Marcus Tandler

Die Geister, die man rief

2017 wird sicherlich ein entscheidendes Jahr für einige Jobbörsen. Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass der in Texas ansässige US-Jobbörsen-Star Indeedaus strategischen Gründen” demnächst keine Jobs mehr von DE Branchenprimus StepStone listen will. Nachdem Indeed dank Google wohl auch in DE mittlerweile die größte Reichweite vorzuweisen hat, wird also nun bald damit begonnen die Mitbewerber auszubluten. Der Flirt mit der Indeed-Reichweite war sicherlich verführerisch, solange mittels Indeed zusätzliche Reichweite kostengünstig gekauft werden konnte, aber damit ist nun Schluß. Natürlich nährt sich StepStone noch immer durch seinen exzellenten Brand, aber progressive HR-Abteilungen kaufen Stellenanzeigen mittlerweile nach harten KPIs ein, bei denen der Brand der Jobbörse oftmals keine Rolle mehr spielt. Indeed wird sich auf jeden Fall sehr bemühen die wichtigsten Stellenanzeigen-Kunden nun direkt zu aquirieren. Über Jahre hat man selber mitgeholfen den Endgegner richtig groß und fett zu machen, nun braucht es eine gute Strategie, die Geister die man gemeinschaftlich gerufen hat wieder loszubekommen. Viel Glück!

Damit der Beitrag nicht ganz so traurig und düster ist, hier noch eine lustige schwäbische Stellenanzeige:

(via Google+)

Falls Sie dieses Thema interessiert, sollten Sie auch lesen:

Ihre Meinung dazu:

Bitte lesen Sie vorm kommentieren meine Nutzungsbedingungen!





Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse wird später nicht angezeigt. Kommentare können mit den üblichen HTML-Befehlen formatiert werden. Der Blogbetreiber behält sich allerdings vor, diese ungefragt zu löschen. Kommentare, die eine werbliche Absicht verfolgen – vor allem wenn diese als Werbung nicht kenntlich gemacht oder in der Absicht erstellt wurden, Betreiber und Leser über die wahre Absicht zu täuschen, werden ggf. in Rechnung gestellt.