Marcus Tandler

Neue Regeln machen noch kein neues Spiel!

Die liebreizende Eva hat gestern einen tollen Post auf Ihrem Online-Recruiting.net Blog veröffentlicht -> Darüber, dass Social Media Recruiting den Recruitingprozess NICHT verändert hat – wirklich ein excellenter Post, in dem sie einen Beitrag von Alastair Cartwright ins Deutsche übersetzt, und mit ihren eigenen Gedanken würzt!

Das Ganze spricht mir total aus der Seele! Ich bin ja selber absoluter Social Media Addict, mit fast 8.000 Followern bei Twitter (Hier geht´s zu meinem Twitter Account), und 1.5k virtuellen Freunden auf Facebook – aber diese ganze Social Media im Personalmarketing Debatte hängt mir langsam aber sicher zu den Ohren raus! Vor allem, wenn immer nur dieselben Beispiele herangezogen werden, aber kaum wirkliche gute Case-Studies aus dem Deutschen Raum existieren! Da gibt es hochgelobte Twitter-Accounts großer Unternehmen, die oft als gutes Beispiel genannt werden, aber kaum User-Interaction haben, und deren getwitterte Links auf Stellenanzeigen von gerade mal einer Handvoll Leute angeklickt werden (dank dem Einsatz von bit.ly sind die Clicks ja für jeden ersichtlich!). Gut, bei XING, LinkedIn, und vielleicht noch Facebook ruder ich gern zurück -> diese Plattformen können schon einen genialen Value im Personalmarketing haben, aber Twitter? Ich würde mich freuen, wenn sich mal jemand mit ner guten Case-Study zum Thema Recruiting via Twitter bei mir melden würde! Das wär mal ein schöner Gastartikel!

Eine Company, die wohl derzeit die allerschlechtesten Karten im Recruiting hat dürfte BP sein, die ja gerade damit beschäftigt sind, unsere Umwelt auf Jahrzehnte hin zu vergiften… Einen interessanten Artikel dazu hab ich im excellenten Karriere Blog von Karriere.at gefunden! Umbedingt mal vorbeisurfen, und sich den RSS-Feed für weitere Lesefreuden holen!

Ok, BP kurvt ganz klar auf der Verliererstraße rum – hier eine nette Grafik mit 346 Firmen, die sich hingegen auf der Sonnenseite aufhalten! 2/3 dieser Unternehmen kommen selbstverständlich aus den USA, aber mit 6.63% ist Deutschland bereits das Land mit den zweitmeisten dieser weltweit beliebtesten Unternehmen (was wir unserer Automobilindustrie zu verdanken haben…). Wirklich eine nette Übersicht!

Ebenfalls ne nette Infographic hab ich beim Economist gefunden – eine Übersicht, wieviel denn so die diversen Staatsoberhäupter verdienen – krass! Wer hätte gedacht, dass gerade Kenia das bestbezahlte Staatsoberhaupt hat bzw. hätte, denn Mr Raila Odinga hat unlängst eine Erhöhung seines Gehalts um satte $430.000 abgelehnt. Deutschland ist gut in der Mitte (wo auch sonst…) mit $283.000 für Kanzlerin Merkel. Interessant das ihr indischer Kollege gerade mal knapp über 4.000 Dollar mit nach Hause nimmt…

Und last but not least, noch ein lustiger Post im Go!Jobware Blog -> Bewerbungsgespräch im Bikini!

Oh, und eine neue Jobbörse will ich euch noch wärmstens ans Herz legen -> LegalCareers, die sich auf Stellenangebote für juristische Berufe spezialisiert haben (ihr wisst ja, wie ich Nischen-Jobportale liebe!). Tolle Seite, wenn auch absolutes Gift für Google (!) – da die Jungs nicht mit viel Google-Liebe rechnen können, hoffe ich, dass wenigstens ein paar von euch den Weg dorthin finden.

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3 Reaktionen zu “Neue Regeln machen noch kein neues Spiel!”

  1. Einen Stellenmarkt für Juristen gibt es schon seit gut/über einem Jahrzehnt.

    Was sollte denn Google gegen diese Seite haben?

    Strangerli am 9. July 2010 um 10:58 Uhr
  2. Yor, klar gibt´s da noch andere Stellenmärkte für Juristen – ich wollte ja auch nur auf diesen Neuling hinweisen.

    Und bzgl. was Google nicht mögen wird -> Da gibt´s einfach eine MENGE Sachen, die SEOmässig mehr als suboptimal gelöst sind… das würde hier jetzt ein wenig den Rahmen sprengen :-)

    Marcus am 9. July 2010 um 19:02 Uhr
  3. Danke Marcus ;-)
    Mein Post sollte jedoch nicht negativ verstanden werden. Ich denke, dass es mit (oder trotz?) Social Media Hype gute Web 2.0-Lösungen für jedes Unternehmen gibt. Twitter kann da auch (durchaus) erfolgreich mit von der Partie sein, wenn das Konto eben ordentlich gemanaged wird und nicht nur stupid Anzeigen hinaus gehauen werden. Da muss einfach jemand hinter dem Bildschirm sitzen und die Anfragen kompetent und auf authentische Weise bearbeiten.
    Sonst geht der Schuss nach hinten los.

    Und wenn ein Unternehmen in DE über Twitter einen Kandidaten eingestellt hat, würde mich das auch sehr interessieren!

    Liebe Grüße

    Eva am 12. July 2010 um 15:43 Uhr

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