Marcus Tandler

Stellenanzeigen.de optimiert Treffgenauigkeit ??

Gerade flatterte eine neue Pressemitteilung von Stellenanzeigen.de in meine InBox – demnach haben die Münchner Jungs & Mädels von Stellenanzeigen.de die Treffgenauigkeit bei ihrer Suche verbessert! Klingt doch schon mal ganz gut…

Um ehrlich zu sein (und das bin ich ja immer :-) ) kann ich aber leider keine wirkliche Änderung feststellen… Gut, die neue Rubrizierung der Stellenanzeigen kann ich nicht wirklich nachvollziehen, da mir die Alte nicht wirklich geläufig ist (lustigerweise hat doch auch StepStone gerade erst seine Rubrizierung geändert…), aaaaaber die Freitextsuche ist jedenfalls nicht so der Burner… laut Pressemitteilung berücksichtigt die Freitextsuche “nun auch Synonyme der eingegebenen Begriffe. Dadurch liefert diese Suche für den Bewerber nun wesentlich mehr passende Ergebnisse.

Also habe ich einfach mal unverfroren nach “Online Marketing” gesucht:

Stellenanzeigen.de Ergebnisliste

Was sind denn das für Stellenanzeigen?

  • Inhouse SAP Logistik (SD/MM) Berater (m/w)
  • Mediziner (m/w) ????
  • Arzthelferin für orthop. ????
  • Associate (m/w) Advisory IRM Financial Systems/Processes Jap.-Kenntn.

Kein einziges Ergebnis, dass auf meine Suchanfrage passt!

Ich habe selbstverständlich auch nach “Online-Marketing” gesucht, aber gerade das “Mediziner” Stellenangebot z.B. hat nicht mal “Marketing” im Anzeigentext (und “online” nur im Link “Online-Bewerbung”) – wieso ist dieses Ergebnis relevant für meine Suche?

Jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass es vielleicht einfach überhaupt keinen passenden Online-Marketing Job auf Stellenanzeigen.de gibt (was dennoch nicht rechtfertigt total ungetargete Anzeigen anzuzeigen, oder?), ABER es gibt sogar eine Rubrik “Online-Marketing, E-Commerce”, und dort sind immerhin zwei relevante Anzeigen vertreten:

  • Online Marketing Profi (m/w) aus dem Versandhandel
  • Online – Marketingmanager (m/w)

Wieso werden diese zwei (perfekt passenden!) Ergebnisse nicht bei meiner Volltextsuche angezeigt? (Bzw. nicht auf den ersten beiden Plätzen, sofern diese beiden Jobs auf einer der hinteren Ergebnislisten zu finden waren, auf die ich schon keinen Bock mehr hatte, nachdem die ersten 20 Ergebnisse totaler Müll waren…)

6 Reaktionen zu “Stellenanzeigen.de optimiert Treffgenauigkeit ??”

  1. Tja, hätten die Jungs mal mich gefragt. Bei mir passiert sowas nicht, ich rechne bei meinen Scripten immer mit der (potentiellen ;-) Dummheit des Users.

    Seoblogger am 18. December 2007 um 14:01 Uhr
  2. Das liegt allerdings auch an der Intelligenz des Benutzers. “Online” ist nicht substantivierbar, weshalb es “Online-Marketing” heißen muss, ist ein Kompositum.

    Georg am 20. December 2007 um 13:05 Uhr
  3. [...] eigen.de hat mir eben erklärt, wie es denn zu meinem lustigen Suchergebnis vorgestern (-> Stellenanzeigen.de optimiert Treffgenauigkeit ??) kam, und das will ich euch selbstverständlich nicht vo [...]

    » Marketing = Werbung? | JOBlog - Der Job und Karriere Blog am 20. December 2007 um 13:12 Uhr
  4. @Georg: Die Intelligenz des Benutzers ist völlig egal – der Nutzer hat immer recht. Und wenn er mit “Online Marketing” nach “Online-Marketing” sucht, muss das der Algo können. Ganz einfach. ;-)

    Eine Google-Suche nach “Online Marketing” bringt ja auch die passenden Ergebnisse.

    Mat am 20. December 2007 um 18:33 Uhr
  5. Danke für den Kommentar Mat -> das bringt es genau auf den Punkt!

    Marcus am 20. December 2007 um 18:39 Uhr
  6. Eventuell wäre etwas weniger Arroganz dem Verfasser zu empfehlen …

    Georg am 22. December 2007 um 13:01 Uhr

Ihre Meinung dazu:

Bitte lesen Sie vorm kommentieren meine Nutzungsbedingungen!





Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse wird später nicht angezeigt. Kommentare können mit den üblichen HTML-Befehlen formatiert werden. Der Blogbetreiber behält sich allerdings vor, diese ungefragt zu löschen. Kommentare, die eine werbliche Absicht verfolgen – vor allem wenn diese als Werbung nicht kenntlich gemacht oder in der Absicht erstellt wurden, Betreiber und Leser über die wahre Absicht zu täuschen, werden ggf. in Rechnung gestellt.