Marcus Tandler

Help a Headhunter & weitere News aus der Jobbörsen-Branche

Der Kindle ist ja nun endlich auch für Deutsche bei Amazon bestellbar (Nein, das ist kein Affiliate-Link). Ich für meinen Teil finde den Sony Klon, den Reader, ne Runde schicker, aber leider muss man scheinbar hier Bücher erst ein wenig mühsam ins Sony´sche Format konvertieren…

Ein Kindle-Käufer der ersten Stunde ist Headhunter Urgestein Dwight Cribb, und dessen neuer Kindle schreit geradezu nach frischem Lesestoff, woraufhin er eine etwas ungewöhnliche Bitte an mich hatte. JobLeads verschenkt derzeit nämlich 1.000 Euro Amazon Gutscheine! Das einzige was man dafür tun muss, ist 24 Personen erfolgreich zu JobLeads einzuladen – coole Sache!

Wenn wir es also bis zum 30.November schaffen, dass sich über diesen Link 24 Leute bei JobLeads anmelden (die Registrierung ist selbstverständlich kostenlos!), dann kann sich Dwight über ne gaaaanze Menge neues Lesefutter freuen!

Hier also mein Aufruf an alle JOBlog Leser -> meldet euch bei JobLeads an, und helft Dwight´s leeres Kindle füllen!

Aber natürlich geht´s ja nicht nur darum das Kindle, eines euch vielleicht gar Unbekannten, zu füllen, sondern zudem auch um eure Karriere! Mehr zu JobLeads könnt ihr in Jo´s KarriereBibel lesen!

Mal schauen, was ich mir noch als Obulus einfallen lasse, sofern wir es schaffen sollten, dass sich 24 Leute registrieren – evtl. ein oder zwei Gastbeiträge hier im JOBlog, sollten ja drin sein!

Noch zwei weitere News aus der Job- & Karrierebranche:

Nachdem LinkedIn ja zur Zukunft Personal sein neues Recruiting Tool für den deutschen Markt gelauncht hat, zieht nun auch XING endlich nach, und bietet HR´lern eine sogenannte “Recruiter Mitgliedschaft” an, mit dem man bspl. bestimmte Suchanfragen speichern (natürlich wird man auch über neue Ergebnisse dieser Suchanfragen benachrichtigt), sowie Notizen anlegen kann. Auch aktiv Jobsuchende können nun in ihrem Profil angeben, dass sie an neuen “Karrierechancen” interessiert sind. Die Preise sind relativ günstig (zwischen 29,95 und 49,95 Euro), und da sich wohl sowieso fast schon jeder Personaler mithilfe von XING auf die Pirsch nach geeigneten Bewerbern macht, eine sinnvolle Ergänzung. Ich hoffe nur, dass dies nicht noch mehr Spam seitens der MLM-Glücksritter produziert, die ja sowieso schon immer recht umtriebig auf XING waren!

Mehr dazu beim Thorsten, sowie von Christian im Personaler Blog.

Außerdem hat Grandmaster Kenk noch eine nette Analyse für uns bzgl. der Zufriedenheit der Jobsuchenden mit den gängigen Online-Jobbörsen und Jobsuchmaschinen! Wie auch schon Jo heute titelte, scheinen Bewerber mit Online-Jobbörsen eher mittelmässig zufrieden zu sein. Jobsuchmaschinen erzielen in der Studie zufolge einen höheren Zufriedenheitsgrad, auch wenn mein Baby Stellenanzeigen.net leider nicht bewertet wurde… Ein interessanter Fakt ist noch, dass 92% aller Stellensuchenden bis zu 6 (!) verschiedene Jobbörsen nutzen! Lediglich 15,5% gaben an lediglich eine einzige Jobbörse bzw. Jobsuchmaschine zu nutzen. Ist aber auch nicht weiter verwunderlich – wenn man aktiv auf Jobsuche ist, stöbert man halt an mehreren Orten. Natürlich gibt es gerade bei Online-Jobbörsen keine wirkliche Markenloyalität – letztendlich geht es ja darum nen gescheiten Job zu finden!

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13 Reaktionen zu “Help a Headhunter & weitere News aus der Jobbörsen-Branche”

  1. Auf Marcus Tandler ist verlass :-) Vielen Dank für die Unterstützung beim Befüllen meines Kindle.

    Es ist natürlich Ehrensache, dass pro JobLog leser, der sich auf die Aktion anmeldet EUR 42 an die Münchener Tafel fließen. Bis die EUR 1.000 voll sind.

