Marcus Tandler

Aufsteiger unterm Mikroskop

In der Online Ausgabe der Süddeutschen habe ich heute morgen einen interessanten Artikel entdeckt – “Groß, behaart, verheiratet” – über den Sinn und Unsinn von Ergebnissen diverser Studien in der Karriereforschung. Wirklich ein ziemlich cooler Artikel, da ich auch immer den Kopf schütteln muss, wenn ich irgendwo über die Ergebnisse einer solchen Studie stolpere. Auch der Artikel hat ein paar nette Beispiele parat:

  • Laut Statistik werden glatzköpfige Bewerber seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Offensichtlich wirken sie weniger karriereorientiert.
  • Die Universität New Hampshire hat herausgefunden, dass Homosexuelle im Schnitt 23 Prozent weniger als verheiratete heterosexuelle Männer verdienen.
  • Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung bringt jeder Zentimeter Körpergröße ein Plus auf dem Gehaltszettel.

Als Fazit fasst die Süddeutsche zusammen:
Der ultimative Aufsteiger hat braune Haare, eine tiefe Stimme und schläft gut und viel. Das Verhältnis seiner Taille zur Hüfte liegt zwischen 0,9 und 1,0, er ist groß und hat im Idealfall einen Doktortitel. Außerdem ist er verheiratet – seine Frau ist jedoch nicht berufstätig.

Für den Einzelnen machen diese ganzen Studien aber absolut keinen Sinn. Wer also nur auf seine Größe oder tiefe Stimme vertraut, wird wohl kaum automatisch der nächste Senkrechtstarter im Unternehmen – es sind eher die Attribute wie Führungsstärke etc. die bei diesem Unterfangen hilfreich sind.

Aber eine Sache bleibt dennoch klar -> gutes Aussehen ist definitiv ein Vorteil im Berufsleben! Und das nicht nur bei Frauen! Aber dafür benötigt es nicht wirklich einer extra Studie 🙂

Und noch ein weiterer Linktipp heute -> beim Cheezhead (man, der verlinke ich derzeit aber wirklich mehr als häufig…) habe ich gerade das Gerücht gelesen, dass JobFox (so ne Art, was Absolventa hier in Deutschland gerade erfolgreich kopiert gestartet hat) im letzten Monat eine Million Dollar Umsatz eingefahren haben! Kann ich zwar nicht ganz glauben, aber wenn die Zahl auch nur ansatzweise stimmt, dann wär das ein mega Erfolg für das doch noch sehr junge Startup (und Öl ins Feuer für die Investoren-Präsentationen der Absolventa Macher 🙂 …)