World PostIdent Scam
Ui… was flattert da heute morgen in meinem virtuellen Posteingang…
Post von arbeit@job.de – also dem guten alten Jobpiloten?
Pustekuchen! Vielmehr handelsüblicher eMail-Spam mit Reshipping Scam Angebot!
Die “Firma” World PostIdent bietet nämlich:
… “einen tollen Nebenjob für Sie!
Wir Mieten Ihren Briefkasten und zahlen 79,90 EURO in Monat.
Sie müssen nur von uns mitgeteilten Namen von Kunden auf Ihren Briefkasten dazuschreiben und die Briefe weiterleiten die für unsere Kunden in EU und nicht EU Ländern bestimmt sind. Selbstverständlich übernehmen wir die Versandkosten.
Ohne Vertrag, ohne Bindung, ohne Kündigungsfrist!!!
Kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail um weitere Infos zu bekommen.”
Klassischer Reshipping Scam also! Wie das funktioniert? Eigentlich ganz einfach ->
Sagen wir mal ein Westafrikaner, will etwas mit einer gestohlenen Kreditkarte bei einem deutschen Versandhändler bestellen. Da gerade bei Bestellungen aus afrikanischen Ländern extrem häufig gestohlene Kreditkarten zum Einsatz kommen, wird die Bestellung nur von wenigen Onlineshops bearbeitet.
Wie also kommt ein Nigerianischer Kreditkartendieb nun an seine Ware aus Deutschland? Gaaanz einfach – eben mit Hilfe derartiger Reshipper! Eine anonyme Firma mietet also (wie oben ja ersichtlich) für einen gewissen Betrag Ihren Briefkasten -> Der Scammer bestellt nun mit seiner gestohlenen Kreditkarte Waren, und lässt diese an Ihre Adresse senden -> Sie werden aufgefordert eben diese Artikel irgendwo nach Afrika (oder natürlich auch in die ganze Welt) weiterzuschicken -> Bingo!
Das SIE sich dabei strafbar machen (und evtl. Schadensersatzpflichtig sind!), interessiert den Scammer nicht die Bohne – sonst würde das ganze ja auch nicht über eben diese Reshipping Briefkastenfirmen laufen
Vorsicht also bei solchen (scheinbar verlockenden) Angeboten!
Aber das krasse ist halt auch, dass für den Spam-Mail Versand @Job.de, also die alt-ehrwürdige Adresse des Jobpiloten gewählt wurde! In Kombination mit dem durchaus seriösen Ton der eMail, könnte die Mail daher sicherlich ein paar Opfer generiert haben. Klar, welcher HartzIV Empfänger, bei dem Ebbe in der Brieftasche herrscht, wäre nicht empfänglich für so ein verlockendes Angebot? Aber eigentlich sollten ja gerade bei Angeboten via eMail, die leichtverdientes Geld versprechen, sofort die Alarmglocken schrillen! Niemand hat Geld zu verschenken, nicht mal ein nigerianischer Superscammer









Auch ich habe diese Mail heute erhalten.Ich frag mich mal ehrlich wann unser Staat mal was dagegen unternimmt das die armen Leute die eh schon genug zu knabbern haben an Alg oder Hartz4 hier auch noch zu straftaten bewegt werden sollen und das ganze als Arbeit getarnt.Eine anzeige bringt übrigens garnichts.Denn weder die Leute welche uns sugerieren das wir mit unserem Konto Geld verdienen könnten, noch diese “Briefkastenmieter” sind Greifbar.Diesen Verbrechern sollen die Hände beim schreiben solcher Mails abfaulen.HAST DU DAS GEHÖRT GOTT ? ? ? ? ? ?
[...] ist die Idee nicht. Nach den altbekannten Finanzagenten wurden es Postagenten, worüber z.B. das JOBlog im Januar berichtete. Postagenten sind in diesem Sinne Personen, die ihre Briefkästen vermieten [...]