Marcus Tandler

Work hard, Play hard

Gerade via Thomas vom W&V HRmarketing Blog gefunden -> Das “Work & Play” Booklet des auf Mobile Advertising spezialisierten Berliner Tech-StartUps madvertise. Schöne Idee – gut umgesetzt – I like

Außer das bei den Restaurant-Empfehlungen für London meine beiden absoluten Lieblingsläden fehlen -> das Asia de Cuba im St. Martins Lane Hotel, sowie das Nobu.

Madvertise Work & Play

Berlin, Madrid, Barcelona oder London? What´s it gonna be?

Nicht ohne mein Facebook

Ich bin gestern wieder aus den U.S.A. zurückgekehrt, wo ich u.a. die heiligen Hallen von Facebook inspizieren, und ein paar sehr interessante Gespräche führen durfte. Im Flieger nach Hause ist mir ein Zeitungsartikel ins Auge gestochen, der eine jüngst von Cisco durchgeführte Studie diskutiert hat – der Cisco Connected World Technology Report, der auch ein paar sehr interessante Insights für den Recruiting-Markt offenbart. So ist es laut der Studie einem Drittel der befragten Studenten wichtiger Zugang zu sozialen Netzwerken zu haben, als ein dickerer Gehaltsscheck am Ende des Monats. Wo Unternehmen mehr und mehr den Zugang zu Facebook während der Arbeitszeit (berechtigterweise) einschränken bzw. ganz untersagen, wird gerade dieser Zugang also immer wichtiger bei den potentiellen Kandidaten. Das klingt schon fast so, als wären ein Drittel der Studenten so Facebook-süchtig, dass normale Job-Pflichterfüllung ohne ständigen Zugang zu ihrer Droge kaum noch möglich, bzw. für sie sogar kaum vorstellbar ist! Klar, im lower Level ist sowas für Unternehmen nicht weiter beachtenswert, so ist der Bewerber-Pool ja zumeist größer, so dass Facebook-Suchtis entsprechend aussortiert werden können, allerdings wird das Ganze bei High-Potentials, wie bspl. den stets händeringend gesuchten Software-Engineers, ein wenig tricky. Bei denen gewinnt dann eher das Unternehmen, dass einen unbeschränkten Zugang zu allen sozialen Netzwerken auch während der Arbeitszeit anbietet (wie schon erwähnt, geben sich eben diese dann sogar mit weniger Gehalt zufrieden). Generell offenbart die Studie ein paar recht weltfremd anmutende Forderungen, wie bspl. auch, dass 30% der befragten Studenten denken, ein Recht auf zeitflexibles Arbeiten im Home-Office zu haben ->

Three out of 10 feel that once they begin working, it will be their right—more than a privilege—to be able to work remotely with a flexible schedule.

Harte Zeiten für Personaler… was denkt ihr? Sind die Forderungen von Berufseinsteigern auch in Deutschland in der letzten Zeit gestiegen? Vielleicht hat der ein oder andere von euch ja ein paar Erfahrungen diesbezüglich machen können. Ich freu mich über jeden Kommentar!

Es gibt noch weitere interessante News aus den USA, so hat Google dort kürzlich eine Jobsuchmaschine für Army Veteranen gelauncht -> Das National Resource Directory
Klingt fast so, als würden meine Vermutungen, die ich unlängst in meinem Post “Der Endgegner” hier im JOBlog gebloggt habe, so langsam Gestalt annehmen. Heute Veteranen, morgen die Welt…

Apropos E-Recruiting -> XING hat kürzlich ein paar neue Unternehmenszahlen vorgelegt, und gerade die Erlöse aus dem E-Recruiting Geschäft haben gut zugelegt, so ist das Ergebnis mit 3,1 Millionen Euro um 60% besser als noch im letzten Jahr. Ich glaube aber, dass LinkedIn die Jungs und Mädels von XING nächstes Jahr gut ins Schwitzen bringen wird – XING wird 2012 wohl eher E-Recruiting Roadkill…

Ah, apropos XING -> auch die W&V hat ein paar nette Zahlen von XING bekommen -> Jungstars vor!

