Stellenmarkt.de wird 10 Jahre alt
Ich war Montag bis gestern auf der OMD in Düsseldorf, und musste daher den JOBlog ein wenig vernachlässigen… Zeit sich beim morgentlichen Kaffee ein wenig durch die Portale und Blogs zu kämpfen…
Als Erstes hab ich natürlich gesehen, dass die Zahl der Arbeitslosen mittlerweile unter 3,6 Millionen gefallen ist – nice job! Der Aufschwung hält also an (und steuert wohl ungebremst auf den Abgrund zu
) … Der Aufschwung hat aber auch seine Schattenseiten, so berichtet Kienbaum, dass Unternehmen derzeit kaum noch gute Bewerber finden – über 80 Prozent der Personalchefs sind einer Studie von Kienbaum davon überzeugt, dass Bewerber von der guten konjunkturellen Lage profitieren – na ach ne ![]()
Die Jobbörsen können also jubilieren, und wieder auf Champus, statt Kaffee zum Frühstück, umsteigen!
Eine Jobbörse jubiliert ganz besonders diesertage -> Stellenmarkt.de – die ist nämlich unlängst 10 Jahre alt geworden! 10 Jahre ist ne verdammt lange Zeit in diesem Business – und so sah die Seite vor 10 Jahren aus:

(Screenshot via Archive.org)
sagenhafte “31 neue Angebote und 13 neue Gesuche.” ![]()
Ein “neues Layout”, von dem in der Pressemitteilung die Rede ist, kann ich allerdings nicht erkennen – sieht für mich immer noch genauso wie früher aus… lediglich ein wenig mehr grün, oder? Aber wie auch immer, jetzt wird erstmal gefeiert! Herzlichen Glückwunsch Herr Dr. Luippold!
Und noch einen lustigen Fund habe ich (vielen Dank an meinen Leser Klixi) -> JobsPerPost
JobsPerPost sucht für 1,25 Euro pro Woche aus “allen deutschen Tageszeitungen die für Sie passenden Stellenangebote heraus” – und das sind nicht gerade wenig… Eigentlich eine nette Idee, auch wenn ich nicht wirklich eine Stellenanzeige im Ludwigsluster Tageblatt brauche, da ich da wohl sowieso nie hinziehen würde – aber ich bin wohl auch nicht wirklich die Kernzielgruppe… mmhhh… wer ist eigentlich die Kernzielgruppe für diesen Dienst? ![]()
Dennoch -> nette Idee + überschaubare Kosten = Daumen hoch vom JOBlogger







@Marcus: finde die Idee von JobsPerPost auch gut, allerdings finden sich viele dieser Stellenanzeigen mittlerweile auch online. Muss an die gute alte “Schere” denken, da hat man 1x pro Woche auf Umweltpapier die wichtigsten Jobs im Kulturmanagement bekommen. Allerdings ist das die vorherige Generation, oder? Warum dann nicht eine Job-Email bei einer Jobsuchmaschine abonnieren, und ein ähnliches / besseres Resultat erzielen?
Da stimme ich Dir voll und ganz zu Jörg, aber das lustige an der Idee ist halt, dass man gerade auch eben die Anzeigen “geliefert” bekommt, die halt nicht von Online-Plattformen erfasst werden – und dieser Markt ist halt immer noch sehr groß…
Hallo an den JoBlog! Schön, dass unsere Idee Jobs per Post hier aufgenommen wird und sogar für gut befunden wird! Das freut uns natürlich sehr. Aber einige Fragen scheint es dazu noch zu geben, deshalb möchte ich das Konzept JobsPerPost nochmal kurz erklären.
Natürlich gibt es im Internet hunderte von Onlinejobbörsen, die man alle gratis nutzen kann. Aber es ist so, dass dort völlig andere Stellenanzeigen zu finden sind als in Zeitungen. Unternehmen schalten selten im Internet UND in der Zeitung, sondern meistens nur in einem von beiden.
Klar, viele Zeitungen veröffentlichen ihre Stellenanzeigen auch auf ihren eigenen Internetseiten. Aber eben nicht alle Anzeigen – sonst würde ja niemand mehr die Zeitung kaufen.
Außerdem muss man sich dort selbst auf die Suche machen, bei JobsPerPost kann man suchen lassen.
Oft ist es so, dass Anzeigen richtig fix online veröffentlicht werden – nur löscht sie keiner, wenn die Stelle vergeben ist. Das heißt, wenn man Pech hat, bewirbt man sich online auf eine längst besetzte Stelle.
Klar, nicht jeder will wissen, was in Ludwigslust jobmäßig so los ist. Aber wenn ich in Ludwiglust wohne und es in den Nachbarkreisen noch das Hagenower Tageblatt, den Zarrentiner Anzeiger und und die Wittenberger Nachrichten gibt, muss ich mir die nicht alle kaufen, sondern kriege die Anzeigen daraus automatisch zugeschickt. Und spare Zeit und Aufwand.
Und mal ehrlich, wer auf Jobsuche ist, sollte doch alle Kanäle nutzen, die sich bieten, oder?!
In diesem Sinne herzliche Grüße.
PS: Freue mich immer über Feedback!