Marcus Tandler

Deutschlands beste Jobportale

Die langerwartetenden Ergebnisse der Studie “Deutschlands beste Jobportale” sind endlich da, und die Ergebnisse haben´s echt in sich! Über 10.000 Bewerber wurden hinsichtlich ihrer Lieblings-Jobportale befragt, und das Ergebnis könnte unterschiedlicher nicht sein, wenn man diese mit den Lieblings-Jobportalen vergleicht, die wiederum über 1.000 Arbeitgeber angegeben haben. Während nämlich bspl. die Jobsuchmaschine Kimeta bei den Bewerbern ganz vorne liegt, schafft es diese nicht mal in die Top 10 der Arbeitgeber-Ergebnisse! Und Stellenanzeigen.de, die wiederum bei den Personalern auf dem dritten Platz zu finden ist, scheint die Bewerber komplett kalt zu lassen, und taucht eben dort nicht in der Top 10 der beliebtesten Jobbörsen auf. Insgesamt vier (!) Jobbörsen, die bei den Bewerbern hoch im Kurs stehen, sind im Ranking der Arbeitgeber-Favoriten nicht vorhanden, und genauso andersherum – wär hätte das gedacht? Gut, dass die Arbeitsagentur nur bei den Arbeitgebern, aber nicht bei den Bewerbern auf dem Zettel ist, kann man noch gut nachvollziehen, aber wieso bspl. FAZjob nur den Bewerbern zu gefallen scheint, aber bei den befragten Personalern durchfällt bleibt mir unerklärlich. Und auch das Monster kommt garnicht gut bei den Bewerbern weg, genauso wie XING, die einfach immer noch keinen richtigen Weg gefunden zu haben scheinen, relevante Bewerber auf die dort geschalteten Stellenanzeigen aufmerksam zu machen…

Und so sehen alle Ranglisten im Detail aus ->

Jobbörsen Rangliste
(Quelle: Crosswater-Systems)

Und dann hätte ich noch einen sehr kreativen Lebenslauf, den ich gerade via Chris entdeckt habe.

Und auch SalaryShare ist ne Empfehlung wert, mit Hilfe dessen man komplett anonym die Gehälter von einem dorthin eingeladenen Kreis an Personen vergleichen kann. Natürlich kann man auch etwas sneaky das Gehalt einer anderen Person herausfinden, indem man selber drei der vier benötigten Gehälter dort hinterlegt, und dann genau nur eine einzige Person einlädt… #lol

12 Reaktionen zu “Deutschlands beste Jobportale”

  1. Was mich wirklich freut, ist das jobpilot immer noch so gut abschneidet :-)

    calcola am 15. April 2011 um 10:56 Uhr
  2. … seltsam, dass Jobpilot nach wie vor getrennt von Monster betrachtet wird. Und das, wo doch Jobpilot vor ziemlich genau 7 Jahren von Monster gekauft wurde…
    Ich habe jedoch bei meinen Gesprächen mit Personalern den Eindruck, dass Monster als Marke inzwischen sowohl bei den Bewerbern als auch bei Personalern stärker bekannt ist als Jobpilot.
    Dass Jobsuchmaschinen bei Bewerbern höher im Kurs stehen, überrascht mich nicht. Diese sind mit ihren massig gecrawlten Jobs über Google dank SEO am besten auffindbar. Für mich bedeutet das Ergebnis auf Bewerberseite vor allem, dass Google bei der Jobsuche genutzt wird.

    Voilà, mes deux centimes :-)
    Grüße nach München!

    Eva am 15. April 2011 um 10:58 Uhr
  3. Hehe, mir ja nicht einmal bewusst das Xing überhaupt als “Jobportal” durchgeht. Klar seriös ist es schon, aber es ist doch wohl mehr ein Businesskontaktnetzwerk als ein Jobportal meiner Meinung nach. Ich hab bei Xing noch nie eine Stellenanzeige eingeblendet bekommen die mich irgendwie “angesprochen” hätte.

    Roman am 15. April 2011 um 11:14 Uhr
  4. JobScout24 fehlt da ja komplett.

    Sven am 15. April 2011 um 11:59 Uhr
  5. Kann mich Roman eigentlich nur anschließen. Xing als Jobportal? Dachte auch eher an ein Businesskontaktnetzwerk ;-)

    Dennis am 26. April 2011 um 14:20 Uhr
  6. Ich hätte von Monster mehr erwartet..

