Marcus Tandler

Die 10 Hauptsünden im Anschreiben

Gerhard Winkler macht schon wieder von sich reden…
Muss ich mir einfach schnell von Herrn Kenk klauen
Die 10 Hauptsünden im Anschreiben:

  • Mit der Einleitung die Sicht auf die Job-Eignung versperren
  • Das stärkste Argument nicht sofort nach der Anrede bringen
  • Vergangenes berichten statt auffächernd argumentieren
  • Abstrakte Allgemeinheiten statt Fakten, Namen und Orte
  • Eignung nicht auf definierte Job-Position ausrichten
  • Selbstbewertungen und Ego-Statements
  • Negative Ich-Aussagen
  • Interesse der Gegenseite nicht mitbedenken
  • Unsicherheiten in Rechtschreibung, Zeichensetzung und Satzbau
  • Anspruchslose Schreibe: Versatzstücke aus dem “Sprachbaumarkt” 🙂

Dem schließe ich mich uneingeschränkt an, in meinen Bewerbungstipps zum Thema Anschreiben habe ich ja auch ein paar der Punkte aufgegriffen.

Den ganz klar wichtigsten (zumindestens in meinen Augen) will ich aber nochmal herausgreifen – nämlich Punkt 5. -> Die Eignung nicht auf die Job-Position ausrichten. Gerade wenn man schon viel Berufserfahrung gesammelt hat, macht es Sinn im Anschreiben spezifisch auf den Job einzugehen. Wenn also in der Job-Description davon die Rede ist, dass man bspl. als ITler ein SAP Modul einführen soll, dann macht es Sinn im Anschreiben auch dezidiert auf diese zukünftige Aufgabe einzugehen. Wenn man also idealerweise schon mal ein derartiges Modul in einem anderen Unternehmen eingeführt hat bzw. an der Umsetzung beteiligt war, dann ist das Gold in den Ohren eines Personalers. Das man auch mal ein Jahr lang in ner Würschtelbude in Castrop-Rauxel Currywürste zubereitet hat, interessiert diesen aber umso weniger – außer natürlich man bewirbt sich um die Stelle eines Würschtelbraters… 🙂

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