    Dwight Cribb am 27. October 2009 um 12:56 Uhr
  2. Sehr gut, Marcus und Dwight, schöne Aktion!

    Weiter so, Business und Soziales handeln sollte vielmehr wieder verknüpft werden – einer der Gründe warum wir “kostenlos” CV´s prüfen!

    Thomas am 27. October 2009 um 13:10 Uhr
  3. Wie scheiße ist das denn? Wir sollen uns bei JobLeads anmelden, um deinem Kumpel 1000 Euro in die Tasche zu spielen und als Dankeschön sollen wir dein Blog mit Inhalten füllen? Alles klar.

    Antonio

    Antonio am 27. October 2009 um 14:00 Uhr
  4. @”Antonio”:
    LOOOL – dann machs halt nicht! Zwingt Dich ja niemand!

    So ein Kommentar kann echt nur von einem vermeintlichen SEO kommen -> “als Dankeschön sollen wir dein Blog mit Inhalten füllen”…

    Mit dem schlechten Deutsch war wohl ursprünglich gemeint, dass Dwight bei Erfolg ein oder zwei Artikel im JOBlog veröffentlichen soll, und damit – OH MEIN GOTT – meinen Blog mit interessanten Inhalten füllt! SKANDAL!! Ich hofffe, ich verliere keine Leser, wenn Sie auf einmal etwas interessantes hier lesen müssen! LOL :-)

    Marcus am 27. October 2009 um 15:35 Uhr
  5. Ob es interessant wird (oder ob wirklich ein paar Blogs von kommen) sehen wir dann wenn es soweit ist. Ich hoffe es wird interessant und nützlich.

    Bei der Zufriedenheit der Jobbörsen hätte ich viel schlechtere Ergebnisse erwartet. Das sind ja geradezu “gute” Ergebnisse. Bei Jobbörsen sind (mit Ausnahmen) Firmen dahinter die Geld verdienen wollen. Entscheidungen werden bei manchen Stellenmärkten von Leuten getroffen, die sich mit dem Medium Internet überhaupt nicht auskennen, nicht auskennen wollen oder einfach nicht in der Lage sind damit etwas anfangen zu können und einfach kopieren wo man nur kopieren kann.

    Stellenanzeigen.net mag zwar aufgeräumter sein und auch einen anderen Hintergrund haben als eine Internet-Stellenbörse, aber es ist mehr wie eine Webseite a la jobworld, jobrobot oder jobturbo. Es ist noch weit davon entfernt ein heiliger Gral zu sein.
    Vielleicht habe ich es dort noch nicht gefunden, aber ein individuelles RSS-Feed wäre z.B. von Vorteil.

    Allgemein müßte mal ein Ruck durch Deutschlands Jobbörsen und -portalen gehen.

    Strangerli am 27. October 2009 um 16:23 Uhr
  6. Servus Strangerli!
    Ich habe nie behauptet, dass Stellenanzeigen.net ein “heiliger Gral” der Jobbörsen-Branche wäre. Ist halt mein Baby & eigene Jobsuchmaschine! Letztendlich aggregiere ich ja auch nur die Stellenanzeigen diverser Jobbörsen, und spucke diese auf Anfrage wieder aus… Aber ich bin halt weitestgehend werbefrei (letztendlich ist ja jede Stellenanzeige eine Art “Werbung”, die User auf die Seite der Jobbörse bringt), und spare mir den ganzen Schmarrn drumherum (von Lebenslauf-Datenbank bis Job-Mail-Service oder was auch immer).

    Einen RSS Feed gibt es nicht, aber ich habe ne XML Schnittstelle. Es gibt nämlich seit neuestem ein Stellenanzeigen.net Widget! Wenn Du die XML Schnittstelle nutzen willst, musst Du nur Bescheid geben.

    Und bzgl. dem “Ruck” der durch Deutschlands Jobbörsen gehen müsste -> erstmal muss die Wirtschaftskrise verdaut werden, denn die Online-Jobbörsen sind leider einer der am meisten leidtrangensten Unternehmen. Die Rekruting-Branche ist halt generell am Boden…

    Marcus am 27. October 2009 um 16:46 Uhr
  7. Mit dem Gral meinte ich den Vergleich zu den Stellenbörsen, also nicht im Sinne einer Abwertung. Es ist eine weitere Seite im WWW, auch wenn Vatergefühle natürlich das Baby vielleicht mit anderen Augen sehen lassen :-) . Ich selbst kenne das auch und verstehe das.

