Marcus Tandler

Fahrverbot verkaufen?

Gestern habe ich eine lustige Geschichte gehört – hat zwar nicht wirklich etwas mit Job & Karriere zu tun, aber im weitesten Sinne mit “Geld verdienen“…

Und zwar hat der Kumpel eines Kumpels (jaja, klingt wie ne typische Urban Myth, aber letztendlich geht es nur ums Prinzip, und nicht den Typen an sich) ein Fahrverbot wegen zu schnellem fahren erhalten. Nix ungewöhnliches, aber die Idee, wie er letztendlich aus der Sache rausgekommen ist, dafür umso mehr!

Und zwar hat er sein Fahrverbot einfach “verkauft” – sprich, ein Arbeitsloser Freund von ihm, der im Moment sowieso wenig mit dem Auto unterwegs ist, hat gegen einen kleinen Obulus die Schuld bzgl. des zu schnellen fahrens auf sich genommen, und damit anstelle des eigentlichen Verursachers, das Fahrverbot kassiert. Selbstverständlich hat der ursprüngliche Raser, das mit dem Fahrverbot einhergehende Bußgeld übernommen, so dass der frischgebackene Fußgänger nur das Fahrverbot absitzen muss.

Lustige Geschichte, oder? Bzw. sehr kreativer Weg, sich vorm Fahrverbot zu drücken! Ich habe mal ein wenig recherchiert, aber scheinbar sind sich die Leute etwas uneins bzgl. der Legalität dieser kreativen Lösung. Die einen argumentieren, dass es eine Lücke im Straßenverkehrsrecht sei, und daher vollauf legitim sei, aber andere finden diese Art der Patenschaft sogar strafrechtlich bedenklich… auch habe ich von Betrügereien gelesen, bei denen derjenige, der die Schuld übernehmen wollte, dann einfach (natürlich nach Zahlung der Kompensation) nix mehr von dem Deal wußte… und wer geht in so nem Fall schon zur Polizei… ?!

Ok, was habe ich sonst noch so auf dem Zettel… mmhh… Vielen Dank erstmal für die zahlreichen Glückwünsche zum JOBlog Jubiläum! Aber noch jemand hatte vor kurzem Jubiläum, wenn auch nur einen dritten Geburtstag -> das AGG! Bin ich gerade heute im Personaler Blog drüber gestolpert – danke für den Hinweis!

Eva sucht indessen Meinungen zum Thema Video Stellenanzeigen, und hat eine Umfrage ins Leben gerufen, was denn von eben diesen zu halten sei… Im Moment sind es erst 49 Stimmen, und die “nützlich” Stimmen scheinen derzeit das Rennen zu machen. Ich finde die ganze Sache so unnötig wie einen Kropf, und lache mich regelmässig schlapp wenn wieder eine Jobbörse den alten Hut Video-Stellenanzeigen aus dem Schrank kramt. Also -> schnell hier noch abstimmen!

Und nochwas lustiges zum Abschluß – ein Artikel in der Frankfurter Rundschau über einen verunglückten Puffbesuch. Jaja, wieder nix mit Job & Karriere (naja, im weeeeitesten Sinne…), aber super lustig geschrieben!

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Eine Reaktion zu “Fahrverbot verkaufen?”

  1. So kann es gehen, wenn mal schnelle Autos fährt.

    Ein Kunde von uns hat das Thema auch immer wieder weshalb er ernsthaft daran denkt einen Chaufeur einzustellen.

    Jedes Vertriebsteam mit mehr als 5 Mann hat in der Regel einmal im Jahr mit Ausfällen zu rechnen.

    Punkte in Flensburg sollte bei “Vertriebsmitarbeitern” in den Stellenanzeigen mit angegeben werden, denn das ist ja schon fast ein Gütesiegel :-)

    Wäre das AGG konform – Was meint Ihr?

    Schulze am 26. August 2009 um 10:16 Uhr

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