Marcus Tandler

10 Jahre JOBlog

Wow – gerade festgestellt, dass mein kleiner JOBlog gestern 10 Jahre alt geworden ist! Am 22.August 2005 habe ich im ersten Post hier über den Erfolg der “Ich bin ein Monster” Kampagne gebloggt. Leider komme ich aktuell ja nicht wirklich zum bloggen, da die Arbeit an unserem aufstrebenden StartUp OnPage.org einfach Vorrang hat. So habe ich vor kurzem ja auch meine Bewerbung.net in neue liebevolle Hände übergeben. Keine Angst, ich bleibe der Jobbörsen-Branche treu – immerhin läuft meine Stellenanzeigen.net ja auch immer noch und generiert durch einen soliden zweiten Platz bei Google für das Keyword “Stellenanzeigen” noch immer ganz gut Traffic. Dennoch bleibt die Zeit zum bloggen knapp… aber glücklicherweise ist die deutsche Job-Blogger-Szene mit Eva, Jo, Henner, Grandmaster Kenk, Simone, Gudrun, Jörg, Prospective, dem Bewerberblog und der bloggenden Wollmilchsau ja mittlerweile recht aktiv. Dann mal *Prost* auf die nächsten 10 Jahre JOBlog!

Neue internationale Karriere StartUps

Ich verfolge immer mit großen Interesse welche neuen StartUps im Bereich Job, Karriere & Jobbörsen entstehen. Via LaunchingNext (lohnt sich den Newsletter zu abonnieren), habe ich gerade letzte Woche wieder zwei StartUps entdeckt. Zum einen eine Art Jobbörsen-Tinder mit dem Namen “Jobswipe“, welches wahrscheinlich dank KI immer besser versteht was man so sucht, um so über die Zeit immer bessere Job-Vorschläge zu machen. Ich kann mich mit dem Konzept nicht so ganz anfreunden, da ich glaube, dass Stellenanzeigen und Dating-Profile nicht wirklich vergleichbar sind, so sucht man ja doch recht genau nach der etwaigen nächsten Herausforderung, was enorm von meinem Studium, Ausbildung, Erfahrung etc. abhängt. Da bleibt dann schnell eine nur recht überschaubare Menge an wirklich attraktiven Angeboten übrig (vor allem durch die zusätzliche regionale Komponente, wenn ich nicht bereit bin für den nächsten Job in eine andere Stadt zu ziehen) – und die kann ich doch ganz lazy web1.0 anklicken, statt rum-zuswipen… oder was meint Ihr?

Das nächste StartUp ist HappyPlanet – ein Assistent, der sich für mich auf Stellenangebote bewirbt. 1 Euro pro Bewerbung kostet der Service. Klingt auf jeden Fall fair, vor allem weil die Zeitersparnis bei immergleich verschickten Bewerbungen sicherlich groß ist. Dennoch glaube ich, dass man gerade bei der Bewerbung nur durch Individualität aus der Masse hervorstechen kann, gerade auch wenn man sich wirklich mit dem Unternehmen beschäftigt und erläutert, warum man genau perfekt auf die ausgeschriebene Stelle passt. Auch für das StartUp finde ich es recht sportlich so einen kleinen Betrag zu erlösen – wenn der ganze Prozess nicht voll automatisiert ist, wird man hier nie signifikanten Gewinn erzielen. Auch hier meine Frage – was meint Ihr?

5 SEO Quick-Wins für Karriereseiten

Wer eine Karriereseite betreibt kennt die Problematik, dass man mit eigenen Seiten nur sehr schwer gute Positionen in den Suchmaschinen erreichen kann. Meist ist die Konkurrenz zu groß oder es fehlen die nötigen Mittel und Ressourcen für Werbemaßnahmen. Mit einer optimierten Webseite kann jeder Webseitenbetreiber die Grundlage für den Erfolg seines Onlineauftritts in Suchmaschinen schaffen, um dauerhaft dort präsent zu sein. Damit schafft man die nötige Reichweite, um Bewerber und Interessenten für offenen Stellen anzulocken. Mit diesen fünf einfachen Quick-Wins machen Sie Ihre Karriereseite grundlegend fit für Suchmaschinen und können nachhaltig davon profitieren.