    Diese Job-Mail-Services, die auf jeder Webseite einen anderen Namen haben, mögen zwar bequem sein, aber sie Suchalgorithmen sind meist mehr als schwach. Ich glaube das wurde hier in diesem Blog schon oft auf humorvolle Art gezeigt. Außerdem können sie einem das E-Mail-Postfach zumüllen und wenn dann noch jemand auf die Schlaue Idee kommt das als Spam zu melden, obwohl es vor langer Zeit selbst auf der betroffenen Jobbörse eingegeben wurde, werden vielleicht viele Suchende nicht mehr in den Genuss des Service kommen. Hier kommt dann RSS ins Spiel. Man hat dadurch immer seine aktuelle Suchliste bei sich im Browser bei den Lesezeichen drin.

    Ist dieses Widget für die Windows Vista-Leiste oder eher für iGoogle? Ist die XML der HR-XML Standard?

    Gerade die Krise machte deutlich wie wichtig dieser Ruck ist. In vielen Jobbörsen wurden nur geschalten um eine größere Zahl von Stellensuchenden zu erreichen, unabhängig ob von der einen Seite mehr kam als von der anderen. Jetzt werden immer noch Bewerber gesucht, natürlich viel weniger als vor der Krise, doch nun sehen die Preise bei den vielen Jobbörsen größer aus, weil man vielleicht ein geringeres Budget hat. Jetzt ist es wichtig zu sehen welche Webseiten sich bewährt haben. Viele Jobbörsen werden zwar gut besucht, jedoch suchen die Bewerber alle unterschiedlich und es kommt vor, das eine passende Stelle erst gar nicht in die Ergebnisliste der Suche aufgenommen wurde. Das Fehlen eines wichtigen Begriffs ist da nur eine Ursache. Oder eine Suche zeigt zu viele Stellen, die eigentlich nichts mit den Suchwörtern zu tun haben nur um zu zeigen wie tolle und viele Stellen die Jobbörse doch hat.
    Es wurde vieles verschlafen und rächt sich an manchen stellen. Früher war es ein Werbemittel sich mit dem Printbereich zu vergleichen was Preisklasse und Reichweite einer Stellenanzeige betrifft. Damals stellte man diese als Dinosaurier dar. Jetzt droht der Komet die Internetjobbörsen zu treffen weil sich die Stellenmärkte nur langsam an den Wandel anpassen können (oder wollen?).

    Strangerli am 27. October 2009 um 17:26 Uhr
  8. Presse: Die Jobbörsen-Nutzer-Umfrage im Spiegel der Medien | News und Aktuelles am 28. October 2009 um 07:35 Uhr
  9. @ Strangerli,
    Deine Präferenz für RSS-Feeds von Jobbörsen kann ich gut nachvollziehen, aber trotztdem ist das Durchforsten von abonnierten RSS-Feeds auch zeitaufwendig. Besser geht es eigentlich mit einer neuen und neuartigen Jobsuchmaschine http://www.crosswater-jobwatch.com, wo mehrere RSS-Feeds mit tagesaktuellen Stellenangeboten gebündelt nach Land, Region, Tätigkeit/Beruf usw. abgerufen werden können.
    Gruß Gerhard

    Gerhard am 28. October 2009 um 07:41 Uhr
  10. Hallo Gerhard,

    Die Jobmail-Benachrichtigungen muß man genauso durchforsten und das kann man eigentlich auch von einem Arbeitssuchenden erwarten das er/sie das tut.
    Crosswater kenne ich, die crosswater-jobwatch jedoch nicht. Danke für den Link. Ein RSS-Feed zum Abonnieren habe ich allerdings auf crosswater-jobwatch nicht gefunden. Es sind “nur” lange Listen des jeweils vorgegebenen Bereichs. Ich hatte eben “ingenieur” eingegeben. Eine genaue Suche nach z.B. Maschinenbau oder Entwicklungsingenieur scheint nicht zu gehen.

    Strangerli am 28. October 2009 um 11:11 Uhr
  11. @Strangerli,

    ich glaube den RSS Feed bieten mehrere Börsen an. Bei JobStairs machen wir es jedenfalls. Man kann sich jede beliebige Suche als RSS-Feed speichern. Das Nutzerverhalten gegenüber emails ist übrigens etwa 5:1, email-Abo zu RSS-Feed.

