Marcus Tandler

3 Jahre JOBlog, mehr zu Yourcha, und der Vollhonk des Monats

Zuallererst mal herzlichen Glückwunsch an den Bewerberblog, der in diesem Monat ein Jahr alt wird! Jo´s Karrierebibel ist bereits im Juni ein Jahr alt geworden – also sicherlich ein tolles Jahr für die JOBlogger Nische!

Mein kleiner JOBlog ist letzten Monat sogar satte 3 Jahre alt geworden! Geradezu ein Greis in dieser Branche 🙂
Eigentlich wollte ich das auch gebührend feiern – und zwar mit dem längst überfälligen Relaunch, aber Jo´s Relaunch, und damit der Design-Switch ziehen sich noch etwas hin, und meine eigenen Bemühungen nehmen zwar Speed auf, aber wegen meinem intensiven Reisepensum in den letzten Monaten kam ich bisher einfach nicht richtig dazu…
Aber die Zeit wird kommen, und der JOBlog bald in neuem Glanz erstrahlen – so wie es sich für den Platzhirschen (mittlerweile 53.000er Alexa Ranking 🙂 …) gehört 🙂
In neuem Glanz erstrahlt aber auf jeden Fall Thorsten´s BlogAboutJob – gefällt mir richtig gut!!

Thorsten ist mir auch gleich zuvorgekommen mit dem Review der Yourcha Reginonalzeitung! Gute Arbeit, und lustigerweise auch genau meine Meinung, von demher kann ich mir wirklich einen eigenen Post sparen… Ich finde yourcha einfach auch eine Runde zuuuu laut, und gerade diese penetrante Registrierungspflicht sieht einfach danach aus, als würde man nur tausende Karteileichen in die Lebenslauf-Datenbank blasen wollen! So eine Bewerberdatenbank ist doch total fürn´ Arsch! Die einzige “Bewerberdatenbank” die Personaler nutzen ist doch in Wirklichkeit XING! Wen interessiert schon so eine mit Karteileichen gefüllte Datenbank mit Lebensläufen von Hinz & Kunz, und natürlich Liesschen Müller! Ein Personaler will doch keine Datenbank mit ner Million Lebensläufen von besagten Hinz, Kunz und anderen Normalos, sondern lieber 1.000 von hoher Qualität, mit genau dem was man eigentlich sucht!
Auch die Zeitung ist mir eindeutig zu “laut”, viel zu viel Eigenpromotion (das Personaler Äquivalent ist in diesem Fall aber noch eine Runde schlimmer!) und mehr als fragwürdige Tipps! Ich bin mal gespannt, wie lange es diese Regionalzeitung noch gibt, denn die Produktionskosten (immerhin 270.000 Auflage laut eigenen Angaben!) müssen ja erstmal wieder reingespielt werden, und die dürften sich im guten mittel fünfstelligen Bereich bewegen – das wird hart, vor allem, wenn man sowas mehrmals im Jahr machen will…

Noch bescheuerter ist aber wohl ein netter Herr names Markus M., der auf BILD Online großspurig, und mit ausgetrecktem Mittelfinger proklamiertSo einfach ist es, den Staat zu bescheissen“! Was für ein Vollhonk!!
Der erklärt doch tatsächlich dem Sensationshungrigen BILD-Leser, wie man Hartz4 beziehen, und dennoch schön weiter schwarz arbeiten kann! Schöne Tipps, wie z.B.

Zum Beispiel schreibe ich in meine Bewerbungen absichtlich Fehler, etwa im Anschreiben ,Frangfurt‘ statt ,Frankfurt‘. Wenn ich so etwas drin stehen habe und noch weitere Rechtschreibfehler, dann hat so eine Bewerbung keine Chance.

oder auch

“Es kam auch schon vor, dass ich vor dem Bewerbungsgespräch mit Alkohol gegurgelt oder drei Tage nicht geduscht habe, um ja einen schlechten Eindruck zu machen. Ein Bewerbungsfoto, unrasiert und mit miesester Miene, wirft auch immer ein schlechtes Bild auf mich!

Da freut sich jeder Personaler!
Lustig, wirds dann aber im Video (umbedingt anschauen!), in dem kommt nämlich auch ein Sachbearbeiter des für diesen Schwachmaten zuständigen Jobcenters zu Wort. Und der nennt doch tatsächlich im Interview seinen vollen Namen 🙂
Dieser Sozialschmarotzer heißt also Markus Metz und kommt dem zuständingen Jobcenter nach irgendwo aus dem Rhein-Main Gebiet 🙂
Laut dem Sachbearbeiter konnte Herrn Metz bisher kein Sozialbetrug nachgewiesen werden, aber genau diesen Beweis hat er ja nun selber geliefert – schön für die Nachwelt (und jeden Richter) festgehalten im Video auf BILD Online… so clever ist das Kerlchen dann wohl doch nicht 🙂