Quick-Win #1 Meta-Tags: Sinnvoller Title und Description

Meta Tags liefern der Suchmaschine wichtige Informationen über die Inhalte der Seiten.
Diese sind enorm wichtig, da sie dem Nutzer und der Suchmaschine mitteilen, worum es auf diesen Seiten geht. Zugleich bildet der Title die Überschrift des Suchergebnisses bei Google und somit den Link, den ein Suchender anklickt.


Abbildung 1: Title Beispiel in den SERPs

Der ideale Title sollte nach Suchmaschinenrichtlinien am besten

  • etwa 70 Zeichen betragen,
  • aus 5-6 Wörtern bestehen,
  • maximal 512 Pixel umfassen,
  • im gesamten Dokument nur ein Mal vorkommen,
  • das Hauptkeyword der Zielseite beinhalten.

Neben dem Title benötigt die Webseite außerdem eine aussagekräftige Meta-Description, die die Inhalte der Seite etwas ausführlicher beschreibt. Diese wird ebenfalls im Suchergebnis als Beschreibungstext angezeigt.


Abbildung 2: Description Beispiel in den SERPs

Den Title-Tag legt man im Header einer Seite folgendermaßen fest:

<head><title>Das ist der Title der Seite</title></head>

Die Description ist zwar aus Suchmaschinensicht nicht notwendig, da Google sich selbst Textteile zusammenbauen kann, aber es ist trotzdem ratsam eine einzigartige Beschreibung für jede Seite anzufertigen, da diese als Handlungsaufforderung zum Klick in den Suchergebnissen dient.

Am besten sollte die Description folgendermaßen gestaltet werden :

  • zwischen 150 und 170 Zeichen lang sein
  • das Keyword enthalten
  • für jede Seite einzigartig sein.

Die Description wird ebenfalls im Header hinterlegt und zwar folgendermaßen:

<meta name=”description” content=”Das ist die Description der Seite”></meta>

Das Zusammenspiel von Title und Description bildet ein Suchsnippet, das dann erscheint, wenn die Seite für eine bestimmte Suchanfrage relevant ist. Sorgen Sie dafür, dass diese attraktiv genug ist, um drauf zu klicken. Wird das Snippet häufig angeklickt und die Besucher finden auf Ihrer Seite genau die Informationen, die sie benötigen, dann steigt auch die Verweildauer auf Ihrer Seite. Dies ist ein positives Signal für Google und desto besser bewertet die Suchmaschine Ihre Seite und kann dadurch möglicherweise höher im Ranking erscheinen. Denken Sie daran: Es reicht nicht nur allein auf Platz 1 der Suchergebnisse für Ihr Keyword zu stehen, die User müssen auch auf Ihr Snippet klicken.

Quick-Win #2 Inhalte

Die Optimierung von textlichen Inhalten für Webseiten ist heutzutage wichtiger als je zuvor. Informative und einzigartige Texte entscheiden mit darüber, ob die Besucher auf Ihrer Seite bleiben oder diese sofort wieder verlassen. Die Verweildauer auf Seiten stellt ein wichtiges Qualitäts-Signal für Suchmaschinen dar. Beispielsweise wäre eine reine Auflistung von aktuellen Stellenangeboten für die Webseiten-Besucher weniger spannend, als ausführliche Stellenangebotsbeschreibungen mit graphischer Unterstützung, Videos oder Fotos. Es liegt auf der Hand, dass der Besucher, der sich über ein Thema informieren möchte – eher spannende Inhalte präsentiert haben möchte und sich diese gerne durchliest.

Während die Inhalte das Interesse des Nutzers befriedigen, erleichtert die Struktur den Lesefluss. Sorgen Sie dafür, dass die Texte nicht nur optisch, sondern auch strukturiert gut aufbereitet werden. Verwenden Sie Zwischenüberschriften, Tabellen, Auflistungen und sinnvolle Texthervorhebungen. Damit lässt sich der Inhalt deutlich besser aufnehmen und ist verständlicher für Menschen und Maschinen.

Tipp: Ein guter, einzigartiger Text sollte neben den wichtigsten Hauptkeywords auch Antworten auf mögliche Fragen von Nutzern liefern.

Bei der Erstellung von optimierten Texten könnte es hilfreich sein, Text-Assistenten zu verwenden, die direkt empfehlen, welche Begriffe noch hinzugefügt werden sollen oder welche zu häufig verwendet wurden.