    Gruß Ingolf

    Ingolf Teetz am 28. October 2009 um 19:18 Uhr
  12. Hallo Ingolf,

    RSS gibt es schon lange aber hat noch keinen wirklich sehr hohen Bekanntheitsgrad. Teilweise kamen erst ungefähr 2008 sehr viele Feeds auf viele Homepages. Ich denke das Nutzerverhalten wird sich ändern wenn vielen Usern klar wird was RSS eigentlich ist.

    Strangerli am 29. October 2009 um 10:19 Uhr
  13. Na ich bin ja schon etwas enttäuscht das niemand von den vielen JobBloggern die Ergebnisse der 1. Bewertung der Jobbörsen und Jobsuchmaschinen durch die Jobsuchenden, wirklich hinterfragt hat. Es hätten doch den meisten JobBloggern die Werte von ‘Job24.de’ auffallen müssen.

    Die Seite kommt im Durchschnitt auf 100 bis max. 200 Besucher am Tag, hat eine sehr schlechte Suchfunktion, weil es noch nicht mal ne Freitextsuche gibt und keinem Hinweis auf diese ‘Bewertung durch die Jobsuchenden’, wie Sie u.a. ICJobs und Jobware integriert haben. Aber Sie hat bessere Werte.

    Ich habe also seit etlichen Wochen einen Beitrag in meinem Blog, aber diesen nicht Veröffentlicht, da ich die neuen Ergebnisse erst mal abwarten wollte. Diese hab ich dann letzte Woche bei http://www.crosswater-systems.com gelesen.

    Daraufhin habe ich dem Unternehmen PROFILO Rating-Agentur GmbH bzw. einer Ihrer Mitarbeiterinnen letzte Woche aufgezeigt das diese Bewertungen und die Ergebnisse der 1. Umfrage unmöglich stimmen können. Bei den zweiten Ergebnissen sieht man ja, das doch jemand ‘echtes’ für diese Jobbörse Bewertungen abgegeben hat, denn die sind ja durchweg viel schlechter.

    Sie hat mir daraufhin erklärt das eine Bewertung nicht immer sofort auch wirklich verbucht wird, denn es werden E-Mails abgeglichen, Webseiten besucht und u.a. bei Xing geschaut welche Kontakte dort bestehen. So will man diese Umfrageergebnisse vor gefälschten Bewertungen schützen. Aber wie es ausschaut klappt das anscheinend nicht immer.

    Es wäre doch interessant zu Wissen, in welchen Abständen und jeweils wie viele Bewertungen für Job24.de abgegeben wurden. Welche Variationen es bei den E-Mailadressen gibt z.B. ist es immer der selbe Anbieter (z.B. Web.de)? Aber Sie hat mir versichert, das man in Zukunft einen besonderen Augenmerk auf die Bewertungen von Job24.de legen wird.

    Na dann bin ich mal gespannt wie Job24.de bei der Veröffentlichung der 3. Umfrageergebnisse abschneiden wird. Das wird bestimmt lustig. :)

    Profitiert hat ‘Job24.de’ indes ziemlich. Die Besucherzahlen sind ganz leicht gestiegen und noch viel wichtiger, das Stellenaufkommen hat sich im Gegensatz zum Tag der 1. Veröffentlichung der Bewertung verzehnfacht.

    Das ist ja auch kein Wunder, wenn man z.B. einem Personalchef eines Krankenhauses durch die fraglichen Bewertungen vermitteln kann, “Unsere Jobbörse wird von den Jobsuchenden besser beurteilt als Stellenanzeigen.de, Jobscout24.de und Monster.de und auch unsere Suchmöglichkeiten werden besser beurteilt als bei Stellenanzeigen.de, Jobscout24.de und Monster.de”.

    Nur bleibt die Frage, welche Suchmöglichkeiten sind da denn nur gemeint? Besucht mal die Seite Job24.de und schaut selbst. Jedenfalls hat dieses Jobportal jetzt dank einiger Links aus Blogs und der Verbreitung einer Pressemitteilung auch etwas mehr Bekanntheit, nicht nur in den Suchmaschinen bekommen. Die Umfrage hat Job24.de die Existenz gerettet, danke.

    Im Namen von Job24.de und deren Eigentümerin Birgit Nowak bedanke ich mich für die vielen guten Berichte, Links und die dadurch veränderte Wahrnehmung der kleinen Jobbörse, in welcher sicher nie ein Bewerber einen Job durch übliche Suchmöglichkeiten finden wird. Dafür steht Frau Nowak mit Ihrem Namen. Wirklich, Echt und sowieso.

    Einen schönen Abend noch. Sven… :)

    Sven am 12. November 2009 um 23:08 Uhr

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