Marcus Tandler

Wenn Du es baust, werden Sie kommen

Wie geil – der Tom hat mir heute einen Newsletter der deutschen Careerbuilder Dependance weitergeleitet (der bei mir direkt im Spamfilter landet), in dem Careerbuilder ihre Twitter Services anpreist:

Bieten Sie Ihren Bewerbern die Möglichkeit immer über Ihre neuesten Vakanzen up-to-date zu sein – mit Ihrem Twitter-Account. Wir versenden Ihre Stellen direkt von unserer Webseite in Ihren Account – Ihre Bewerber von morgen können diese direkt abrufen – ohne Umwege. Aktuelles Beispiel McDonald’s

Das McDonalds_Jobs Twitter Account hier aber als gelungenes Beispile zu nennen ist wohl blanke Ironie bzw. vielmehr -> totale Verarsche…

McDonalds Jobs Twitter Account

Gerade mal 8 (!!) Follower hat das Account, somit dürfte so gut wie niemand die 189 bisher dort getwitterten Stellenanzeigen überhaupt gesehen haben, ganz zu schweigen davon, dass hier irgendein potentieller Bewerber erreicht wurde…

Solider Twitter Account Aufbau geht halt weit darüber hinaus wild drauflos zu twittern, und getreu dem Filmklassiker “Field of Dreams” mit Kevin Costner “if you build it, they will come” darauf zu hoffen, dass sich doch der ein oder andere Follower findet. Aber in Sachen Social Media haben die meisten selbsterannten “Social Media Experten” (oder wahlweise auch “Evangelisten” oder “Gurus” etc.) sowieso nix außer heißem Snake Oil zu verkaufen – sprich simplem Aufsetzen von Twitter-Account oder auch Facebook Fanpages *gäääähn*

Aber die anderen Twitter Accounts von CB sehen da schon ein wenig besser aus – vielleicht klappts ja auch irgendwann mit dem McDonald´schen Account…

In other news gibt´s natürlich noch das Thema des Tages -> der Verkauf von StepStone Solutions, mit dem Axel S. mal eben 110 Millionen Euro in die Portokasse gespühlt hat. Ich dachte eigentlich immer, dass gerade der Solutions Zweig das Tafelsilber sei, und die Jobbörse, gerade in der derzeitigen Tiefphase der Jobbörsen-Branche, da quersubventioniert wird… aber naja, dann wurde das Tafelsilber halt vergoldet, und der Axel hat ja genug Reserven, dass StepStone nicht so schnell die Luft ausgeht. Außerdem passt der Solutions Kram ja auch nicht wirklich ins Springer´sche Portfolio – da ist die Jobbörse schon eher der eigentliche Value.

Ebenfalls noch kurz erwähnenswert -> ein Architekt wurde in Köln wegen scheinbar unerträglichem Schweißgeruch gekündigt… wieder mal ein gefundenes Fressen für die Medien, auch wenn ich im ersten Moment daran gedacht hatte, dass es sich auch um eine Guerilla Marketing Aktion eines Deo-Herstellers handeln könnte *hihi*

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