Marcus Tandler

Mein kleiner Wochenrückblick

Ich bin wieder da! Immer noch etwas gejetlaggt, aber back in action mit einem übervollen eMail-Postfach, und 100 neuen Ideen, die auf Ihre Umsetzung warten… Aber selbstverständlich ist der Blog meine erste Pflicht! Ich hab mich schon ein wenig schlecht gefühlt, eine ganze Woche nichts gebloggt zu haben, aber während der Konferenz hatte ich einfach keine Chance zu bloggen (Ich habe es gerade mal geschafft die wichtigsten eMails zu bearbeiten)…

Naja, wie auch immer – während meiner ersten 3 Tassen Kaffee heute morgen habe ich mich mal ein wenig umgeschaut, was denn alles so passiert ist, und da es doch wieder eine Vielzahl interessanter Storys gibt hier ein kleiner Roundup:

Jeder wie “er´s” verdient
Das gilt leider immer noch nicht für Frauen – Der Gehaltstest 2006 von Monster Worldwide hat nämlich ergeben, dass Frauen in Deutschland bei gleicher Qualifikation immer noch durchschnittlich 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen. Wenig verwunderlich: je höher eine Frau auf der Karriereleiter emporklettert, desto größer wird der Salarygap! Und da fragt sich noch jemand, wieso der Verband der Schuh-Händler einen Umsatzrückgang beklagt 🙂
Der JOBlog meint: Gleiches Geld für Alle
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Mit der Noncahalance des Novizen
Herr Kenk hat sich den Deutschland-Start von Careerbuilder auch mal ein wenig genauer angeschaut, und kommt wie auch ich zu einem ernüchternden Ergebnis.
Der JOBlog meint: Der klassische Satz mit x
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Karrierekiller Google
Ein Satz, den wohl niemand gedacht hätte jemals gerade bei mir zu lesen 🙂 – Aber es geht um die neue Wirtschaftswoche, bzw. um die Titelstory, die sich eben genau mit diesem Thema befasst. Ein Studie des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater hat nämlich ergeben, dass 28 Prozent aller befragten Personalberater und -entscheider das Internet nützen, um den Schmutz unter den Fingernägeln einiger Kandidaten zum Vorschein zu bringen – ich frage mich eher, wieso es nicht viel mehr sind ?!
Ich habe mich ja auch schon mal mit dem Thema beschäftigt – es kommt einfach nicht gut, wenn der Personaler bei einer Vanity-Search Fotos von der “Wörthersee Sauftour” bei Flickr, ein Masturbationsvideo auf YouTube oder auch die Rache einer verschmähten Liebhaberin entdeckt… 🙂
Der JOBlog meint: Google yourself first!
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Mehr Transparenz im Jobbörsen Markt
Herr Kenk hat ein Interview mit Michael Weideneder von stellenanzeigen.de geführt. Ziemlich viel Selbstbeweiräucherung, aber dennoch hat eine Frage hat meine Aufmerksamkeit erregt – so spricht Herr Kenk Herrn Weideneder auf die Alexa Traffic Zahlen an, und fragt, ob es nicht Sinn machen würde, dass alle Jobbörsen ebenfalls IVW geprüft werden sollten. Stellenanzeigen.de ist ja die einzige Jobbörse, die durch die IVW unabhängig hinsichtlich der monatlichen Besucher gemessen wird. Darauf antwortet Weideneder
Im Sinne einer Transparenz des Marktes für Kunden würden wir uns sehr freuen, wenn die anderen Stellenbörsen hier mitziehen würden.
Dem kann ich mich nur vollends anschließen! Es gibt zwar einige unabhängige Messverfahren, aber sowohl Alexa als auch Nielsen Netratings haben einfach Ihre Downfalls, die zwar einen Trend erkennbar machen lassen, aber nicht wirklich eine valide Quelle für etwaige Vergleiche aller Jobbörsen sind. Ich kann aber gut verstehen, wieso sich nicht alle Jobbörsen via IVW messen lassen wollen, denn dann würde eben genau diese absolute Vergleichbarkeit entstehen 🙂
Der JOBlog meint: IVW für Alle!
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Und zum Abschluß noch die News, dass JobScout24 jetzt eine Umkreissuche anbietet! Diese Funktion war immer ganz oben auf meiner Wunschliste, als ich noch bei JobScout gearbeitet habe (Jobpilot macht dies ja schon seit einer halben Ewigkeit) – da gerade Jobs regionaler als fast alle anderen vertikalen Märkte sind, ist gerade diese Suchfunktion eine wirkliche Hilfe für Jobsuchende.

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