Abbildung 3: Der Textassistent von OnPage.org

Dies kann sinnvoll für die Suchmaschinenoptimierung genutzt werden, um die Relevanz der Webseite zu erhöhen, ohne dass dabei die Keyword-Dichte allein eine Rolle spielt. So können die Texte nicht nur hinsichtlich eines bestimmten Keywords optimiert werden, sondern es werden auch Hinweise und Inspiration gegeben, welche weiteren Terme ein Text enthalten kann, um möglichst einzigartig zu sein.

Quick-Win #3 URL Struktur

Damit der Nutzer auf der Webseite möglichst schnell zum Ziel kommt, ist es hilfreich, die Hierarchie der Webseite flach zu halten. Dies hat den Vorteil, dass Google die Seite schneller crawlen (überprüfen) und indexieren kann. Die URL-Struktur sollte dazu bestenfalls nicht mehr als 3 Verzeichnisebenen besitzen und keine Sonderzeichen oder Unterstriche aufweisen. Wichtig wäre dabei auch, dass in den URLs das relevante Keyword der Zielseite vorkommt.

Beispiel:

karriere.de/ -> 1. Ebene
karriere.de/stellenanzeigen -> 2. Ebene
karriere.de/stellenanzeigen/marketing-manager -> 3. Ebene

Theoretisch kann eine URL bis maximal 2.083 Zeichen enthalten, damit der Browser sie korrekt interpretieren kann. Allerdings sollten die URLs in der Praxis so kurz wie möglich gehalten werden und vor allem sprechend sein.

Kürzere und sprechende URLs bieten für den User viele Vorteile: Sie sind übersichtlicher und wenn mit einer URL zusätzlich im Print- oder Online-Bereich geworben wird ist eine kurze URL ebenfalls einprägsamer.

Quick-Win #4 Crawling und Indexierung

Um strukturiert vorzugehen, sollen Webmaster von Karriereseiten zunächst sicherstellen, dass ihre Seite problemlos erreichbar ist und Google die Seite auch korrekt interpretieren kann, damit alle wichtigen Inhalte durch Suchmaschinen gefunden werden. Hierfür empfiehlt es sich, ein gültiges Google-Konto anzulegen, mit dem das kostenlose Analyse-Tool Google-Analytics, sowie die Google Search Console verwendet werden können.

Der Status der Indexierung Ihrer Webseite kann in der Google Search Console regelmäßig abgerufen werden. Unter dem Reiter Google-Index und Indexierungsstatus werden alle URLs angezeigt, die bereits im Index zu finden sind. Und auch solche, die zum Beispiel vom Webmaster blockiert werden.


Abbildung 4: Der Indexierungsstatus in der Google Search Console

Quick-Win #5 Landingpages mit Keyword Fokus

Bei der Optimierung von Inhalten und der Erstellung von Landingpages sollten Webmaster heutzutage darauf achten, relevante Inhalte zum jeweiligen Thema zu liefern. Empfehlenswert ist dabei auch der sinnvolle Einsatz wichtiger Keywords innerhalb einer Seite. Eine Landingpage sollte idealerweise auf ein einziges Keyword ausgerichtet sein. Dieses wird anschließend im Suchergebnis fett hervorgehoben.

Bei der Suche nach relevanten Keywords bzw. Keywordkombinationen sollten Sie stets im Hinterkopf behalten, was der User auf Ihrer Seite sucht und welche Inhalte er erhält, wenn er Ihre Webseite besucht. Mittels einer guten Keyword Analyse für die eigene Branche können Sie sich im Vorfeld über die relevanten Suchbegriffe der eigenen Webseite informieren.

Notieren Sie sich beispielsweise Fragen, die sich Nutzer auf Ihrer Landingpage stellen könnten und ermitteln Sie daraus wiederum ein zentrales Keyword-Set. Der Begriff, der die meisten Besucher liefert, sollte als Hauptkeyword verwendet werden.

Kategorieseiten zu einem bestimmten Thema sollten Sie auf generische Keywords optimieren, die das gesamte Themenspektrum abdecken. Für einzelne Produktseiten jedoch bietet es sich eher an auf Longtail-Keywords zu setzen. Als Longtail-Keywords werden Mehrwort-Keywordkombinationen bezeichnet, die zum Teil eine Intention des Nutzers beinhalten können.

Zum Beispiel: “Karriere machen in der Baubranche”

Tipp: Trafficstarke Keywords können mit dem Keyword Planer von GoogleAdWords ermittelt werden. Voraussetzung für die Nutzung des kostenlosen Tools ist ein AdWords-Konto.

