Marcus Tandler

Von Arbeitslosen und Jobbörsen für Berufssöhne & -Töchter

Kleiner quicker Wochenausklangs-Post zur freitagabendlichen Unterhaltung…

Eine coole Idee hatte der arbeitslose Alfred Büche, der sein Bewerbungsfoto auf ein riesiges Plakat drucken lies, um so aus prominenter Lage in Zürich entgegen zu lächeln. Mit dem Spruch “Lassen Sie mich nicht so hängen! Geben Sie mir einen Job!” hoffte er einen neuen Arbeitgeber zu finden, aber leider kam nicht wirklich viel dabei rum, außer ein paar unseriösen Angeboten umtriebiger Bauernfänger vom Typ Aloevera-Verkäufer-Pyramiden-Glücksritter. Aber dank der Berichterstattung über diese ungewöhnliche Aktion wirds ja vielleicht doch noch was! Ich wünsch Alfred auf jeden Fall viel Erfolg! (via Thorsten)

Alma Mater hat Ihre Gehaltsstudie 2009 fertig! Die Studie ist richtig interessant, und sollte eine Pflichtlektüre für jeden Personaler sein! Also auf zu Alma Mater, und das Ding runterladen bzw. Johannes anschreiben (Johannes.Lenz(ät)alma-mater.de) – dann gibt´s die Studie auch per virtueller Post!

Auf deutsche Startups habe ich von einer neuen Jobplattform namens CareerMe gelesen, die nicht nur den Spieß a´la Experteer umdrehen, und praktisch die Unternehmer zum “Bewerber” machen, sondern auch nur das Beste vom Allerbesten wollen – das Angebot richtet sich nämlich ausschließlich an Studierende und Ehemalige der “besten globalen Business Schools und europäischen Elite-Universitäten”… JESUS!
Und diese Elite-Schüler dürfen dann 95 Euro pro Monat abdrücken, um Unternehmen sich bei Ihnen bewerben zu lassen… altes Spiel in elitärer Verpackung also. Könnte aber halt dennoch klappen, gerade weil diese zukünftigen Herrscher der Führungsetagen ja allerseits, auch trotz Wirtschaftskrise, begehrt sind. Und für 95 Euro bekommen die Stehkragen tragenden Eliteschüler ja normalerweise nicht mal ne Nase Koks vom freundlichen Szeneclub-Drogendealer von nebenan – ein Schnäppchen also!

Und zum Schluß nochwas lustiges, aber nicht minder praktikables -> die Visitenkarte aus Fleisch! Bei MeatCards.com gibt es Visitenkarten, die auf Beef Jerky “gedruckt” (bzw. mit einem 150 Watt co2 Laser eingraviert) werden. Nette Idee!

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4 Reaktionen zu “Von Arbeitslosen und Jobbörsen für Berufssöhne & -Töchter”

  1. Der Dienst für High Potentials mag bei manchen funktionieren, vor allem, weil es für manche Bank oder Beratung sogenannte “target universities” gibt, sind wir mal gespannt was bei Cmee rauskommt. :-)

    Thomas Schulze am 27. April 2009 um 09:38 Uhr
  2. Hallo, ich würde gern folgendes richtig stellen: Auf CareerMee.com zahlen nicht die Kandidaten, sondern die Unternehmen 95 Euro im Monat. Mit besten Grüßen

    Sandra Holze am 29. April 2009 um 13:32 Uhr
  3. Bei A… Machen das die unternehmen anscheinend auch
    ist ja fast wie unsere flat rate :-)

    Michael am 29. April 2009 um 20:55 Uhr
  4. So lang ist es noch nicht her. Aber hat sich bei Alfred Büche beruflich schon was getan? War zwar sehr außergewöhnlich seine Aktion, aber doch mutig. Allein deswegen hätte er eine Chance verdient!

    Sandra am 28. May 2009 um 13:05 Uhr

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