Marcus Tandler

Chance verpasst?

Vor einem Monat ist ja mit großem Tam-Tam Opportuno gestartet – eine neue Jobsuchmaschine, mit geradezu revolutionärer Ajax-Web2.0-Job-Sofortfinde-Funktionalität. In meinem Blogpost war ich ja Feuer und Flamme für den Jobsuchmaschinen-Senkrechtstarter (-> “Opportuno – der neue Star der Jobsuchmaschinen“), habe aber zugleich auch angemahnt, dass sich die Gründer im Bezug auf Marketing, nur auf Word-of-Mouth verlassen wollen – nach dem alten Field of Dreams Motto “Wenn Du es baust, werden Sie kommen“…

Gute Beispiele gibt es ja bereits genug, von Internetseiten, die quasi über Nacht berühmt wurden, und auf einmal Millionen wert waren… Aber im Jobsuche-Bereich sind diese Beispiele dünn gesäht, bzw. sogar nicht existent. Wieso? Weil eine Jobsuchmaschine halt jeden Tag mit neuen Jobsuchenden gefüttert werden will, und die nutzen – sofern sie nicht so internet-savvy wie wir alle sind – erstmal Google. Da es mit SEO bei Opportuno dank des heavy-Ajax-Einsatzes net weit her ist (außer mit sturem Linkbombing auf Big Keys), müssen die Jungs für den Startup halt erstmal tief in die Tasche greifen! Kimeta, Jobs.de etc etc geben da richtig Gas, wohlwissend, dass es halt gerade beim Startup einfach nicht anders geht…

Aber was passiert, wenn man sich nun doch lediglich auf Word-of-Mouth und Viral-Marketing verlässt…

Opportuno bei Alexa

Wirklich schade…

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