Fazit

Mit diesen 5 Quick-Wins sind Sie auf dem besten Weg zu einer nachhaltigen Optimierung Ihrer Webseite. Sie sorgen dafür, dass Sie mehr Besucher bekommen, die dank informativer Inhalte und einer bedienungsfreundlichen Webseite auch schnell das finden, was sie suchen.

#1 Legen Sie einen sinnvollen Title und eine Description für Ihre Webseite fest.

#2 Erstellen Sie informative und einzigartige Texte für Ihre Webseite um die Verweildauer der Besucher auf Ihrer Seite zu steigern.

#3 Legen Sie eine sinnvolle URL Struktur für Ihre Webseite fest, die sprechende Links enthält und nicht mehr als 3 Verzeichnisebenen besitzt.

#4 Stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite problemlos erreichbar und für Suchmaschinen korrekt interpretierbar ist, damit alle wichtigen Inhalte problemlos gefunden werden können.

#5 Sorgen Sie mittels einer guten Keyword Analyse für den sinnvollen Einsatz wichtiger Keywords innerhalb Ihrer Seite.

Suchmaschinenoptimierung ist eine kontinuierliche Arbeit, deren Hauptvorteil darin besteht, dass Sie die meisten Aspekte selbst angehen können. Wenn Sie die richtigen Hebel kennen, lassen sich schon mit kleinen Anpassungen große Effekte erzielen. Viele kostenlosen Tools wie z. B. OnPage.org FREE unterstützen Sie bei dieser Arbeit und führen schnell zu sichtbaren Erfolgen.

IT Fachkräftemangel – Die Tendenz steigt!

Fachkräftemangel – ein Terminus, der seit 2007 wie ein Damoklesschwert über der Deutschen IT-Branche hängt. Entgegen aller Unkenrufe einiger Wirtschaftsexperten handelt es sich dabei nicht um eine politische Mähr, sondern um eine unumstößliche Tatsache. Der Fachkräftemangel in der IT nimmt beharrlich zu. Grund genug, um dieses Thema etwas genauer zu durchleuchten.

Deutschland braucht IT-Fachkräfte. Punkt.

Alles im Leben hat seine zwei Seiten. So auch die Ansichtsweise des Fachkräftemangels in der Bundesrepublik. Wirtschaftsexperten und Analytiker, wie beispielsweise Gerd Bosbach und Jens Jürgen Korff, belegen in Ihrem Buch „Lügen
mit Zahlen
“, dass Unternehmensverbände und die Regierung tatsächlich mit ihren teils furchteinflößenden Prognosen bewusst irritieren möchten. Es geht darum, ausländische Fachkräfte zu niedrigeren Gehältern einzustellen, und dies unter dem Deckmantel des Fachkräftemangels zu rechtfertigen. Dagegen stehen Aussagen, wie die des Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Wiese, dass bis zum Jahr 2025 der Deutschen Wirtschaft bis zu 7 Millionen Fachkräfte fehlen werden. Das ist kein Pappenstiel! Im Falle des Fachkräftemangels in der IT belegen Satistiken und Umfragen, dass sich dieser Trend weiter verschlechtert. Laut jüngsten Nachforschungen liegt der Fachkräftebedarf in der IT mit satten 37 % unangefochten an der Spitze aller Berufszweige. Auf die Frage nach dem „Warum“ findet die BITKOM einige sehr plausible Antworten.

Ursachen für den Fachkräftemangel in der IT Brache

Die Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. – kurz: BITKOM – kann auf sehr viele und sehr fundierte Informationsquellen zurückgreifen. So basiert zum Beispiel eine Umfrage der BITKOM im vergangenen Jahr auf den Aussagen von circa 1.500 CEOs und HR-Manager von Unternehmen aus allen relevanten TECH-Brachen. Alleine 2014 fehlten auf dem Deutschen Stellenmarkt um die 41.000 IT-Experten. Die Befürchtung, dass sich dieser negative Aufwärtstrend weiter ausbaut, hat sich bewahrheitet. Der Bedarf an IT-Fachkräften ist bis jetzt 2015 um weitere 13 % angestiegen. Doch woher kommt diese Entwicklung?

