Wenn Du es baust, werden Sie kommen
Wie geil – der Tom hat mir heute einen Newsletter der deutschen Careerbuilder Dependance weitergeleitet (der bei mir direkt im Spamfilter landet), in dem Careerbuilder ihre Twitter Services anpreist:
“Bieten Sie Ihren Bewerbern die Möglichkeit immer über Ihre neuesten Vakanzen up-to-date zu sein – mit Ihrem Twitter-Account. Wir versenden Ihre Stellen direkt von unserer Webseite in Ihren Account – Ihre Bewerber von morgen können diese direkt abrufen – ohne Umwege. Aktuelles Beispiel McDonald’s”
Das McDonalds_Jobs Twitter Account hier aber als gelungenes Beispile zu nennen ist wohl blanke Ironie bzw. vielmehr -> totale Verarsche…

Gerade mal 8 (!!) Follower hat das Account, somit dürfte so gut wie niemand die 189 bisher dort getwitterten Stellenanzeigen überhaupt gesehen haben, ganz zu schweigen davon, dass hier irgendein potentieller Bewerber erreicht wurde…
Solider Twitter Account Aufbau geht halt weit darüber hinaus wild drauflos zu twittern, und getreu dem Filmklassiker “Field of Dreams” mit Kevin Costner “if you build it, they will come” darauf zu hoffen, dass sich doch der ein oder andere Follower findet. Aber in Sachen Social Media haben die meisten selbsterannten “Social Media Experten” (oder wahlweise auch “Evangelisten” oder “Gurus” etc.) sowieso nix außer heißem Snake Oil zu verkaufen – sprich simplem Aufsetzen von Twitter-Account oder auch Facebook Fanpages *gäääähn*
Aber die anderen Twitter Accounts von CB sehen da schon ein wenig besser aus – vielleicht klappts ja auch irgendwann mit dem McDonald´schen Account…
In other news gibt´s natürlich noch das Thema des Tages -> der Verkauf von StepStone Solutions, mit dem Axel S. mal eben 110 Millionen Euro in die Portokasse gespühlt hat. Ich dachte eigentlich immer, dass gerade der Solutions Zweig das Tafelsilber sei, und die Jobbörse, gerade in der derzeitigen Tiefphase der Jobbörsen-Branche, da quersubventioniert wird… aber naja, dann wurde das Tafelsilber halt vergoldet, und der Axel hat ja genug Reserven, dass StepStone nicht so schnell die Luft ausgeht. Außerdem passt der Solutions Kram ja auch nicht wirklich ins Springer´sche Portfolio – da ist die Jobbörse schon eher der eigentliche Value.
Ebenfalls noch kurz erwähnenswert -> ein Architekt wurde in Köln wegen scheinbar unerträglichem Schweißgeruch gekündigt… wieder mal ein gefundenes Fressen für die Medien, auch wenn ich im ersten Moment daran gedacht hatte, dass es sich auch um eine Guerilla Marketing Aktion eines Deo-Herstellers handeln könnte *hihi*









Die Überschrift ist wohl eine Anlehnung an den Film Feld der Träume
Ha, ja ach ne – ich erwähne den Film ja weiter unten im Artikel -> nicht nur die Überschrift lesen
Hallo Marcus,
zwar haben unsere und die Twitter Accounts unserer Kunden insgesamt mehr als 6000 Follower, aber dies ist nicht die wichtigste KPI. Wir messen (SiteCatalyst) deutlich mehr Traffic (UV<1) als Follower was auch auf die Weiterverbreitung durch 3rd party applications zurückzuführen ist. Die Auswirkungen auf SEO kannst du als Experte sicher besser beurteilen. Eine Analyse hierzu würde mich freuen.
Selbstverständlich ist der Ansatz ausschließlich Jobs zu tweeten ein Experiment, denn Personalmarketing auf Twitter erfordert insgesamt viel experimentieren. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage einer der führenden deutschen Karriere-Tweets wurde eindeutig der Wunsch nach Jobs auf Twitter geäußert und wir bedienen dieses Bedürfnis bereits seit 14 Monaten. Ich bin gespannt wie wie das Thema sich entwickelt.
Falls du noch Fragen zu diesem Ansatz hast, kannst du mich gerne anrufen, meine Kontaktdaten findest du auf meinem Twitter Account http://www.twitter.com/alcareerbuilder
Herzlichen Dank für den Link
Marcus, ich bin jetzt auch im DREI JAHRE Twitter Club!