Und last but not least -> ein hoher IQ ist kein Garant für Reichtum – Ja ach ne… das man dafür ne Studie braucht…

Kreatives Recruiting

Gerade hatten wir es noch mit kreativen Lebensläufen, aber wie steht es eigentlich um die Kreativität rekrutierender Unternehmen? Standard-BlaBla-Stellenanzeigen kann ja jeder – dank der bloggenden Wollmilchsau bin ich gerade auf eine sehr nette Stellenanzeigen-Infografik einer belgischen Unternehmensberatung gestossen ->

Kite Recruiting Infographic
(Hier gibt´s die ganze Infografik in voller Größe)

Sehr coole Idee, und auch richtig gut umgesetzt! Gerade in einer Branche seelenloser Anzugträger Zombies ein guter Weg, um sich von der Personal-verschleifenden Konkurrenz abzuheben. Das Ding ist auch relativ leicht kopierbar – ein paar wichtige und lustige Fakten über die Company zusammentragen, an einen guten Grafiker geben -> fertig ist die kreative Stellenanzeige!

Für ne IT-Bude könnte man bspl. die Film-, Musik- und Videospiel-Vorlieben der programmierenden Belegschaft sammeln, und dann entsprechend in ein paar netten Tortendiagrammen aufbereiten. Der für Progger obligatorische Koffein- und Nikotinverbrauch pro Woche lässt sich sicherlich auch recht nett in ein Diagramm packen etc. etc. Einfach ein paar nette Fakten, die ungefähr widerspiegeln, wie die zukünftigen Kollegen so drauf sind – da lässt sich doch gleich viel mehr rauslesen, als aus so ner Standard Stellenanzeige, die mehr oder weniger nur ein wenig die Company beweihräuchert.

Wer traut sich? Freiwillige vor *hehe*

Ebenfalls lesenswert -> BranchOut launcht einen Recruiter Search Service, und fängt an, sich langsam auf LinkedIn einzuschießen. Mit ca. 30.000 täglich aktiven Usern ist BranchOut halt auch echt ne Nummer, die neue Services, wie bspl. das deutlich später gestartete BeKnown aus dem Hause Monster nur noch sehr schwer erreichen können, nachdem Facebook ja die Messaging Möglichkeiten von Apps (also das automatische Posting von Invites etc.) deutlich eingeschränkt hat (vielen Dank dafür btw!). Genau dank diesem “Dein Freund XY will sich mit Dir auf BranchOut connecten” Pinnwand-Spam ist BranchOut ja groß geworden, so waren zur besten Zeit knapp 250.000 User täglich dort aktiv – whoa! Ich glaube zwar, dass LinkedIn das relativ kalt lässt, getreu dem Sprichwort “was stört es eine deutsche Eiche, wenn sich ein Schwein daran kratzt“, aber dennoch wird es spannend, die weitere Entwicklung zu verfolgen.

Kreative Lebensläufe

Ich habe ja schon öfter über kreative Lebensläufe gebloggt – gerade wieder zwei nette Links entdeckt, mit 35 bzw. nochmal 27 brilliant kreativen Lebensläufen. Natürlich zumeist von Grafik- oder Web-Designern, die im Bewerbungsprozess gerade beim Lebenslauf mit Kreativität glänzen können. Für eine Bewerbung als Fleischfachverkäuferin sind solche Lebensläufe natürlich weit weniger geeignet… obwohl – ein in eine Schweineschwarte geritzter Lebenslauf sorgt sicherlich auch für Aufsehen, gesetzt den Fall natürlich, dass das Ding den Chef-Metzger gut gekühlt erreicht *hehe*…

Egal – hier einer meiner Favourites – the Periodic Table of Me ->

Lebenslauf auf Basis des periodischen Systems der Elemente
Auch das Experimental Resume von Shanning Wan finde ich sehr gelungen, da hier lediglich eine Standard Lebenslauf Vorlage entsprechend geeky aufgepeppt wurde. Deutlich seriösere Muster und Vorlagen für den eigenen Lebenslauf können bspl. hier auf Bewerbung.net kostenlos heruntergeladen werden.