Punkt 1: Zu hohe Einstellungskriterien

Das erste Argument, das in diesem Zusammenhang aufkommt, lautet „demografischer Wandel“. Doch betrachtet man den IT-Sektor separat, sind es vornehmlich andere Faktoren, die den Fachkräftemangel begünstigen. Prof. Dieter Kempf ist der Vorsitzende der BITKOM. In einem sehr aufschlussreichen Interview, das er im März 2014 der „Süddeutsche“ Zeitung gab, macht er zum Beispiel die mitunter extrem anspruchsvollen Anforderungen der einstellenden Betriebe an die IT-Kräfte verantwortlich. In einem unglaublich schnell wachsenden und wandelbaren Bereich wie die IT-Branche, sind Experten mit drei- bis fünfjähriger Berufserfahrung Mangelware! Und genau darauf beharren viele Unternehmen in deren Einstellungskriterien.

Punk 2: Anforderungen an Hochschulen

Dann führt Kempf noch die recht hohe Abbruchquote bei den IT-Studienfächern als Argument ins Feld. Eine Tatsache, die sich aber ändern lässt. „Technische Studiengänge gehören zu den schwierigsten“, so Kempf. „Zu oft aber werden zum Beispiel in Pflichtnebenfächern künstliche Hürden aufgebaut, an denen so mancher, der das Zeug zu einem guten Informatiker hat, ohne Not scheitert.

Punkt 3: Die Frauenquote

Diese sei mit gerade einmal 14 % im IT-Sektor viel zu niedrig. Allerdings können IT-Unternehmen auch nur Leute einstellen, die die richtigen Voraussetzungen mitbringen. Also eine Ausbildung als Fachinformatiker oder einen entsprechenden Hochschul- oder Universitätsabschluss. Hier ist dennoch eine sehr deutliche Steigerung gegenwärtig. Um die 11.500 Studienanfängerinnen verzeichneten Universitäten und Hochschulen 2014, was eine Verdopplung im Vergleich zu 2007 darstellt. Dennoch müsste die IT schon im Schulalter für Mädchen attraktiver gestaltet werden. Mit Initiativen wie “Erlebe IT” versucht die BITKOM genau dies zu erreichen.

In welchen IT-Bereichen herrscht der größte Fachkräftemangel?

Mit fast zwei Drittel macht der Bedarf an Software-Entwicklern den Großteil des Fachkräftemangels in der ITK aus. Die IT-Welt ist mobil geworden. Bereiche wie Social Media, Cloud Computing und Big Data sind vom IT-Fachkräftemangel besonders stark betroffen. Ebenso wie unter anderem das Programmieren von Apps, mobile Websites und Responsive Webdesign. Die gesamte Wirtschaft digitalisiert sich – das Internet der Dinge ist ein sehr anschauliches Beispiel für diese Entwicklung. Fakt ist, dass eben diese rasante Evolution in keinem Verhältnis mit der Anzahl entsprechend ausgebildeter IT-Fachleute in Deutschland steht. Doch der IT-Fachkräftemangel in Deutschland geht noch weit darüber hinaus. Renommierte Personaldienstleister, wie zum Beispiel Randstad Professionals, bekommen zahlreiche Anfragen von Unternehmen für Administratoren, IT-Beratern und – ganz besonders – IT-Sicherheitsexperten.

Konsequenzen des IT- Fachkräftemangels für die deutsche Wirtschaft

Dass der Mangel an IT-Experten drastische Folgen für Deutschland als Innovationskraft hat, liegt auf der Hand. Eine Verlagerung der Arbeit ins Ausland ist keine Zukunftsprognose, sondern Tatsache. Betrachtet man die ermittelten Daten des Fraunhofer IAO und der BITKOM, zeichnet sich ein monetärer Verlust für die deutsche Wirtschaft in Milliardenhöhe ab. Laut der Studie »Fachkräftemangel und Know-how-Sicherung in der IT-Wirtschaft« entgehen hiesigen IT-Unternehmen circa 11 Mrd. Euro jährlich durch den Wissen- und Kompetenzverlust, der mit dem Fachkräftemangel in Deutschland einhergeht. Doch selbst bei all dem gibt es eine positive Seite – IT-Experten sich mehr gefragt denn je! Man hält als IT-Fachkraft also so einige Trümpfe in der Hand, wenn man sich nach einer neuen beruflichen Herausforderung sehnt.