    Ich denke die Gesamtrangliste ändert sich anfang des nächstes Jahres ;)

    MeMo am 27. April 2011 um 11:51 Uhr
  7. Wie immer, ein sehr erhellender Beitrag – aber das absolute Bonbon ist der Lebenslauf gegen Ende. Wie schön, wenn man der Kreativität freien Lauf lässt. Absolut lesenswert!

    Sascha am 30. April 2011 um 10:10 Uhr
  8. Tendenziell interessant, aber nach wie vor mangelt es hier doch an Vergleichbarkeit und vermutlich auch an Objektivität. Beispiel: Die Top 10 Themen nach Suchhäufigkeit auf gigajob: 1. Büro 2. Arbeiten von zuhause 3. Aushilfe 4. Ausbildung .5. Außendienst 6. Nebenjob 7. 400 Euro Job 8. Vertrieb 9. Praktikum 10. Lager – lässt sich das gegen Jobware ranken? Oder gar gegen Experteer mit Stellen ab 60.000 EUR? Sind nicht viele Stellenanzeigen, die von Bewerbern auf kimeta gefunden werden ursprünglich auf z B. stepstone geschaltet? Suchmaschine vs. Stellenbörse bleibt weiterhin fragwürdig: Was hätten die Suchmaschinen denn ohne Stellenbörsen zu bieten?

    Wenn niemand stellenanzeigen.de kennt, wo kommt der traffic auf dem Portal her und durchaus auch die Bewerbungen?

    Zwei andere Antworten möchte ich vorschlagen: Kimeta.de findet bei den Arbeitgebern wenig Beachtung, weil die Stellenanzeigen sowieso ihren Weg dorthin finden. FAZjob.net steht bei den Arbeitgebern nicht hoch im Kurs, weil es zu wenig Leistung für einen zu zu hohen Preis gibt.

    Da sollte man sich mal die Mühe machen FAZjob.net mit z.B. monster.de, jobware.de und am besten auch noch stellenanzeigen.de im Alexa-Ranking zu vergleichen. Auch kein Instrument reiner Wahrheit, aber durchaus für Vergleiche heranziehbar. Und wenn man schon dabei ist, kann man sich dort auch mal die Performance von kimeta.de und den anderen Metasuchen anschauen.

    Bei den Metasuchen bleibt auch fraglich, warum genau diese hier auftauchen und andere nicht – konnte man hier mehr Leute zum Mitmachen motivieren?

    Frank am 19. May 2011 um 11:18 Uhr
  9. Vielen Dank für Deinen hervorragenden Kommentar Frank!
    Du hast wirklich ein paar sehr gute Punkte! Evtl. würde es Sinn machen die Jobportale nochmal besser nach Level zu benchmarken, also die Börsen, die vornehmlich BlueCollar bedienen, gegenüber denen, die sich auf Fach- & Führungskräfte spezialisiert haben.

    Marcus am 19. May 2011 um 11:19 Uhr
  10. [...] Meta-Suchmaschinen wie kimeta, icjobs, jobrapido, indeed, goodmonday und wie sie alle heißen? Da müssen wir nicht lange spekulieren, da schauen wir uns einfach mal an, was Crosspro-Research dazu sagt (eine neue Erhebung ist [...]

    Mobile Recruiting: Über Sinn und Unsinn mobiler Job-Apps « personalmarketing | employer branding | social media – kritisch hinterfragt | personalmarketing2null am 3. July 2012 um 11:12 Uhr
  11. [...] Meta-Suchmaschinen wie kimeta, icjobs, jobrapido, indeed, goodmonday und wie sie alle heißen? Da müssen wir nicht lange spekulieren, da schauen wir uns einfach mal an, was Crosspro-Research dazu sagt (eine neue Erhebung ist [...]

    Mobile Recruiting - Mobile Job Apps im Kurztest am 26. August 2012 um 13:36 Uhr
  12. [...] [via1], [via2] [...]

    Neue Studie: Arbeitgeber schreiben Vakanzen auf den falschen Stellenportalen aus | Prospective am 27. September 2012 um 11:45 Uhr

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