Recrutainment statt klassischem Bewerbungsprozess

Keine Branche ist mehr davor gefeit, nach Fachkräften aktiv suchen zu müssen. Der Wettbewerb um die besten Leute ist groß, Unternehmen bieten zahlreiche Annehmlichkeiten, um diese für sich zu gewinnen. Anstatt also darauf zu warten, dass sich Wissensträger von alleine dem jeweiligen Unternehmen vorstellen, müssen neue Wege eingeschlagen werden, um die Besten für das Team zu akquirieren.

Einer dieser Wege ist das Recrutainment, bei dem Unterhaltung, Information und persönliche Kontakte in einem Konzept kombiniert werden. Ziel ist es, Firmen zwar fachlich zu präsentieren, dies aber in einen spielerischen Kontext einzubinden. Das Vorgehen soll einen unverkrampften und persönlichen Kontakt zwischen potenziellen Mitarbeitern und den Entscheidern des Unternehmens herstellen, wodurch die Ziele Employer Branding und Selbstselektion der Bewerber integriert werden.

So wurde in Frankfurt zum Beispiel das Recrutainment-Projekt Banking 2.0 auf die Beine gestellt, das der Branche, insbesondere in Zeiten der Bankenkrise, zu einem besseren Image verhelfen und gleichzeitig potenzielle Mitarbeiter ansprechen sollte. Knapp 30 Absolventen und Young Professionals nahmen am Think Tank teil, den die Cirquent GmbH von der Agentur YOUNG TARGETS hatte organisieren lassen. Ziel des Think Tanks war es, dass sich Nachwuchskräfte mit der nahen Zukunft der Bank-Branche auseinandersetzen. In Teamarbeit sollten Zukunftsmodelle erarbeitet werden, wobei Experten von Cirquent stets beratend zur Seite standen. Spielerisches Element und „roter Faden“ bildete ein eigens entwickeltes Monopoly-Spiel (hier ein Video vom Event).

Einem Vortrag mit Praxisbeispielen aus der Beratung von Banken von Ralf Baust folgte die Keynote von Prof. Dr. Sonja Salmen über die Megatrends der Netzgesellschaft, Konsumverhalten in 2020 und der Vertrauenskultur im digitalen Netz. Im Anschluss an die Vorträge waren die Teilnehmer selbst gefragt: Mit dem gerade erhaltenen Input wurde in verschiedenen Gruppen das Banking 2.0-Spiel absolviert. Der große Garten des Veranstaltungsortes, eine Villa in Frankfurt am Main, wurde genutzt, um via „Empathy-Map“ und „Canvas-Modell“ ein zukunftsweisendes Geschäftsmodell zu erarbeiten. Einzig die „Spielführer“ aus jedem Team mussten im zehnminütigen Rhythmus im Vortragsraum an der Leinwand antreten um per Mega-Würfel die jeweilige Teamfigur auf dem Bank 2.0-Monopolyspielfeld vorzurücken. „Ereigniskarten“, „Beraterkarten“ oder „Gemeinschaftskarten“ konnten gezogen und gespielt, das erspielte Geld dann wiederum in Präsentationsmaterial, Hilfsmittel oder Beratung investiert werden. Die Teams präsentierten nach drei Stunden und überraschten mit ihren Ansätzen mehrfach die Jury, bestehend aus Ralf Baust, Prof. Dr. Salmen und dem Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel.

Den Ausklang auf der Terrasse bei Grillwurst und Steak bot erneut Gelegenheit, persönliche Kontakte zwischen Teilnehmern und Unternehmensvertretern herzustellen. Für das veranstaltende Unternehmen war die Aktion so erfolgreich, dass bereits der zweite Think Tank „Banking 2.0“ stattgefunden hat – und der nächste bereits in Planung ist.

