Marcus Tandler

Kostbare Daten

Vielleicht habt ihr ja gelesen, dass LinkedIn BranchOut und Monster´s BeKnown den API-Hahn abgedreht hat. Klingt ja nach typischem “Ich rette meinen Arsch” und bösem Verhalten seitens LinkedIn, aber weit gefehlt!

In Wirklichkeit stellt sich die ganze Sache nämlich ganz anders da -> da sowohl BranchOut als auch BeKnown nicht nur Competitor von LinkedIn sind (was in den Terms-of-Usage von LinkedIn sowieso schon mal ein NoGo ist), sondern zudem auch noch für ihre Services irgendwann ja mal Kohle verlangen wollen… ganz davon abgesehen natürlich, dass LinkedIn zurecht angepisst ist, dass BeKnown durch deren API eMails verschickt, um wie in bester 2001 Spam-Manier, LinkedIn-Kontakte für ihren Service zu begeistern…

Auf jeden Fall hat LinkedIn vor dem Abschalten eMails an beide geschickt, und ihnen das LinkedIn Enterprise Programm ans Herz gelegt hat. Eigentlich ein fairer Move – für die API zu zahlen ist ja wirklich mehr als fair! Vor allem, wenn diese so exzessiv genutzt wird, wie von BranchOut und BeKnown. Immerhin machen sie ja damit, trotz des neuen Revenue Streams, immer noch einen potentiellen und brandgefährlichen Gegner stark. Aber jetzt ist die API weg, und das Geheule groß… Also ich bin bei dem Streit auf der Seite von LinkedIn! Die Daten von LinkedIn sind richtig was wert, und für BranchOut wie auch für das Monster (auch wenn die wenigstens noch ihre Lebenslauf-DB als Ass im Ärmel haben) extrem wertvoll – da kann & muss man doch auch ein paar Dollar dafür abdrücken!

Oh, und herzlichen Glückwunsch an die Jungs & Mädels von JobScout24, die zum mittlerweile zweiten Mal hintereinander den Online-Publikumspreis OnlineStar in der Kategorie “Beste Karriereseite” gewonnen haben! Ehre, wem Ehre gebührt!

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Eine Reaktion zu “Kostbare Daten”

  1. Da bin ich bei Dir, LinkedIn hat Recht und die anderen selbst schuld, wenn Sie sich darauf verlassen. Denn was nutzen die schickesten apps, wenn man keine Daten hat :-(

    Schulze, Thomas am 19. July 2011 um 07:30 Uhr

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