Marcus Tandler

Und diesmal mit Gefühl…

Die IT-Branche hat nun offiziell als erste Branche den Turnaround geschafft, und gibt nach dem NewEconomy Desaster endlich wieder Gas in Richtung Zukunft! Dies ist jedenfalls der Grundtenor der gestern gestarteten CeBIT in Hannover. In der IT-Branche wird wieder fleissig eingestellt, und auch die Gehälter steigen!
Im vergangenen Jahr wurden 4.000 Neueinstellungen in der IT-Branche vermeldet, nachdem in den Jahren zuvor eher Leute zu zehntausenden entlassen wurden…
Dabei schockten ja gerade die großen IT-Unternehmen unlängst mit wilden Entlassungsprognosen – so kündigte ja beispielsweise Hewlett Packard an bis Mitte 2007 ca. 1.500 Mitarbeiter entlassen zu wollen.
Aber dennoch geht es Aufwärts, und gerade mittelständische Software-Häuser und IT-Dienstleister kompensieren die Entlassungswellen der IT-Riesen, so waren 2005 über 20% mehr Stellen ausgeschrieben als noch im Jahr zuvor – und dieses Jahr soll es sogar noch besser werden!
Und der Kampf um IT-Talente nimmt auch langsam wieder fahrt auf – so stiegen laut Bitkom Präsident Willi Berchthold die Gehälter um rund 5 Prozent. Jung-Akademiker können zwischen 38.000 bis 48.000 Euro pro Jahr für Ihre Workforce verlangen. Uni-Absolventen können ein Schippchen mehr verlangen (+ 8 – 10%) als Fachhochschüler oder auch Absolventen einer Berufsakademie. Quereinsteiger dagegen werden es immer schwerer haben in der IT-Branche Fuss zu fassen.
Ich hoffe wirklich, dass die IT-Branche diesen stetigen Aufwärtstrend beibehält, und diesmal nicht wieder so in die Uferlosigkeit abtriftet…
Ich erinnere mich noch, dass in den wilden Zeiten der NewEconomy, in 2 Wochen zu Webdesignern umgeschultene Langzeitarbeitslose die HTML buchstabieren konnten, astromische Gehälter gezahlt wurden…
zum Glück scheint diese Zeit erstmal vorbei, und deswegen auch meine Headline: Und diesmal mit Gefühl…

Falls Sie dieses Thema interessiert, sollten Sie auch lesen:

Ihre Meinung dazu:

Bitte lesen Sie vorm kommentieren meine Nutzungsbedingungen!





Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse wird später nicht angezeigt. Kommentare können mit den üblichen HTML-Befehlen formatiert werden. Der Blogbetreiber behält sich allerdings vor, diese ungefragt zu löschen. Kommentare, die eine werbliche Absicht verfolgen – vor allem wenn diese als Werbung nicht kenntlich gemacht oder in der Absicht erstellt wurden, Betreiber und Leser über die wahre Absicht zu täuschen, werden ggf. in Rechnung gestellt.