Dass klassische Jobmessen und Open-Door-Veranstaltungen nicht mehr ausreichen, um als Hightech-Unternehmen passende und hochqualifizierte Mitarbeiter zu finden, haben bereits mehrere Unternehmen erkannt. Beim Personalmarketing auf außergewöhnliche Events und die viralen Effekte des Web 2.0 zu setzen, wurde in den letzten Jahren insbesondere im süddeutschen Raum angewandt: Die 1&1 Internet AG schickte Bewerber bei einem „IT-Geocaching“ zum Lösen technischer Fragestellungen in die Botanik. Beim JAVA BBQ konnte in München, Ettlingen und Frankfurt prozessoptimiert um die Wette gegrillt werden. Aber auch Kooperationsveranstaltungen wie die Jobtournee in Darmstadt oder Catch-the-Job sind erfolgreiche Formate, die von mehreren Unternehmen gemeinsam getragen werden, um Fachkräfte am Standort zu halten. Ganz aktuell buhlen über 20 Firmen auf der Plattform Nerd-Zone.com um den IT-Nachwuchs der TechnologieRegion Karlsruhe. Recrutainment ist also definitiv auf dem Vormarsch – spannend!

Random Ramblings

Gerade über einen sehr coolen Post auf U.S.News gestolpert – zwar schon ein wenig älter, aber mit 11 interessanten (mehr oder weniger) neuen & innovativen US-amerikanischen Job Search Seiten. Teilweise recht spannende Dinger wie z.B. startwire, die ein besseres Tracking von Online-Bewerbungen anbieten (nett), oder ein Start-Up namens Résunate, dass semi-automatisierte Lebensläufe mithilfe von LinkedIn und dergleichen zusammenstellt (auch nett), bzw. mein Favorit unter den elf angebotenen Links -> JobStart 101 (nett gemacht). Evtl. ja ein wenig Inspiration für den ein oder anderen von euch. Deutschland ist ja im Job-Bereich nicht so der Innovations-Treiber, so entstehen zwar im Monat gefühlte 5 neue Online-Jobbörsen bzw. Jobsuchmaschinen, aber nix wirklich spektakulär neues…

Auch auf Spiegel Online gibt´s interessante Sachen zu lesen -> über die Wohnungsnot bundesdeutscher Studenten. Klar, dank doppelter Abi-Jahrgänge, und der abgeschafften Wehrpflicht ist das Volumen neuer Studenten ja dann dieses Jahr auch etwas größer… In meiner schönen Heimat München, die ja auch dieses Jahr wieder die teuerste Stadt für Studis ist, werden Wohnheimsplätze mittlerweile per Los vergeben, und sogar darüber nachgedacht Matrazenlager für Studenten einzurichten… da ist man echt froh, kein Student mehr zu sein!

Ebenfalls lesenswert -> Das fiese Profil in der Online-Ausgabe der taz. Wo in Deutschland gerade noch herausgefunden wurde, dass kaum Personaler ihre Bewerber googlen (wer hat auch schon so viel Zeit?), sieht´s in den USA doch etwas anders aus ->

Das Ergebnis: Wurde früher nur gegoogelt, schauen sich mittlerweile neun von zehn US-Arbeitgebern die Profile von Bewerbern an. Das hat zwar nicht in jedem Fall auch Auswirkungen auf die Entscheidung für oder gegen einen Kandidaten. Doch immerhin sieben von zehn der befragten Firmen gaben an, bei unschönen Details in den sozialen Netzwerken doch lieber andere Kandidaten zu bevorzugen.

Altes Thema, neue Studie – wieder schön Wasser auf die Mühlen der berufsmässig paranoiden Anti-Social-Networks-Bewegung. Aber ich glaube nach den mittlerweile hunderten von Artikeln zu dem Thema, sollte doch mittlerweile jeder kapiert haben, dass man vorsichtig sein sollte, was man auf Facebook als Status-Update postet bzw. auf welchen Bildern man sich doch besser un-taggen sollte.

