Marcus Tandler

Ich bin dann mal auf meiner Farm Chef

Ach wie schön… Ostermontag… sieht aus wie ein Arbeitstag, riecht wie ein Arbeitstag, aber dennoch kommen bedeutend weniger eMails und Anrufe rein, und man kann endlich mal wieder ganz ungestört seiner Arbeit nachgehen…

Wenn es morgen aber für manche von euch wieder stressig im Office wird, dann sei euch CantYouSeeImBusy.com wärmstens ans Herz gelegt – dort man kann man nämlich drei lustige Online-Mini-Spielchen (“Breakdown“, “Leadership” und “Cost Cutter” spielen, die lustigerweise wie typische Office-Anwendungen aussehen! Breakdown bspl. ist ein simpler Breakout Klon, der im Microsoft Word Gewand daherkommt, und auf den ersten Blick des mürrischen Chefs nicht von ebendieser Textverarbeitung zu unterscheiden ist *hihi*

Wirklich eine lustige Idee, und sicher Chef-resistenter wie das super nervige FarmVille / Mafia Wars oder was weiß ich auch immer für Facebook-Spiele-Krams! Und wenn kein Chef in der Nähe ist, dann ganz ungeniert zur FreegameSite oder auch Skill7 surfen – dort vertreibe ich mir auch mal ganz gerne langweilige 5 Minuten.

Apropos Langeweile -> Oliver Pocher tritt ja in der Bravo (genau die mit dem Dr. Sommer Team…) als Testimonial bzw. ganz neudeutsch als Werbefigur für die Arbeitsagentur auf, so hat der komödiantische Wünschelrutengänger ja unlängst in der Bravo das Angebot des BA-Informationszentrums getestet, was auch prompt vom deutschen Presserat gerügt wurde – eben weil (verständlicherweise) darauf verzichtet wurde, so zu sagen, dass man den Blödel für eben diesen Test bezahlt hat. In diesem Zusammenhang ist nun herausgekommen, dass die Arbeitsagentur seit Jahren für Bravo Artikel gezahlt hat!

Das Projekt “Job Attacke”, in dem “Bravo” im redaktionellen Teil regelmäßig Angebote der Bundesagentur zu Ausbildungsplätzen und Berufswahl vorstellt, hat die Arbeitsagentur bisher 2,2 Millionen Euro gekostet. Allein 2009 zahlte die Behörde an den Bauer-Verlag 700.000 Euro.

Schön zu sehen, wie die Bundesagentur für Arbeit mal wieder unsere Steuergelder aus dem Fenster schmeißt dafür einsetzt, die von der Krise gebeutelten Verlage zu unterstützen.

Und weil´s so lustig ist, hier noch ein kreativer Mathelehrer, der Tests, die nur ein ungenügend verpasst bekommen, gleich eine Bewerbung bei McDonalds beifügt *hihi*

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2 Reaktionen zu “Ich bin dann mal auf meiner Farm Chef”

  1. [...] Costcutter Oder Sie daddeln Büro-Tetris und kürzen die Kosten in einem Stapel wachsende Excel-Charts. Den Unterschied sieht kein Chef – es sei denn, er liest diese Tipps auch. Dann wäre Game over. (via Joblog). [...]

    „Drei klassische Arcade-Onlinespiele, die Sie sorglos im Büro spielen können“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg! am 5. April 2010 um 20:39 Uhr
  2. Tja, der arme Bauer Verlag, aber warum denn nicht,
    ist ja Werbung direkt in der Zielgruppe und schlimmer wie die Google Ads Kampagne der Bundesagentur ist es ja auch ned :-)

    Vielleicht sollte die Bundesagentur für Arbeit doch mehr in
    SEO investieren?!

    Thomas am 6. April 2010 um 10:26 Uhr

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