Careerbuilder Vertriebler twittert sich um Kopf und Kragen
Lustige Geschichten, wie Social Media Dienste Karrieren vernichtet haben häufen sich ja in der letzten Zeit – man erinnere sich an den Vollidiot, der sich um Kopf und Kragen zwitscherte, als er nach seinem Bewerbungsgespräch bei Cisco verlautbarte, noch nicht zu Wissen, ob er den Job annehme solle, der zwar gut bezahlt wäre, aber den er sicherlich hassen würde…
Nun gibt es wieder eine lustige Geschichte, diesmal aber gleich doppelt interessant für den JOBlog, denn bei diesem Fall hat sich niemand geringerer, als eine Vertriebstussi von Careerbuilder um ihren Job getwittert (gut, ich weiß nicht, ob die Dame mittlerweile entlassen wurde, aber ich gehe mal stark davon aus…)
Die Geschichte hab ich bei Cheezhead gefunden, der die Tweets der Dame nett zusammengefasst hat:

Das Account von “MissAdriane” ist mittlerweile gelöscht worden, aber dank dem Google Cache kann man sich das Account anschauen ->

Dort findet sich auch ihr richtiger Name -> Adriane Maciejewski, und wenn man den bspl. bei LinkedIn sucht, kann man eindeutig sehen, dass sie auch wirklich für Careerbuilder arbeitet (bzw. wohl bald gearbeitet hat…).

Das lustigste an der Story ist, dass “MissAdriane” gerade mal 12 Leute gefollwed sind, sprich nur 12 Leute ihre sinnentleerten Tweets verfolgt haben. Die PR Abteilung von Careerbuilder hat aber sicherlich ne Search auf “Careerbuilder” (wie eben auch Cheezhead), so dass die ganze Sache eben aufflog.
Wirklich mal wieder eine lustige Geschichte – unglaublich, dass so viele Leute immer noch nicht kapiert haben, dass man nicht alles einfach so öffentlich im Internet diskutieren sollte… Denn nicht nur, dass sich die Dame hiermit wohl um ihren Job gezwitschert hat – diese Geschichte wird dank unzähliger Blogs, die darüber schon gebloggt haben, wohl auch auf Lebenszeit im Internet zu finden sein, was die Jobsuche wohl etwas schwierig für Adriane machen wird…









Hi Marcus,
tja ein gutes Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Außerdem: Der Ton macht die Musik und nicht umgekehrt. Unsere Alma Meise hat ja schon ne Menge followers und das soll auch so bleiben, weshalb wir sicherlich nicht unbedingt den saloppen Umgang einstellen. Aber und das ist denke ich entscheidend: Die Einstellung hinterm twittern.
Wir nutzen es um sichtbarer zu werden, Leute für unser Angebot in Sachen Beratung und Karriere zu interessieren. Das geht aber aber auf Dauer nur mit dem individuellen Kontakt zu den followern.
Und den versuchen wir zu halten und unsere Stats in Bezug auf Conversation oder Replies beweisen, das Alma akzeptiert wird, was uns sehr freut. Durch das twittern ist sie jetzt auch in Amerika bekannt…
Mit besten Grüßen aus Stuttgart
johannes
Super dumm? Oder könnte man für jemanden anderen einen Twitter Account anlegen und Ihn damit diskreditieren?
Valider Punkt Oliver, aber in diesem Fall glaube ich schon, dass das die richtige Adriana war.
Aber selbstverständlich hast Du vollkommen recht -> wäre sehr einfach sich via Twitter als jemand anders auszugeben, und dann etwas diskreditierendes zu twittern! Genau dieser Punkt wird ja auch gerade in den Medien, wie zuletzt im aktuellen SPIEGEL, immer wieder kritisiert.
Ist so ähnlich wie dieses Beispiel über Facebook. Viele Menschen unterschätzen eben wie gläsern sie doch geworden sind und vergessen oft das der Personalchef oder der Kollege auch zufällig bei Facebook, Twitter o.ä. angemeldet sein könnte…
Grüsse aus Budapest,
Matthias
Ganz schoen gefaehrlich, in den grossen konzernen hoere ich jedoch immer oefter, dass linkedIn, facebook und twitter gesperrt sind. online Reputation ist nicht erst seit my on id ein wichtiges Thema auch in Personal Abteilungen
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