Sommerlicher Lesestoff

Wieder mal ein Schwung frischer Lesetipps fürs (hoffentlich sonnige) Wochenende. In der Business Punk (klasse Zeitschrift) war unlängst ein spannender Artikel über den “italienischen Zuckerberg“, seines Zeichens mittlerweile berühmter Gründer von Egomania – eine neuartige Karriere-Plattform, die Lebensläufe in Rankings verwandelt und so noch bessere Job-Matches in Aussicht stellt. Hat schon jemand von euch dieses Egomania testen können? Scheinbar braucht es auch dringend neue Plattformen, so schreibt Tobias Ortner, dass Recruiting auf XING tot ist. Spannender, unterhaltsamer Lesestoff! Eva hat auch eine Meinung zu dieser doch recht gewagten These. Die bloggende Wollmilchsau nimmt sich das Thema “People Analytics” an, und zeigt wie Google Daten für die Personalarbeit nutzt – ebenfalls sehr spannender Lesestoff! Und abschließend noch die Karrierebibel, die herausgefunden haben will, dass eine Fussballer-Karriere vom Geburtsdatum abhängt. Jetzt weiß ich endlich, wieso mir eine professionelle Fußballer-Karriere versagt geblieben ist… *hehe* In diesem Sinne euch allen ein sonniges Sommerwochenende!

Geld motiviert! Oder etwa nicht?

„Nur Bares ist Wahres!“ Geld ist und bleibt ein Motivator – daran lässt sich erstmal nichts rütteln. Doch ist es wirklich nur der „Schnöde Mammon“, der uns zu Höchstleistungen antreibt? Diese Frage lässt sich laut zahlreicher Studien mit einem ganz klaren NEIN beantworten. Welche Motivationsmittel Mitarbeiter, Geschäftsführer und Selbständige so richtig auf Touren bringen, ist ebenso erstaunlich wie einleuchtend.

In welchem Maße ist eine Gehaltserhöhung motivierend?

Erstmal vorneweg: Das liebe Geld ist der Hauptgrund, weshalb sich der Großteil aller arbeitenden Menschen morgens aus den Federn quält. Schließlich wollen die Miete bezahlt, der Kühlschrank gefüllt, das Auto getankt und die Nebenkosten
begleichen werden. Schon Maslow erkannte ganz klar, dass das Gehalt ein Existenzminimum abgleichen muss. Ein faires Grundgehalt muss als sicher sein, damit uns die Arbeit dauerhaft zufrieden stellt. Doch das Leben am Existenzminimum ist alles andere als lustig. Man möchte natürlich auch noch Spaß haben! Kino, Disko, Bowlingbahn – das alles kostet Geld. Desto mehr am Monatsende auf dem Konto hängen bleibt, desto glücklicher ist man! Ergo: Desto mehr Verdienst man in seinem Job in Aussicht gestellt bekommt, desto motivierter geht man an die Sache ran! Es ist tatsächlich so, dass die meisten Arbeitsstrukturen und Organisationen anhand der Idee agieren, dass die monetäre Entschädigung die wesentliche Motivation für Arbeitsleistung sei. Und hier kommt der Punkt, an denen viele Gelehrte den Zeigefinger heben.

Motivation ist nicht käuflich!

Umfragen haben deutlich bewiesen, dass besonders in den Führungsetagen Geld keine Motivationssteigerung hervorruft. Sei dies in Form einer Gehaltserhöhung oder als Boni, die bei entsprechender Leistung ausbezahlt werden. Im Rahmen einer Umfrage der Unternehmensberatung Hay Group gaben fast 50 % der rund 1.800 Befragten an, dass Sie eine Gehaltserhöhung nicht zusätzlich anspornen würde. Doch wie steht es mit den „Normalsterblichen“ unter der arbeitenden Bevölkerung? Atul Mitra – seines Zeichens Management-Professor an der Universität von Northern Iowa – fand heraus, dass eine Gehaltserhöhung ab 7 - 8 Prozent motiviert (via Karrierebibel). Alles, was gönnerhaft unter diesem Prozentsatz gewährt wird, ist in Sachen Motivationssteigerung mit der Sättigungszeit einer halben Scheibe Toast vergleichbar. Gut, dass im Internet mittlerweile benutzerfreundliche Gehaltrechner zu finden sind, mit denen man seinem Chef genau vorrechnen kann, wie viel Prozent zum fundierten Motivations-Boost fehlen.

