Marcus Tandler

Ich will Feuerwehrmann werden!

Ein Artikel in der Online Ausgabe der BILD hat mich etwas zum Nachdenken angeregt… einer Studie des Monsters nach sind nämlich über die Hälfte aller Deutschen mit ihrem Job unzufrieden, und würden am liebsten einer komplett anderen Arbeit nachgehen! Lediglich 21% geben an ihren Job zu lieben, was ich für eine extrem geringe Zahl halte!

Ich für meinen Teil liebe nämlich meinen Job – und wie! Ich habe diesen Internet-Krams, wie ich mal meine Arbeit flappsig titulieren will, eigentlich schon immer gemacht, und auch als Hobby während meiner Tätigkeit für diverse Ex-Arbeitgeber. Als dann während meiner Zeit bei JobScout24 das Thema Online-Marketing und gerade SEO immer mehr abgehoben hat, konnte ich dann nicht mehr anders, als mich selbstständig machen – und diesen Schritt habe ich nie bereut! Ich würde meinen Job auch machen, wenn er weit weniger lukrativ wäre – Geld war eigentlich nie der ausschlaggebende Grund… Ich liebe meine Arbeit einfach! Ich liebe es sogar Sonntags um 8 Uhr morgens aufzustehen, nur um mit einer Tasse Kaffee bewaffnet nachzuschauen, was sich über Nacht denn wieder alles verändert hat. Wo hat jemand etwas Neues gefunden, was hat es über Nacht auf die Startseite von Digg geschafft, wo hat Google wieder was am Algo gedreht etc. etc. Außerdem liebe ich die Abwechslung in meinem Job – jeden Tag gibt es neue Herausforderungen, denn steter Wandel ist sozusagen das Lebenselixier dieser Branche! Man muss stets State-of-the-Art bleiben, um vorne mitzuschwimmen – und nur vorne wird das Geld verdient!

Naja, aber zurück zum Artikel – auf jeden Fall habe ich mir mal überlegt, was ich denn machen wollen würde, wenn ich nicht Online-Marketer wäre… Als Kind wollte ich bspl. immer Müllmann werden! Wieso? Ganz einfach, denn die Müllabfuhr kam bei uns früher immer nur Donnerstags, und nur einen Tag in der Woche arbeiten kling früher mal ganz toll für mich… heute seh ich das ein wenig anders *grin*

Ich glaube, dass ich am liebsten einen Job mit mehr Körpereinsatz machen würde. Entweder professioneller Sport, Tanz oder auch etwas wie bspl. Surflehrer. Ich sitze den ganzen Tag ja fast ausschließlich vorm Rechner, was schon auf den Sack geht… klar, ich mache jeden Tag Sport (ich laufe ja Marathon, und habe unlängst auch meinen ersten Triathlon gefinished), aber dennoch ist Sport immer nur ein Add-On. Sport als Beruf wäre echt was für mich!

Eine Alternative wäre Koch, aber gegen diesen Berufswunsch habe ich mich ganz bewußt entschieden, da ich einfach weiß, dass ich als Koch irgendwann über 100 Kilo wiegen würde… Ich kann den ganzen Tag essen, und wäre als Koch viel zu sehr verleitet, diesem “Hobby” auch ständig während der Arbeit nachzugehen… Mir gefällt auch der Trend der letzten Jahre, der immer mehr “Rockstar” Köche hervorgebracht hat! Sowas wär genau meine Kragenweite!

Was wäre Dein Traumjob? Was würdest Du tun (was natürlich soweit wie möglich von Deiner jetzigen Tätigkeit weg ist…), wenn Du alles machen könntest? Wirklich eine sehr inspirierende Frage!

So, nun noch ein paar Linktipps für den heutigen Montag:

Kündigung wegen 0,00014 Euro und einem Foto bei Thorsten – eine schier unglaubliche Story!! Und was für ein Reputations-FAIL-Overkill für das Oberhausener Unternehmen JaWa-Industriedichtungen!

10 wichtige Tipps für Kosteneinsparungen im Recruiting gibt´s im Blog der Gründerszene – sehr nette Aufstellung von Tipps, wie man auch in Zeiten mieser Konjunktur neues Personal finden kann.

Ruf!Mich!An! in der Online Ausgabe der Süddeutschen über Workaholics (zu denen ich mich ja durchaus zähle, wie man in diesem Post ja bestimmt herauslesen konnte….)

Weibliche Chefs bleiben Seltenheit in der NetZeitung über zu wenig Frauen in den obersten Etagen… Lediglich ein Viertel aller Führungskräfte in der obersten Führungsebene sind weiblich!

Und noch zwei quicke Tipps für euren RSS Reader ->

Der KarriereBlog der Salzgitter AG – der Tagline nach ein Blog zu Recruitingaktivitäten, Ausbildung und Berufseinstieg beim Salzgitter Konzern, aber in Wirklichkeit ein extrem gut geschriebener Karriere Blog, und meiner Meinung nach ein Vorbild für andere Corporate Blogs zum Thema Recruiting!

Und dann natürlich noch der Personalmarketing Blog, den ich schon längst einmal vorgestellt haben wollte! Toller neuer Blog rund um Lutz Altmann, der mit zwei extrem attraktiven Mädels nen ganz netten Output zum Thema Personalmarketing zusammenbloggt. Hoffentlich halten die Jungs & Mädels den Arbeitseifer aufrecht, denn hier gibt´s fast jeden Tag interessantes Zeug zu lesen! Hut ab!