Eine kurze Anekdote aus dem Markt, ein weiteres Fachblatt der Medienwelt wird nun bald auch die Jobs & Karriere Beiträge ihres Stellenmarktes twittern so auf alle Fälle die Idee. – Ich weiss es, weil ich Ihnen den Account eingerichtet habe
Wenn ich die Tage mal Zeit habe schaue ich mir mal die ” reinen Jobbörsen ” Twitterer an und mache mal eine Art Ranking. Im Moment sind diese accounts meist ( oder wohl eher ) Marketing & Branding Accounts und dienen selten dem echten ” recruiting “.
Ah, sehr gut -> danke für´s quasi “offizielle” Statement @Andreas!
Aber dennoch macht Deine Aussage nicht wirklich Sinn…
“zwar haben unsere und die Twitter Accounts unserer Kunden insgesamt mehr als 6000 Follower, aber dies ist nicht die wichtigste KPI”
>> Klar, Follower sind niemals die wichtigste KPI – ist ja auch mehr als einfach zu faken… In meinem Post hab ich ja auch mitnichten behauptet, dass es nur darum ginge Follower zu aquirieren. Da das McDonalds Account aber derzeit nur 8 Follower hat (bzw. mittlerweile sogar nur noch 7… LOL), gehe ich mal davon aus, dass auch Omniture nicht signifikant Traffic reporten wird *hihi*
“Die Auswirkungen auf SEO kannst du als Experte sicher besser beurteilen. Eine Analyse hierzu würde mich freuen.”
>> Worauf soll das SEOmässig irgendeinen Impact haben? Ich seh da keinen, so dass eine Analyse recht schwer ist *hihi* – aber über eine ausführlichere Erklärung, wo Du da einen Impact auf eure bzw. die SEO-Aktivitäten eurer Kunden seht würde ich mich wiederum freuen.
Aber ansonsten -> no harm, no foul! Ich finde es ja gut, dass ihr wenigstens Sachen lieber probiert, als nur drüber zu reden, auch wenn ich halt nicht der Meinung bin, dass “Standardweg A” umbedingt der Beste sein muss…. ich glaube, dass es gerade im Umgang mit neuen Formen im Online Marketing vielmehr darum geht beyond the Tellerand zu denken. Und man sollte nicht nur gespannt sein, was die Zukunft so bringt, und wie sich ein Thema entwickelt (um es dann zu replizieren), sondern vielmehr aktiv die Zukunft mitgestalten!
“Standardweg A” (oder Plan B?) wird in Firmen am ehesten gemacht, was der Innovation nicht zu gute kommt. Der Grund dafür liegt eher an den Entscheidern, die trotz sicherlich vieler guter Vorschläge und Ideen nur das machen wollen, was andere gemacht haben. Wenn man es kopiert, hat man den gleichen Erfolg wie das Original? Ich jedenfalls bin da auch sehr gespannt was noch kommen wird.
Jobs via Twitter zu vermarkten finde ich eh sehr schwer bzw. den falschen Kommunikationsweg. Twitter lebt in meinen Augen viel zu schnell um z.B. eine langanhaltende Stellenausschreibung zu powern. Ich denke Unternehmen sind mit einer gut ausgebauten Facebook-Fanpage besser bedient, als mit einem Twitter-(Spam)-Account, der alle paar Minuten was anderes von sich gibt. Bei der Jobsuche recherchiert länger und vor allem genauer und will dazu auch noch umfangreiche Informationen – daher bietet sich Facebook in kombination mit einer umfangreichen Joblandingpage (Haus-Webseite) an, um die Stellenausschreibung optimal zu promoten.
Wie war das, die Aufmerksamkeit im Internet lässt nach und man überfliegt nur den Titel und scannt die ersten zwei Buchstaben?
Ich verspreche Besserung und lese das nächste mal den Kompletten Beitrag
[...] JOBlog: Wenn Du es baust, werden sie kommen [...]
[...] und offenbart ein paar wirklich nette Details! Ich hatte das Thema vor ein paar Tagen ja nur ganz kurz angerissen, von demher solltet ihr definitiv mal bei Crosswater Systems vorbeisurfen, um den ganzen Scoop zu [...]
Nun sind es über 400 Tweets… Die Resonanz geht sicherlich gegen Null.