Heftige Diskussion um eine gesetzliche geregelte Frauenquote in deutschen Unternehmen

Über die Frauenquote, und eine gesetzliche Regelung eben dieser, wird derzeit ja heftigst im Bundestag gestritten diskutiert. Was in Ländern wie bspl. Norwegen bereits zum Alltag gehört (mindestens 40% der Sitze in allen Verwaltungsräten der 600 börsennotierten Unternehmen müssen von Frauen besetzt sein), ist in Deutschland noch immer ein großer Zankapfel, denn gerade mal sieben der derzeit 190 DAX-Vorstände sind weiblich. Wie daraus irgendwann in naher Zukunft die von Frau von der Leyen geforderten 30% werden sollen, ist mir schleierhaft, denn immerhin würde das bedeuten, dass insgesamt 50 männliche Vorstände ihren Hut nehmen, und durch Frauen ersetzt werden müssten – das klingt nicht gerade nach einer leichten Aufgabe für die Riege der DAX-Konzerne. Klar scheint, dass ohne ein handfestes Gesetz, und entsprechende Sanktionen, nix vorangehen wird, denn solche Reise-nach-Jerusalem Spiele haben ja doch einen recht signifikanten Impact auf das operative Business eben jener Konzerne. In diesem Zusammenhang hat Jobware eine repräsentative Studie beim Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegeben, die u.a. zu dem Ergebnis gekommen ist, dass gerade mal 3% der befragten Frauen sich einen weiblichen Chef wünschen (!!), aber wiederum 27% explizit einen männlichen Vorgesetzten! Das ist schon harter Tobak – wenn sich augenscheinlich nicht mal Frauen mehr weibliche Führungskräfte wünschen, wieso dann sogar die Erwägung so etwas gesetzlich vorzuschreiben? Selbstverständlich halte auch ich eine Frauenquote in deutschen Unternehmen für sinnvoll, aber diese Daten lassen mich schon etwas daran zweifeln, dass ein gesetzlicher Vorstoss in diesem Fall der richtige Schritt ist…

Und noch ein schneller Gruß an die Jungs von der bloggenden Wollmilchsau, die ich vergangenen Freitag endlich mal persönlich kennenlernen durfte! Ich habe zusammen mit Sepita, seinerzeit mein Nachfolger im Online-Marketing bei JobScout24, einen kleinen Vortrag über SEO auf der Social Media Recruiting Conference in Hamburg gehalten – war ein netter Event, und ein netter Abend! Vielen Dank Alex, Tobi und Jan für die Einladung und eure Gastfreundschaft!

Oh, und hier noch eine nette Infografik, mit welchen Annehmlichkeiten neue Mitarbeiter von den großen Unternehmen im Silicon Valley angelockt werden – vielleicht ganz interessant für den ein oder anderen deutschen Firmenchef.

Features für die Tonne

Grandmaster Kenk publiziert derzeit ja häppchenweise die Ergebnisse der neusten Jobbörsen-Nutzerumfrage. Neben den beliebtesten Online-Jobbörsen 2011, wurde u.a. auch abgefragt, welche Features die Nutzer eigentlich bei den diversen Jobportalen nutzen.

Ich bin ja schon immer der festen Meinung, dass der Online-Jobbörsen Kampf nicht durch Features gewonnen wird, sondern einzig und allein durch die Qualität und Quantität der angebotenen Stellenanzeigen, aber dennoch wird in der Kommunikation immer Zeug wie eMail-Agenten (die sowieso jede Jobbörse hat), und Lebenslauf-Datenbanken hervorgehoben, obwohl auch gerade diese zumeist ein Sammelsurium aus Karteileichen, und schwer vermittelnden Blue-Collars sind (wer sonst hat auch schon Zeit, seinen Lebenslauf in alle erdenklichen Lebenslauf-Datenbanken reinzuklopfen?).

