Marcus Tandler

Hauptsache Geld ausgeben

Endlich back in business! Zwar immer noch ein wenig angeschlagen (2 Tage über 10 Stunden am Tag mit Fieber am Pokertisch zu sitzen hat die ganze Sache wohl ein wenig verschlimmert…), aber soweit wieder restauriert, dass zumindestens mal die Mails und dergleichen abgearbeitet werden können… was für eine Wohltat für mein an Völlegefühl leidendes eMail-Postfach 🙂

Mein hervorragender 56ter Platz war die ganzen Strapazen aber eindeutig wert, und morgen ist erstmal Faschingstreiben am Viktualienmarkt – München Alaaf!

Als großer American Football-Fan habe ich mir gestern Nacht natürlich live den Superbowl angeschaut (bis 4Uhr morgens… gäähhn…) – wirklich einer der besten Superbowls aller Zeiten! Und auch einer der teuersten im Bezug auf Werbung! 2,7 Millionen Dollar kostete ein 30-Sekunden Spot während dem Superbowl! 2,7 Millionen!!! Für Firmen wie Coca Cola, Pepsi oder etablierte Brands sicherlich ein must für deren Brand-Awareness, aber für Internet-Companys?? Wenn ich mir überlege, wieviel Gas man im Online Marketing mit 2,7 Millionen Dollar geben könnte… man man man… da kauf ich mir doch lieber Millionen von getargeteten Besuchern, als Millionen von Footballfans, die halt gerade mal nicht auf die Toilette mussten, mit meiner Message zu beschallen…

Careerbuilder hat gleich ein Doppelpack gebucht – 5 Millionen also, um den Zuschauern diesen Scheiß zu zeigen:

Na bravo! Mässig lustig, und ein unverständlicherweise einstürzendes Gebäude am Ende… Nice Job CB!

Den Spot vom letzten Jahr fand ich eigentlich ganz cool damals – schaut mal rein:

Aber ob Careerbuilder deswegen derzeit die Nr.1 in den USA ist? Das will ich mal stark anzweifeln. Zwar alles noch besser als die Wer-hat-denen-denn-ins-Gehirn-geschissen-Hör-nicht-auf-die-Stimmen-Monster-Werbung, aber für das Pricing?

Liebe Online-Jobbörsen – wenn Ihr schon Geld ausgebt, dann doch am besten online! Online-Marketing nicht beherrschen, aber für hundertausende von Euro Fernsehwerbespots buchen, Plakatwände zukleistern lassen, oder 4c Anzeigen im Spiegel buchen ist einfach Scheiße! Das Business ist online, die User sind online! Wieso also nicht direkt one-click-away abholen? Hört nicht auf die Stimmen 🙂