Chance verpasst?
Vor einem Monat ist ja mit großem Tam-Tam Opportuno gestartet – eine neue Jobsuchmaschine, mit geradezu revolutionärer Ajax-Web2.0-Job-Sofortfinde-Funktionalität. In meinem Blogpost war ich ja Feuer und Flamme für den Jobsuchmaschinen-Senkrechtstarter (-> “Opportuno – der neue Star der Jobsuchmaschinen“), habe aber zugleich auch angemahnt, dass sich die Gründer im Bezug auf Marketing, nur auf Word-of-Mouth verlassen wollen – nach dem alten Field of Dreams Motto “Wenn Du es baust, werden Sie kommen“…
Gute Beispiele gibt es ja bereits genug, von Internetseiten, die quasi über Nacht berühmt wurden, und auf einmal Millionen wert waren… Aber im Jobsuche-Bereich sind diese Beispiele dünn gesäht, bzw. sogar nicht existent. Wieso? Weil eine Jobsuchmaschine halt jeden Tag mit neuen Jobsuchenden gefüttert werden will, und die nutzen – sofern sie nicht so internet-savvy wie wir alle sind – erstmal Google. Da es mit SEO bei Opportuno dank des heavy-Ajax-Einsatzes net weit her ist (außer mit sturem Linkbombing auf Big Keys), müssen die Jungs für den Startup halt erstmal tief in die Tasche greifen! Kimeta, Jobs.de etc etc geben da richtig Gas, wohlwissend, dass es halt gerade beim Startup einfach nicht anders geht…
Aber was passiert, wenn man sich nun doch lediglich auf Word-of-Mouth und Viral-Marketing verlässt…

Wirklich schade…









Hallo =)
Ob die “zugehörigen Zugriffszahlen” wirklich aussagekräftig sind bin ich mir nicht sicher (siehe auch : http://www.peterkroener.de/2007/06/14/warum-alexa-statistiken-so-nutzlos-sind/ ), denn bei weitem nicht alle benutzen den IE bzw. das angebotene und notwendige PlugIn zur Auswertung.
Natürlich stimme ich vollkommen zu, dass durch reine “Mundpropaganda” kein Blumentopf zu gewinnen sein wird… doch die wirklichen Zugriffszahlen kennen wohl nur die Macher der Seite =) D.h. vielleicht ist noch nicht alles verloren…
Eine schöne Woche wünscht
Christian
Hey Christian,
don´t get me wrong, ich halte im Allgemeinen auch nicht viel von Alexa Daten, aber wenn auch die absoluten Zahlen nicht stimmen mögen, so kann man an den Daten zumindestens einen Trend ablesen -> und eben der ist relativ aussagekräftig bei Opportuno
Kann jetzt nicht nachvollziehen, was an opportuno so toll oder neu sein soll. Das gab es doch schon vorher (ohne web 2.0 Design) als stellen-direkt.de. Hinzugekommen ist dann noch das “Instant-Viewing”, was sicher ganz nett ist (und wahrscheinlich gut funktioniert so lange nicht zu viele User auf der Seite sind!?)
Letztlich dahinter steht wahrscheinlich die Absicht ein web 2.0 Projekt zu verkaufen.