Der größte Teil der Nutzer ist entweder auf direkter Jobsuche (23,2%), oder sondiert den Markt (15,8%) – wer hätts gedacht… Sehr interessant fand ich, dass kaum Leute sich auf den Online-Jobbörsen über die Arbeitgeber informieren, so werden diese Infos nur von knapp über 5% konsumiert, und aufwändig erstellte Unternehmens-Videos sind mit 0,7% gar unter der 1%-Hürde… Der zusätzliche Content scheint also mehr oder weniger irrelevant zu sein, so surfen die User lieber auf die entsprechenden Unternehmens-Webseiten, um sich über für das Unternehmen zu informieren.

Wirklich ganz interessant, auch wenn das Ergebnis dank fehlender Möglichkeit Mehrfach-Antworten zu geben, wohl etwas extrem ausfällt. Alle Zahlen & Fakten gibt´s direkt bei Crosswater!

Und abschließend noch ein großes Hallo an die neue Jobsuchmaschine JobSterne.de, die sich ausschließlich auf Jobs im Bereich Gastronomie und Hotellerie fokussieren. Betrieben wird das Portal von der AHGZ, der allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung – schöne Nische, schönes neues Portal – Glückwunsch!

Dies & Das die einhundertwasweißichnichtsde

Puh… das Oktoberfest ist endlich wieder vorüber – sehr angenehm, dass man sich ein ganzes Jahr darauf freut, aber sobald es rum ist, man wirklich froh ist, dass das ganze Spektakel ein Ende hat… Bilder von unserem SEOktoberfest gibt´s morgen dann in meinem privaten Blog, den alljährlichen Movie (hier der 2010er) wiederum wird es allerdings erst in knapp zwei Wochen zu sehen geben – stay tuned! Von Tom´s Spiro Wiesn Event gibt´s bereits ein paar Fotos – war wirklich ein sehr cooler Event, mit einer Menge netten Leuten! Vielen Dank nochmal für die Einladung Tom!

Ansonsten hab ich noch ein paar interessante Links für euch ->
Die 23 lustigsten Job Infografiken von Online-Satiremagazin The Onion – sehr geil!
Ein kleiner Sneak Peak von Jobvite´s neuster Facebook Recruiting App – sieht ganz nett aus!
Der schweizer Personalradar hält ein Plädoyer für eine kostenpflichtige Personaldienstleistung – recht spannende Diskussion!

Und last but not least noch via StepStone eine sehr kreative Stellenanzeige eines IT-Unterrnehmens, die den hoffentlich bald rekrutierten neuen SAP-Berater erstmal für eine Woche in den Urlaub schicken wollen! Sehr kreative und mutige Idee!

Unternehmertalente mit digitalen Geschäftsideen gesucht

Gesponsorter Blogpost der Firma Viral Lab

Für innovative Talente, für die man nicht nur neue Jobs erfindet, sondern sogar ganze Unternehmen gründet, hat die Axel Springer AG jetzt die Initiative MEDIA ENTREPRENEURS gestartet.

Media Entrepreneurs Logo


Die Initiative bietet die Chance, Ideen und Visionen mit Leidenschaft umzusetzen und die Zukunft der Digitalen Medien mitzugestalten. Ob als gemeinsames Start Up oder auf einer völlig neuen Position. Wie wärs als “Global High-Performance WTF Hot Shit Engineer of Superior Benchmark Media-Mastership”!?

Bis zum 31. Oktober 2011 können sich Kreative Köpfe unter Media-Entrepreneurs.de für den MEDIA ENTREPRENEURS CLUB bewerben, der am 21. und 22. November 2011 in Berlin stattfinden wird. Im Rahmen der Veranstaltung werden konkrete Projektideen für die Digitalisierung der Medien gemeinsam mit Führungskräften der digitalen Geschäftsfelder der Axel Springer AG und ihrer Beteiligungen diskutiert und weiterentwickelt.