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SandAmMeer
Neuer Benutzer
Alles verbaut?
Guten Abend,
ich sitze gerade vor meinem Lebenslauf und weiß einfach nicht für welchen Weg ich mich entscheiden soll.
Nach der Schule habe ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau gemacht und mit 1 abgeschlossen. Anschließend wurde ich in ein 3-monatiges Arbeitsverhältnis übernommen. Bereits während der Ausbildung bin ich psychisch erkrankt und wurde dann im August 09 bis auf Weiteres krank geschrieben.
Jetzt habe ich natürlich die altbekannte Lücke im Lebenslauf von November bis heute. Ich möchte endlich wieder arbeiten, habe aber Angst keine Chance zu haben überhaupt durch das Bewerbungsverfahren zu kommen.
Alternativen sind jetzt folgende:
Entweder Krankheit reinschreiben und Schwerbehindertenausweis als Ausgleich beilegen - aber habe ich dann überhaupt eine Chance? Ich will nicht als die Kranke wahrgenommen werden. Ich habe stets sehr gute Leistungen gebracht und will daran auch anknüpfen können ohne Schublade.
Oder Reisen reinschreiben?
Eine Freundin meinte, ich bräuchte keine Nachweise für Reisen beilegen. Genau genommen habe ich in der Zeit auch verschiedene Orte in Deutschland besucht.
(Anmerkung: Kann der AG erkennen in Form von LStKarte etc., dass ich Krankengeld bekommen habe?)
Neuorientierung?
Verdammt, ich will doch einfach nur einen Job :-(
LG und vielen Dank im Vorraus!
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MVHamm
Neuer Benutzer
Es kommt auf die Krankheit und zukünftigen Job an.
Am einfachsten die Wahrheit reinschreiben. Es kann in einem Vorstellungsgespräch immer noch rauskommen, dass es gelogen war. Dann sieht es sehr schlecht aus...
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Marcus
Administrator
Die Wahrheit ist in den meisten Fällen der richtige Weg :-)
Dank dem AGG kann Dich niemand ja nur aufgrund Deiner Behinderung nicht einstellen, außerdem müssen bspl. Behörden Bewerbungen von Schwerbehinderten bevorzugt behandeln!
Evtl. hat sogar das Unternehmen ein Interesse an der Anstellung eines Schwerbehinderten, denn immerhin hat dieses dadurch finanzielle Vorteile, so entfällt bspl. die Ausgleichsabgabe etc.
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