Noch ein paar Fakten zum Geld

Geld in Form einer leistungsbedingten Entlohnung, so die Erkenntnis dreier versierter Wissenschaftler aus Deutschland und den USA, motiviert tatsächlich nur die, die überdurchschnittlich produktiv sind. Dass diese Erkenntnis aber nur einem ziemlich geringen Prozentteil aller Arbeitnehmer entspricht, ist sicher kein Geheimnis. Geld hat viele negative Eigenschaften. So macht es beispielsweise Ziele weniger wertvoll. Dieses Phänomen ist als Korrumpierungseffekt bekannt. Ein tolles Beispiel für den Motivationskiller „sichere Entlohnung“ ist die Studie der US-Psychologin Teresa Amabile. 72 Studenten wurden aufgefordert, Gedichte zu schreiben. Ein Teil bekam eine feste monetäre Entlohnung für die „Arbeit“ in Aussicht gestellt (Festgehalt). Die anderen Teilnehmer wurden aufgefordert, nur aus Freude am kreativen Schreiben Poesie zu verfassen. Das Ergebnis war bezeichnend. Die bezahlten Studenten schrieben nicht nur deutlich weniger, sondern obendrein noch um ein Vielfaches schlechter! Es gibt eine beeindruckende Vielzahl weiterer Studien und Experimente, die aufzeigen, wie sich das Streben nach Geld negativ auf unser Leben auswirkt. In Bezug auf Zeit, Beziehung, soziale Kompetenz und vieles mehr.

Was uns wirklich motiviert

… ist nicht primär ein höherer Gehaltsscheck. Da wären unter anderen:

  • Anerkennung
    „Der Wunsch nach Anerkennung ist unermesslich!“ Geld kann niemals fehlende Anerkennung kompensieren. Einerlei, was der Mensch kreiert oder produziert – er möchte dafür wahrgenommen werden. Egal, ob vom Chef, vom Kollegen oder vom Kunden. Lob ist die wohl positivste Art der Anerkennung. Doch auch konstruktive Kritik kann durchaus motivieren. Anerkennung ist der rote Faden, der sich durch alle Motivationsbereiche zieht.
  • Eine Arbeit, die sinnvoll ist
    Das hört sich zunächst etwas seltsam an – schließlich ergibt jede berufliche Tätigkeit einen Sinn. Doch wer das Gefühl hat, sein Tun sei nur ein winziges, unbedeutendes Teil der Maschinerie, verliert auf Dauer jegliche Motivation. Jeder Mensch braucht das Gefühl, dass seine Leistung wichtig ist und etwas bewirkt. Arbeitgeber, die ihrem Team genau dies vermitteln können, sind wahre Motivatoren.
  • Teamwork
    Ja … man kann das Wort kaum noch hören. Dennoch ist das gemeinsame Schaffen, das gemeinsame Erreichen – kurz: das Miteinander – eine wesentliche Komponente des menschlichen Daseins. Gegenseitiges Feedback, Anerkennung und Ermutigung untereinander, Kooperation – Teams sind immer effektiver als Einzelspieler!
  • Autonomie
    Seinen Mitarbeitern Verantwortung zu übertragen, sie eigenständig Lösungen finden zu lassen – auch dies ist eine Art Anerkennung, die langfristig extrem motivierend sein kann. Selbstbestimmung und Freiheit im Handeln muss kein Privileg der Selbständigen sein – auch für Angestellte ist dies eine Art der Motivation, die nachhaltig greift! Abschließend lässt sich sagen, dass Geld motiviert. Punkt. Die meisten von uns arbeiten, um Geld zu verdienen. Dies sollte dennoch auf keinen Fall bedeuten, dass man lebt, um zu arbeiten … sondern viel eher arbeitet, um zu leben.

Sei dabei beim ersten HR Hackathon

In weniger als drei Wochen ist es soweit: Der erste HR Hackathon findet am 30./31. Mai in Berlin im Base_Camp statt.

Nur noch sehr wenige Tickets sind verfügbar, und mittlerweile haben wir mehr als 30 (!) Entwickler mit am Start, welche sich in den HR-Software Entwicklungsmarathon aktiv einbringen und Prototypen programmieren werden.

Zeit also, die letzten Fragen zum HR Hackathon zu klären.

Dies machen wir in Form eines FAQ – also mit Hilfe von häufig gestellten Fragen samt Antworten.

