Marcus Tandler

Monster im Visier der US-Börsenaufsicht

Gerade bei heise gefunden – Monster Worldwide steht unter Verdacht Zuteilungstermine Ihrer Aktienoptionen mehrfach nachträglich umdatiert zu haben, um so den Wert derer für deren Inhaber zu steigern. Laut Informationen des Wall Street Journals ist bereits die US-Börsenaufsicht SEC eingeschaltet worden die Vorgänge zu überprüfen.

Das Wall Street Journal hat die Praktiken auch ein wenig genauer unter die Lupe genommen, und dabei wirklich ungewöhnliche Muster gefunden: So wurden der damaligen Nummer 2 im Unternehmen, James J. Treacy, im Zeitraum zwischen 1997 und 2001 mehrfach Aktienoptionen zum niedrigsten Aktienkurs des Jahres bzw. des jeweiligen Geschäftsquartals gewährt. Eine derartige Häufung solcher “Best Buy Termine” passiert, laut Berechnung des Wall Street Journals, rein statistisch aber gerade mal in einem von 9 Millionen Fällen! Aber vielleicht hat Mr. Treacy ja auch nur unglaubliches Glück gehabt 🙂

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