Wer suchet, der findet!
Während Deutschland mal wieder den Superstar sucht, suchen die Freie Universität Berlin und die Humboldt Universität zu Berlin die beste Jobbörse! Nun, eigentlich nicht wirklich die beste Jobbörse, sondern eher die beste Suchfunktionalität, und außerdem Verbesserungsvorschläge der ebensolchen.
Prof. Dr. Tolksdorf und Herr Dr. Hoppe haben zu diesem Zweck eine Online Umfrage konzipiert, an der hoffentlich auch ein paar JOBlog Leser begeistert teilnehmen
-> zur Umfrage
Die These ist, dass beim Entwurf der Suchfunktion die Bedürfnisse der Nutzer nur unzureichend berücksichtig werden, und genau diese Bedürfnisse werden in der Umfrage abgefragt, um somit Benutzeranforderungen an den Suchfunktionen der Online Jobbörsen zu erheben.
Spannende Sache, denn die Suchfunktionalität ist ja immerhin das Herzstück einer jeden Jobbörse!
Jobbörsen verwenden sehr viel Zeit um dem Nutzer noch ausgefeiltere Suchfunktionalitäten an die Hand zu geben, von drillbaren Suchergebnislisten bis hin zu in mehreren Instanzen personalisierbare eMail-Suchagenten. Dennoch wird wohl gerade die Volltextsuche am allermeisten verwendet, und genau hieran werden auch die Jobbörsen hinsichtlich der Suchergebnisqualität gemessen, denn viele Nutzer kommen einfach nicht mit mit eben diesen ausgefeilten Suchfunktionen zurecht. Keep it simple! lautet auch hier das Credo, denn gerade bei Jobbörsen sind extrem viele nicht so technologiebegeisterte Nutzer unterwegs, die einfach nur ein Wort in einen Suchschlitz tippen wollen!
Mir ist beispielsweise immer noch total unverständlich, wieso derartig viele Leute bei Google nach “Job”, “Jobs” oder “Stellenangebote” suchen – das ist doch total nichtssagend! Suche ich wirklich einen Job, oder nicht vielmehr einen “Job Bäckerei München”? Es ist aber gerade auch genau diese Herscharr an Nutzern, die auch nichtssagende Suchworte wie “Marketing” oder “Vertrieb” in den Suchschlitz hämmern, und sich dann wundern, dass Sie zum Großteil unrelevante Ergebnisse präsentiert bekommen, nur um dann frustriert die Seite zu verlassen um erneut nach einem “Job” bei Google zu suchen…









Wenn Jobsuchende in Google nach “Jobs”, “Stellenangebote” o.ä. suchen dürfte es wohl mehr darum gehen zunächst eine geeignete Jobbörse ausfindig zu machen. Immerhin ist der Markt der Jobbörsen recht unübersichtlich. Vor diesme Hintergrund m.M. nach durchaus eine sinnvolle Suchstrategie.
Was den Suchschlitz angeht könnte ich mir vorstellen, dass eben dieser den Suchenden überfordert. Die Vielzahl an Eingabe möglichkeiten hinterläßt immer das Gefühl, die Anfrage könnte nicht optimal formuliert sein. Auf “Kuschelportalen” wie meinestadt.de kann man sich darum alternativ sehr schön durch vorgegebene Berufsfelder/Berufe durchklicken bis zum gewünschten Ergebnis.
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Ich hatte vor einiger Zeit schon mal den Link zu einer Online-Umfrage bezüglich der Nutzung von Stellenmärkten und Jo [...]