Marcus Tandler

Nette Stats & Facts zum Suchverhalten von Jobsuchenden

Die Eva hat ein paar spannende Facts der HR Messe Personal Süd letzte Woche zusammengetragen – vor allem der gemeinsame Vortrag von StepStone und Dr. Sascha Krause von Google offenbarte ein paar recht spannende Einblicke zum Verhalten von Jobsuchern auf Google.

In DE werden aktuell monatlich 68 Mio. Suchanfragen rund um Jobsuche und Karriere gestellt. Der größte Anteil dieser Suchanfragen (ca. 40%) sollen laut Google konkrete Jobbörsen Brands & Marken sein (gerade die Bundesagentur für Arbeit wird da wohl den größten Anteil ausmachen). Der nächst größere Anteil sind dann wohl die generischen Keywords “Jobs“, “Stellenangebote” und “Stellenanzeigen” bzw. “Arbeit“.

Ebenfalls spannend -> Google´s Unterteilung von Jobsuche Keys in drei Cluster > Bundesagentur für Arbeit / MetaCrawler (BlueCollar Jobs), Stellenbörsen (WhiteCollar Jobs) und Networks (vor allem XING & LinkedIn). Hier sieht man sehr deutlich, dass Google hier via Keywords herauszufinden versucht, was der Suchende wohl genau sucht um ihm so das für ihn beste Ergebnis zu präsentieren -> Interest Graph at its finest!

Surft mal bei Eva vorbei – sie hat noch ein paar mehr spannende Insights zusammengetippt!

Ich hab ja vor längerer Zeit schon mal versucht zu prognostizieren wie Google wohl in Zukunft die Jobbörsen-Branche platt machen könnte -> Der Endgegner
Würde mich nicht wundern, wenn Google irgendwann Unternehmen dazu animiert doch Ihre Stellenangebote per XML auf Ihre Google+ Unternehmensseiten zu packen. Mit Traffic for free lassen sich ja wohl die meisten Unternehmen locken, und schwuppdiwupp hat Google den größten Bestand an Stellenanzeigen und die Jobbörsen Ihre Existenzberechtigung verloren, vor allem wenn man direkt ne neue Jobs OneBox above the fold in die SERPs packt, und die ganzen Jobbörsen auf einmal keinen Traffic (for free) abbekommen. Wieso auch? Immerhin geht es darum dem User das bestmögliche Ergebnis zu präsentieren, und dies kann auch ein mindestens gleichwertiges Ergebnis sein, welches einen Click früher sichtbar ist -> #Win
Ich empfehle die Lektüre des entsprechenden Google Patents, auf das ich auch in meinem Der Endgegner Post verweise.

Dann hab ich beim Undercover Recruiter noch eine nette Infografik gefunden -> Who is winning the talent war in Social Media?

Und jungen Berufstätigen und Studenten auf dem Sprung in den ersten richtigen Job sei das neue SPIEGEL JOB ans Herz gelegt – gute Line Extension vom SPIEGEL Verlag!

Falls Sie dieses Thema interessiert, sollten Sie auch lesen: