Marcus Tandler

5 Jobs, die mieser sind als man denkt!

Monster wirbt ja grad auch wieder mit dem Wort “Traumjob“… eigentlich ein Buh-Wort in der Jobbörsen-Branche, so sind die, auf den meisten Plattformen publizierten Stellenanzeigen fern davon wahre Traumjobs zu sein! Richtige Traumjobs wie “Hochbezahlter Fernseh-Schauer” oder “Pornodarstellerinnen-Tester” (:-) ) findet man wohl kaum beim Monster…

Also habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht, welche vermeintlichen Traumjobs denn auch nicht halten was sie versprechen… hier meine Top 5:

Nr. 5: Bundeskanzler
Ist zwar weit weniger prestigeträchtig als bspl. das Amt des US-Präsidenten, aber immerhin das mächtigste Amt in Deutschland! Aber hat man wirklich etwas davon? Man ist Zielscheibe von Psycho- und Soziopathen, und außerdem hat man auch ständig die Presse am Arsch kleben, die nur darauf warten, dass einem irgendein öffentlichkeitswirksamer Ausrutscher passiert. Sogar von Frau Merkel kursierten immerhin mal Bikini-Fotos! Da sieht man mal, mit was für geradezu selbstzerstörerischer Energie hier so mancher Paparazzo zu Werke geht!
Ebenfalls ein Grund für die Aufnahme in meine Top 5 – man kann diesen Job einfach nicht richtig machen! Es wird immer jemand geben, der was zu meckern hat, und da wir hier von einer “Firma” mit 82 Millionen Mitarbeitern reden, ist die Chance recht groß, dass nicht nur einer, sondern gleich ein paar Millionen meckern.

Nr. 4: Profi-Sportler
Auch dieser Job klingt auf den ersten Blick verführerisch – fürs Sporteln Geld verdienen (und zwar enorm viel!) und sich abends mit Models in In-Diskotheken rumtreiben – wer würde das nicht gerne wollen? Aber schauen wir uns mal die andere Seite an…
Viel Geld verdienen? Klar, aber nur wenn auch zu den besten gehört! Auch im Profi-Fussball werden nur die Ausnahmetalente mit Millionen überschüttet! Als kleiner Stürmer von der Bank bei einem Zweitligisten verdient man auch nicht mehr als im Middle-Management einer Fastfood-Kette! Und von anderen Sportarten will ich garnicht anfangen – es gibt genug Profisportler nicht so beliebter Sportarten, die ihren Sport nicht exklusiv betreiben können, sondern sehr wohl noch nebenbei arbeiten müssen.
Und viel fürs Alter kann man auch net ansparen, vor allem weil das “Alter” schon ab 35 beginnt, wenn man zum alten Eisen im Profisport gehört! Dann gibt es nur noch die Zweitkarriere Trainer oder Sportkommentator… miese Aussichten!
Oh, und dann kommt auch noch die ständige Wechselbereitschaft hinzu. In nur sehr wenigen Fällen kann man sein ganzen Sportlerleben bei ein und demselben Club verbringen – in den meisten Fällen kann man sich drauf einstellen alle 2-3 Jahre in eine neue Stadt ziehen zu müssen. Und sowas mit Kind & Kegel? Nicht gerade optimal!

Nr. 3: Schauspieler
Der absolute Klassiker! Wer wollte nicht als Kind Schauspieler bzw. vielmehr Filmstar werden? Viel Geld für (scheinbar) wenig Arbeit, wilde Sexszenen mit heißen weiblichen co-Stars, man darf sich wie ein Kind aufführen, und außerdem kommt man auch noch in der ganzen Welt rum – ein Traumjob!
Aber Pustekuchen – auch hier gilt das gleiche wie für den Profi-Sportler -> nur die Besten werden so ein Leben haben, der 99%ige Rest rennt von Casting zu Casting, und versucht sich nebenbei mit Kellnern über Wasser zu halten. Und es ist auch fern der Realität, dass man immer gleich DIE Rolle in nem Mega-Blockbuster bekommt, viel eher passiert es, dass man sich von Independent-Produktion zur nächsten hangelt, und unterbezahlt auf unprofessionellen Sets rumhängt!

Nr. 2: Spion / Geheimagent
Geschüttelte Martinis an exotischen Stränden mit Topmodels im Arm genießen? Wer hat nicht dieses Bild vor Augen, wenn er an den Beruf Geheimagent denkt? Natürlich kommt einem zuerst die berühmte Doppelnull in den Sinn, und nicht der Brille tragende Bürohengst!
Der Anteil von Spionen im Auslandseinsatz ist verschwindend klein, die meisten sitzen vor großen Computern und Abhörvorichtungen, und versuchen aus Datenmüll im terrabyte Bereich irgendwas interessantes herauszufiltern. Und für die “glücklichen” im Auslandseinsatz sind Traumstrände wohl eher die Ausnahme statt Regel, vielmehr findet man sich hier in Traumstrand-losen Krisengebieten wie Turkmenistan oder dem Irak wieder. Gertenschlanke Models verirren sich da leider nicht sehr oft hin, aber der Durchschnittsspion sieht sowieso nicht so aus wie James Bond 🙂

Nr. 1: Blogger
Mmmhhh… ne, stimmt eigentlich nicht… eigentlich ist dies doch der Traumjob schlechthin, oder? Man ist mächtig (wenn auch nicht wie der Bundeskanzler), man verdient ein Schweinegeld (wenn auch weniger als ein Profi-Sportler oder Filmstar) und man kann ebenfalls mit Topmodels im Arm an exotischen Traumstränden Martinis schlürfen…
Naja, ich übertreibe wohl ein wenig, aber das Zauberwort ist halt auch in diesem Fall – kann – Ich bin jedenfalls Blogger aus Leidenschaft 🙂

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