Marcus Tandler

Man bekommt nix geschenkt!

Die Beine sind noch etwas schwer… ich bin gestern ja zum nunmehr fünften Mal den München Marathon mitgelaufen (dieses Jahr habe ich 3:52 für die 42km benötigt), aber zum Ausruhen bleibt nicht viel Zeit, da ich in ein paar Stunden nach London fliegen muss, wo ich morgen & übermorgen auf der SEO & Affiliate Konferenz A4Uexpo London als Speaker ran muss.

Aber ein paar lesenswerte Lesetipps hab ich trotzdem noch für euch, so hat Universum die 50 attraktivsten Arbeitgeber weltweit zusammengestellt (auf der Basis einer Befragung von 13.000 Studenten von Top-Unis), und wie zu erwarten finden sich vor allem wieder US-amerikanische Konzerne an der Spitze! Google nimmt den Spitzenplatz in beiden Kategorien, also sowohl “Business” als auch “Engineering” ein, und ist damit der bei weitem attraktivste Arbeitgeber weltweit. Umbedingt mal drüben vorbeisurfen – wirklich eine spannende Aufstellung!

Und drüben bei Crosswater findet sich ein neues Zwischenergbnis, der am 18.Oktober 2010 endlich erscheinenden Profilo Jobportalstudie. Diesmal dreht es sich um den Einsatz von Social Media, und hier zeigt sich sehr eindrucksvoll, dass Social Media zwar mittlerweile die JOBlogsphäre dominiert, aber ganz sicher noch nicht beim gemeinen Personaler angekommen ist! Das vielgelobte Twitter, dem ich sowieso schon immer recht skeptisch, im Bezug auf dessen Nutzen im Job & Karriere Bereich, gegenüber eingestellt war, scheint kaum Relevanz bei den befragten Personalern zu haben! Na so ein Zufall aber auch! Es fehlen halt noch immer realistische Best-Practice Cases, und die ganzen Social Media Was-auch-immer Typen, reden zwar viel & oft über die Vorzüge von Twitter, lassen aber konkrete Handlungsempfehlungen vermissen! Warum? Weil halt noch niemand den Stein der Weisen gefunden hat… aber zugeben will das doch keiner *hihi*

Nochwas interessantes aus der Online-Ausgabe der BILD -> Vorsicht, bei diesen Nebenjobs lauert Abzocke! – eine nette Übersicht diverser Scams, auf die Leute immer wieder reinfallen! Man kann auch nur immer wieder davor warnen, auch wenn es wirklich erstaunlich ist, dass solche Scams funktionieren, obwohl bei jedem normal denkenden Menschen doch alle Alarmglocken ertönen sollten, wenn man eine hochbezahlte Tätigkeit angeboten bekommt, die nie und nimmer so gut bezahlt werden könnte… There ain´t no such thing as a free lunch, wie die Ami´s so schön sagen -> man bekommt nichts geschenkt! Wenn sich ein Angebot zu gut anhört um wahr zu sein, ist es wahrscheinlich auch nicht so!

Oh, und falls ihr den Jobbörsenfinder noch nicht gesehen habt, solltet ihr mal dort vorbeisurfen – nette kleine App!

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Eine Reaktion zu “Man bekommt nix geschenkt!”

  1. Twitter halte ich persönlich auch nicht für den besten Kommunikationskanal, wenn es darum geht neue Mitarbeiter zu suchen. Ich denke, dass die Soziale Netzwerke, allen voran Facebook, das größere Potential haben.

    Studenten, die noch in keinem Top-Unternehmen gearbeitet haben, entscheiden über die attraktivsten Unternehmen? So ein Quatsch! Die werten jungen Damen und Herren sind medial vorbelastet und viele Wunschvorstellungen lösen sich auf, sobald man merkt, dass man ein durchschnittliches Gehalt bei mind. 10 Stunden Arbeit am Tag bekommt und unter einem miesen Arbeitsklima leidet. Lauter schöne Markennamen, aber welches Unternehmen bietet eine sehr gute betriebliche Altersvorsorge, welches Unternehmen bezahlt leistungsorientiert, wie viel Flexibilität bietet das jeweilige Unternehmen im Arbeitsalltag? Wie ist das jeweilige Arbeitsklima im Unternehmen? Haben Sie die Studenten über solche Dinge auch Gedanken gemacht?

    Der beste Arbeitgeber der Welt ist derjenige, der einen sicheren Arbeitsplatz, bei einer fairen Bezahlung und einem menschlichen Umgang bietet. Ich weiß von vier Unternehmen in den Top50, dass das dort sicher nicht so ist… ;-)

    Thorsten Dier am 12. October 2010 um 13:16 Uhr

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