Auf geht’s:

Hier geht’s zum gesamten Beitrag

Wochenendfundstücke

Jobware feiert diesen Jahr seinen 19ten Geburtstag – herzlichen Glückwunsch! Zum Geburtstag feiert Jobware mit Fernsehpublikum, so laufen ab diesem Monat zwei TV-Spots u.a. auf Sky und N24. #HappyBirthday

Bei Grandmaster Kenk findet sich ein interessantes Interview mit dem deutschen Obermonster Bernd Kraft. Das Monster hat übrigens vor kurzem seiner Seite einen neuen Anstrich gegeben #AllesLila

Und noch ein nette Stellenanzeige – entdeckt von Jo – Breuninger sucht einen Breuni-Bär (m/w)

Arbeitszeiterfassung leichtgemacht – mit ActivateHR

Das am 01.01.2015 neu in Kraft getretene Mindestlohngesetz soll Arbeitnehmern deutschlandweit einen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde zusichern. Mit der Einführung stellt es allerdings zahlreiche Unternehmen vor neue Herausforderungen: denn es gilt die Verpflichtung zur Arbeitszeiterfassung durch den Arbeitgeber. Grund hierfür ist die Vermeidung der Mehrarbeit und der dadurch entstehenden Niedriglöhne.

Das Gesetz trägt nicht nur finanzielle Konsequenzen mit sich, sondern auch erhöhten Arbeitsaufwand. Unternehmen müssen die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter erfassen und genau dokumentieren, um für den Fall einer Betriebsprüfung und für steuerrechtliche Vorgänge vorbereitet zu sein. In Folge dessen bedarf es an personeller Unterstützung in der Personalabteilung.

Wesentlich einfacher und kosteneffizienter ist es, die Arbeitszeiterfassung sinnvoll zu automatisieren. Hierfür werden passende IT Systeme zur Zeiterfassung und Auswertung benötigt – AcitvateHR ist genau darauf spezialisiert und bietet die passende Softwarelösung.

ActivateHR sind Experten von mindsquare für den Bereich SAP Human Ressources (HR). Ihnen sind Personalprozesse und die Technik bekannt. Folglich ist es ihr Anliegen die Personalarbeit besser und kostengünstiger zu gestalten. Als Unternehmen bietet mindsquare unterschiedliche Produkte an. Mit dem Modul SAP HCM (Human Capital Management) liefert SAP eine einfache IT-Schnittstelle zur Zeiterfassung.


Quelle: activate-hr.de

Wenn SAP HCM in Ihrem Unternehmen bereits im Einsatz ist, können Sie es ganz simpel um die Employee-Self-Services (ESS) und Manager-Self-Services (MSS) erweitern und so die Zeiterfassung für Ihre Mitarbeiter verlässlich automatisieren. Somit kann Ihr Personal weiterhin effektiv für Sie arbeiten.

Ab der erfolgreichen Integration Ihrer SAP Software, stehen Ihnen zu der automatischen

Zeiterfassung zahlreiche Auswertungstools und detaillierte Datenauflistungen zur Verfügung. Eine stets aktuelle und übersichtliche Darstellung der Mitarbeiter An- und Abwesenheit ermöglicht beispielsweise eine sinnvolle Kapazitätsplanung Ihres Personals für die Urlaubsphasen. Mit dem neuen ESS/MSS Services, ist es möglich die Zeiterfassung der Mitarbeiter direkt herunterzuladen und zu archivieren.

Das gemeinsame Ziel besteht darin die Personalarbeit zu optimieren und den Unternehmenserfolg zu steigern. Zudem können auf diese Art Ihre Ressourcen optimal eingesetzt und unnötige Leerlaufphasen vermieden werden.

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Kreative Recruiting Ideen

Zwei interessante Linktipps für euch > Via Forbes – interessante Idee von Snapchat Entwickler von Uber abzuwerben.
Und noch ein eindrucksvolles Beispiel, wie man mit viel Leidenschaft aus der Masse tausender Bewerber hevorstechen kann – Nina Mufleh hat sich in Form einer recht ungewöhnlichen, mit viel Liebe erstellten Initiativbewerbung sehr ausführlich mit Möglichkeiten beschäftigt, wie airbnb mehr Traction in Ländern im Mittleren Osten bekommen könnte. Hier Ihre eigens für Ihre Bewerbung erstellte Webseite – klasse!