Marcus Tandler

Personaller hasen Tipp-Fehler

Jochen Mai von der Karrierebibel hat zusammen mit den Jungs & Mädels von Alma Mater mal wieder eine recht interessante Umfrage unter 260 Personalern durchgeführt -> “Bewerbungsfehler – Wann wird es ihnen zu bunt?

Jetzt liegen die Ergebnisse vor – am besten einfach mal beim Initiator der Studie rübersurfen, der übrigens nicht, wie auf Alma Mater erwähnt, “Premium-Content-Partner” ist, sondern sich die ganze Sache ausgedacht hat.

Schon krass, dass immerhin 18% aller Personaler angeben, gerade mal einen (Tipp-)Fehler in der Bewerbung zu akzeptieren… aber ich denke mal, dass es da stark auf die jeweilige Bewerbung ankommt… Wenn der Mädel oder bzw. der Typ garnet geht, dann bringen ein paar Tippfehler den Personaler total in Rage, aber beim Traumkandidaten schaut mal wohl eher mal drüber hinweg… Wenn aber das Unternehmen oder – gott bewahre – der Personaler (bzw. halt der entsprechende Ansprechpartner) falsch geschrieben ist, kennen 2/3 aller Personaler keine Gnade mehr – und das wohl zurecht!

Am häufigsten wir dabei wohl der am zweithäufigsten genannte Punkt “Unangemessene Sprache / Jargon” unangenehm auffallen, die ebenfalls knapp 2/3 nicht tolerieren – im Zeitalter von eMail-Bewerbungen und flotter Internetalltäglicher Umgangssprache mit all seinen LOLs und ROFLs verkommt die Kommunikationskultur ja sowieso gerade immer mehr… Und wenn jetzt bald noch Bewerbungen via Twitter en vogue werden, wird das ganze wohl noch schlimmer werden – aber auch die Geister, die man selber rief, wollen ja korrigiert werden *hihi*

Sind wirklich eine Menge spannende Fragen & Antworten dabei – lesenswert!
(Simone hat das Thema übrigens auch bereits aufgegriffen)

Wo wir übrigens grad von den (meiner Meinung nach) mehr als unpraktikablen Bewerbungen via Twitter reden -> bei Eva habe ich eine Monster´sche Stellenanzeige für einen “Konzeptstarken Web 2.0 / Social Media Profi (m/w)” gefunden. Monster will sich also nun scheinbar auch voll ins Getümmel stürzen, und fleissig Jobs twittern und facebooken… Die ganze Anzeige klingt eher wie web2.0´sches Bullshit-Bingo, aber Monster will scheinbar wirklich voll durchstarten! Lustig, dass “eine hohe Anzahl von z.B. Fans / Followern im Medium” unter den entsprechenden Voraussetzungen aufgelistet wird – Hobby-SMO mit künstlich hochgepushten Spammy-Accounts haben also bessere Chancen?

Lustigerweise hätte ich erwartet, dass die US-amerikanische Monster-Mutter bereits fleissig auf Twitter & Facebook aktiv ist, aber das Twitter-Account ist mit 7.100 Followern zwar ok, aber net sooo der Burner nach US-amerikanischen Standards, und die Facebook-Gruppe scheint mit läppischen 27 Mitglieder nur so vor sich hinzudümpeln… Naja, vielleichts machens die deutschen Monster ja besser (derzeit übrigens gerade mal traurige 379 Follower…)

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