbörsen, wie bspl. die sehr bekannte HotelCareer Jobbörse für Jobs in der Hotellerie. Sehr smarter Move von StepStone!

Und noch ein interessanter Artikel in der ZEIT -> Doktortitel bringt 20.000 Euro mehr Gehalt – promovieren lohnt also noch immer.