Marcus Tandler

Lebenslauf Checkliste

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Die angelsächsische Form des Lebenslaufs, die sich europaweit vermutlich in absehbarer Zeit durchsetzen wird, ist wie folgt gegliedert:

Persönliche Daten
Name, Anschrift mit Telefon, E-Mail und Fax, Geburtsdatum, Geburtsort, Nationalität. Eventuell Angaben zum Personenstand – ledig oder verheiratet – und zur Anzahl und zum Alter der Kinder.

Berufserfahrung – Beruflicher Werdegang
Angaben über ihre bisherigen Arbeitgeber, beginnend mit ihrem letzten Job und dann chronologisch rückwärts.

Alle Zeitangaben müssen mit Monat und Jahr gemacht werden, damit der Lebenslauf keine Lücken hat. Wichtig ist im Normalfall, was Sie in den letzten Jahren gemacht haben. Je nachdem, wie oft Sie gewechselt haben, sollten Sie Ihre letzten Tätigkeiten kurz stichwortartig beschreiben. Bei weiter zurück liegenden Jobs genügt die Angabe des Zeitraums und des Arbeitgebers mit Ihrer jeweiligen Funktion (z. B. Betriebsleiter bei der Firma …)

Studium
Nennung des Studienganges oder der Studiengänge also z. B

10/94 bis 04/98 Studium der Betriebswissenschaft an der xy-Universität Abschluss als Diplom-Betriebswirt im April 1998.

Wenn Sie zwar studiert, aber keinen Abschluss gemacht haben, lassen Sie die Angabe dazu weg. Dann erklärt sich das von selbst.

Wenn Sie Auslandssemester absolviert haben, sollten Sie diese nennen

Ausbildung
Angaben über Ihre Berufsausbildung mit Nennung des Ausbildungsbetriebes und des Abschlusses.

Schulausbildung
Halten Sie die Angaben zur Schulausbildung knapp. Je älter Sie sind, desto unwichtiger ist, wann und wo Sie zur Schule gegangen sind, besonders wenn Sie ein paar mal umgezogen sind. Auf jeden Fall sollten Sie aber Ihren höchsten Schulabschluss erwähnen, und wann und an welcher Schule Sie den gemacht haben.

Besondere Fähigkeiten:
Hierhin gehören Ihre Sprachkenntnisse …
(Wie Sie Ihre Sprachkenntnisse richtig einschätzen können erfahren Sie hier .)

… und ihre Computerkenntnisse.
(Wie Sie Ihre Computerkenntnisse richtig einschätzen können erfahren Sie hier .)

Hobbys
Ihre Hobbys sagen viel über Ihre Persönlichkeit aus. Deswegen können Sie sie ruhig erwähnen, besonders wenn Sie noch nicht viel Berufserfahrung haben oder sich auf einen Ausbildungsplatz bewerben. So mancher hat schon seinen Traumjob gefunden, weil ein Arbeitgeber oder Personalchef die gleichen Interessen hatte wie er, oder weil sich im Vorstellungsgespräch ein spannendes Gespräch daraus ergeben hat.

Je höher allerdings Ihre Qualifikation ist, und je länger Sie schon gearbeitet haben, desto unwichtiger werden Ihre Hobbys.

An das Ende gehören immer Datum und Unterschrift (Vor- und Zuname, handschriftlich mit blauer Tinte)

Das Bewerbungsfoto können Sie direkt im Lebenslauf haben, oder auch seperat der Bewerbung beilegen.